Das Internationale Schauspiel-Ensemble

Larissa Ivleva

Larissa Ivleva wurde 1977 in Almaty (Kasachstan) geboren. 1994 bis 1998 besuchte sie die deutsche Theaterakademie in Almaty, von 1996 bis 2004 arbeitete sie als Schauspielerin am Deutschen Theater in Kasachstan. Mit der Produktion „Glücksfelder" (Regie: Ingrid Lausund) wurde sie 1998 erstmalig zum Festival der deutschsprachigen Theaterschulen nach München eingeladen. Die Inszenierung wurde anschließend auf zahlreichen weiteren Festival gezeigt, z.B. bei den Theaterformen in Hannover und Theater der Welt in Berlin.

Im Jahr 2000 war sie Stipendiatin an der Akademie Schloss Solitude und spielte in der Inszenierung „Der Lügner vom Litauischen Platz" von Olexander Irwanetz unter der Regie von Andrej Kritenko mit.

Erste Theaterhaus-Produktionen war u.a. „Schwarze Jungfrauen“, „Ab heute heißt du Sara“, „Das Interview“ und das Solo-Stück "Scherbenpark". Aktuell wirkt sie mit in „Die zwölf Geschworenen“, „Die deutsche Ayse“, "DIRTY DISHES mit neuem Küchenpersonal", "Ziemlich beste Freunde" und "Frau Müller muss weg".

 

Aron Keleta

Aron Keleta wurde in Düsseldorf geboren und studierte 2007-2011 Schauspiel an der Akademie für darstellende Kunst in Ulm. Schon während der Ausbildung konnte er am dortigen Akademietheater schauspielerische Erfahrungen sammeln, u. a. als Achilles („Penthesilea“), Truffaldino („Der Diener zweier Herren“) und Herzog Alba („Don Carlos“).

Als Gast übernahm er anschließend am Stadttheater Klagenfurt die Rolle des Jeremy in der österreichischen Erstaufführung von Julien Greens Stück „Süden“ und spielte im Winter 2012 am Münchner Gärtnerplatztheater den Mogli in einer Musicalversion von Rudyard Kiplings „Das Dschungelbuch“. Seit Juli 2011 steht er regelmäßig im Theaterhaus auf der Bühne: Er spielt die Nr. 12 in Werner Schretzmeiers Inszenierung von „Die zwölf Geschworenen“. Die Rolle des Maik des „TSCHICK“ war seine erste Tätigkeit als Mitglied im Theaterhaus-Schauspielensemble. Aktuell ist er außerdem zu sehen in "DIRTY DISHES mit neuem Küchenpersonal", "Was heißt hier Liebe?", "Ziemlich beste Freunde" und "Auch Deutsche unter den Opfern".

 

Yavuz Köroglu

Yavuz Köroglu wurde als Kind türkischer Eltern 1978 in Wien geboren. Er spielte in einer internationalen Jugendtheatergruppe, wo ihn die Leiterin der staatlichen Wiener Schauspielschule entdeckte und ermunterte, bei ihr eine professionelle Ausbildung zu beginnen. Er übernahm kleine Rollen in mehreren Spielfilmproduktionen.

Er gehört seit 1998 zum Theaterhaus Schauspielensemble, wo er zunächst die Rolle des Paul in „Was heißt hier Liebe?" übernahm. Außerdem spielte er unter anderem in „Hier sind Sie richtig", "Ab heute heißt du Sara" und "Gespenster - Was ist der Mensch in Zeiten der Krise?". Aktuell ist er zu sehen als Klette in „Was heißt hier Liebe“ , „Die zwölf Geschworenen“, "TSCHICK", "Der Gott des Gemetzels", "Die deutsche Ayse", "DIRTY DISHES mit neuem Küchenpersonal", "Auch Deutsche unter den Opfern" und in "Frau Müller muss weg".

 

Stephan Moos

Stephan Moos wurde 1955 in Frankfurt/Main geboren und wuchs in Lörrach auf. Nach einer Ausbildung zum Industriekaufmann verbrachte er zwei Jahre in Frankreich. 1977 studierte er Sonderpädagogik in Reutlingen und war von 1979-1988 als Schauspieler im Theater Lindenhof in Melchingen und am Tübinger Zimmertheater  zu sehen. Seit 1988 ist er festes Ensemblemitglied am Theaterhaus Stuttgart.

Dort wirkte er mit in zahlreichen Schauspielproduktionen: „Marathon", „Hitlers Kindheit", „Was heißt hier Liebe?", „Darüber spricht man nicht", „Die Dreigroschenoper", „Mensch ich lieb dich doch", „Leuchte, mein Stern leuchte", „Oldenburg", „Gewalt im Spiel", „Die Bremer Stadtmusikanten", „Bosnien - Hungrig und nackt, trunken von Schlaf", „Bezahlt wird nicht!", „FITZ-FINGER, ab geht er.", „I want to hold your Hendl", „Minkul Mi Nem" (Koproduktion des Theaterhauses mit der Akademie Schloss Solitude), „Warum das Kind in der Polenta kocht", „Hier sind Sie richtig.", "Bahnhof.Adieu", "Ab heute heißt du Sara", "Gespenster - Was ist der Mensch in Zeiten der Krise?" und "Ein bisschen Ruhe vor dem Sturm".

