akademietheater ulm: Frühling der Freiheit

Schauspiel von Ralf Rainer Reimann (ab 14J.)
Der Schauspieler Ramadan Ali wird fünfeinhalb Monate unter unmenschlichen Bedingungen in Syrien gefangen gehalten. Der Grund: Als syrischer Kurde hat er in Beirut/Libanon auf einem kurdischem Fest in einem unpolitischen Sketch mitgespielt.
Wie ein Clown hält er seinen Peinigern den Spiegel vor und übersteht dadurch die Haft. Sein Leben kann er nur retten durch Flucht.
Der Autor und Regisseur Ralf Rainer Reimann hat gemeinsam mit Ramadan Ali seine Auseinandersetzung mit dieser Zeit zu einem Theaterstück verarbeitet. Es schildert den Mut, den Humor und die Kraft, mit denen Ramadan Ali den Kampf in einem totalitären System aufnimmt.
Ralf Rainer Reimann ist Gründer und Leiter der Akademie für darstellende Kunst adk-ulm und Intendant des akademietheaters ulm, arbeitete mehrere Jahre als Schauspieler, Regisseur, Dramaturg und Bühnenkomponist sowie seit 1987 als Dozent für Schauspiel.
Sein Ouvrée als Autor und Komponist umfaßt mehrere Bücher, 19 Theaterstücke, 12 Bühnenmusiken und über 30 Liedkompositionen.
Es spielen die syrische Sängerin Jehan Salim, Ismail Yavuzkurt und Ramadan Ali selbst.
Bühne: Günther Brendel / Licht: Jo Jaitner / Regieassistenz: Claudia Steiner / Regie: Ralf Rainer
Reimann / Aufführungsrechte: edition reimann
Gefördert von: Innovationsfonds 2012 des Ministeriums für Wissenschaft, Forschung und Kunst BW / Ministerium für Integration BW / Stadt Ulm
Unterstützt von: Amnesty International / Landeszentrale für politische Bildung BW / Flüchtlingsrat Ulm / vh ulm