Er übernahm Rollen in Film und Fernsehen, so z.B. in „Wallers letzter Gang (von Christian Wagner), „Traumstreuner" (von Erwin Michelberger), „Älleskläber"(mit der Schwabenoffensive Berlin), „Otomo" (von Frieder Schlaich), Siebenstein (Regie Arend Aghte), Ein Praktikant fürs Leben (Regie: Ingo Rasper) und „SOKO Stuttgart“ (Regie: Christoph Eichhorn).

Aktuell kann man ihn im Theaterhaus auf der Bühne sehen in „Frau Müller muss weg“, „Die zwölf Geschworenen“, "DIRTY DISHES mit neuem Küchenpersonal" und "Ziemlich beste Freunde".

 

Katerina Papandreou

Katerina Papandreou wurde 1988 in Thessaloniki, Griechenland, geboren. Neben ihrem 2013 am Nationalen Theater Athen abgeschlossenen Schauspielstudium studierte sie auch Betriebs- und Wirtschaftswissenschaften. Nach zwei Jahren Berufserfahrung in Athen, wo sie u.a. in "Penthesilea" und "Das Erdbeben in Chili" von Heinrich von Kleist (Regie:Akillas Karazissis) mitwirkte, kam sie 2o14 zum ersten Mal nach Deutschland: am Theater und Philharmonie Thüringen spielte sie in der internationalen Produktion “Die Frauen von Troja” die Kassandra.
Ein Jahr später kam sie wieder nach Thüringen, diesmal als festes Mitglied des Ensembles unter der Leitung von Bernhard Stengele. Sie spielte dort unterschiedliche Rollen wie z.B. die Johanna D`Arc in Schillers “Die Jungfrau von Orleans”, Stella Kowalski in “Endstation Sehnsucht”, Lena in “Leonce und Lena” sowie in den internationalen Produktionen “Die Schutzlosen 2015” und “Das zweischneidige Schwert”, die sich beide mit der aktuellen Flüchtlingssituation und dem Islam in Deutschland beschäftigten.

Seit September 2017 ist Katerina Mitglied im internationalen Schauspielensemble am Theaterhaus und wirkt mit in “Dirty Dishes”, “Was heißt hier Liebe”, “Die Känguru-Chroniken” “Ziemlich beste Freunde” und “Tschick”.

 

Katja Schmidt-Oehm

Katja Schmidt-Oehm, 1967 geboren, arbeitete 1991 als Regiehospitantin unter Jürgen Bosse am Staatstheater Stuttgart, danach als Regieassistentin im Alten Schauspielhaus. Sie wirkte mit bei Hörspielproduktionen des SWR und übernahm Film- und Fernsehrollen, so z.B. 2010 in „SOKO Stuttgart“ und im Kinofilm „Otomo" in der Regie von Frieder Schlaich. Zudem ist sie Mitglied im Stuttgarter Performance-Kollektiv „Nana & Friends“, in deren Inszenierung „Abriss ist Vertrauenssache“ sie zu sehen war.

Ins Theaterhausensemble stieg sie ein mit der Produktion „Was heißt hier Liebe?“. Seit 1994 ist sie festes Ensemblemitglied. Sie übernahm Rollen in den Stücken „Gewalt im Spiel", „Die Bremer Stadtmusikanten", „Angst essen Seele auf", „Emma und Eddi", „Dirty Dishes", „Bezahlt wird nicht", „FITZ-FINGER, ab geht er", „I want to hold your Hendl", „Warum das Kind in der Polenta kocht", „Hier sind Sie richtig", "Bahnhof.Adieu", „Ab heute heißt Du Sara“ und in dem Solo-Stück "Mondscheintarif"

Aktuell ist Katja Schmidt-Oehm in "Frau Müller muss weg“, "Die deutsche Ayse", "Der Gott des Gemetzels", "Was heißt hier Liebe", "Dirty Dishes - mit neuem Küchenpersonal" und "Auch Deutsche unter den Opfern" zu sehen.

 

Anne Osterloh
als Gast

Anne Osterloh wurde in Halle/Saale geboren. Sie studierte an der Hochschule für Schauspielkunst „Ernst Busch“ in Berlin. Anschließend führten sie Engagements u.a. nach Nürnberg, Leipzig, Frankfurt, Halle und Stuttgart.

Sie war z.B. als Antigone, Ophelia, Natascha, Alkmene, Gräfin Orsina, Rosalinde und Lady Macbeth sowie in Kinoproduktionen wie „Stadt als Beute“ und diversen Fernsehproduktionen zu sehen.

Unter ihrer Regie entstanden die Inszenierungen von „Shakespears sämtliche Werke in 90 Minuten“ und „Comedian Harmonits in Therapie“. Sie ist freie Dozentin an der Hochschule für Musik und Darstellende Kunst in Stuttgart.

Seit 2006 ist Anne Osterloh festes Mitglied im Theaterhaus Schauspielensemble und spielte mit u.a. in „Ab heute heißt Du Sarah“ und "Gespenster - Was ist der Mensch in Zeiten der Krise". Aktuell ist sie zu sehen in den Produktionen „Der Gott des Gemetzels“, „Frau Müller muss weg“ und „Die deutsche Ayse“.

 

Hank Märkle
als Gast

Hank Märkle ist 31 Jahre alt und wurde in Monrovia in Liberia geboren. Er ist ausgebildeter Einzelhandelskaufmann und Tauchlehrer. In Axel Clesles Theaterprojekt „Rap-Sody“ stand er zum ersten Mal auf der Bühne. Seit 2011 spielt er in Werner Schretzmeiers Inszenierung von "Die zwölf Geschworenen" die "Nr. 9", außerdem wirkt er mit in der Theaterhaus Schauspielproduktion "Ziemlich beste Freunde".

 

Levent Genco Gürsoy
als Gast

Angefangen zu tanzen habe ich wie jeder von uns: Im Mutterleib zum Beat des Herzschlags meiner Mutter – sagt Levent Gürsoy. Heute bewegt sich der Tänzer und staatlich anerkannte Sportlehrer gleichermaßen zwischen Theaterbühne und Battleground:

Im Alter von zehn Jahren kam er durch seinen älteren Bruder erstmals in Kontakt mit Breakdance, mit 14 begann er, sich auf B-Boying zu spezialisieren und mit unterschiedlichen Gruppen, wie Rocking Attack oder den Southside Rockers zu trainieren, bevor er 2003 Mitglied von 7Eleven und Style Crax wurde, mit denen er heute noch arbeitet. 2011 qualifizierte er sich bei der Battle of the East für die Deutschlandmeisterschaft, die so genannte Battle of the Year, um 2012 bei der UK B-Boy Championsship gleich den nächsten Sieg davon zu tragen, welcher den Zugang zur Europameisterschaft gewährleistet.

Levent Gürsoy, Grenzgänger zwischen Hoch- und Subkultur, tanzte in „Cantus Firmus“ (Choreographie: Katja Erdmann-Rajski) und er arbeitet mit Ismene Schell/Freie Bühne Stuttgart als Breakdance-Coach für Jugend-Tanztheaterprojekte.

Am Theaterhaus ist Levent als Schauspieler in „Die Zwölf Geschworenen“ in der Regie von Werner Schretzmeier zu sehen, in Günter Brombachers siebter Neuinszenierung von „Was heißt hier Liebe?“ spielt er seit Juli 2012 die Rolle des Paul.

 

Agnes Lampkin
als Gast

1973 im englischen Gloucester geboren wuchs Agnes Lampkin bis zu ihrem elften Lebensjahr in England auf, 1984 zog die Familie ins Züricher Oberland. Agnes studierte Schauspiel an der Hochschule für Theater in Zürich, nach ihrem Studium tritt sie 1996 ihr erstes Engagement am Theater Basel an, anschließend wechselt sie ans Theaterhaus Jena. Sie spielte dort u.a. unter den Regisseuren Jo Fabian, Albrecht Hirche, Jan Jochyimski und führte zum ersten Mal selber Regie (Franz Kafkas „Die Verwandlung“).
Gastrollen führten Agnes Lampkin u.a. an das Schauspiel Essen, das Theater Bielefeld oder das Hamburger Thaliatheater. 2000 erhielt sie den PREMIO, den Züricher Nachwuchspreis für Theater und Tanz, 2001 und 2002 den Heidelberger Theaterpreis.
Der Schweiz bleibt sie als Schauspielerin immer wieder treu: sie spielte u.a. am Theater an der Winkelwiese Zürich, im Raum 33 und am Theater Basel, im Schlachthaus Bern, am Luzerner Theater sowie der Roten Fabrik Zürich. Im Schweizer Fernsehen SF 1 war sie von 2004 bis 2006 in der Serie „Lüthi und Blanc“ zu sehen.
Ab 2001 erlebte das Stuttgarter Publikum sie in über 100 Vorstellungen in Werner Schretzmeiers Dauerbrenner „Dirty Dishes“, 2002 stand sie in „Hier sind sie richtig“ (Regie: Stephan Bruckmeier) auf der Theaterhaus-Bühne.
Agnes Lampkin lebt und arbeitet seit 1999 in Berlin und spielte dort u.a. am Maxim Gorki Theater, in den Sophiensälen, an der Schaubühne sowie am Berlin English Theatre, zuletzt in „The First Time“ (Regie: Erika Hughes) und in  „Exibit B“ von Bett Bailey im Rahmen der Berliner Festspiele.
Als Gast kehrt Agnes Lampkin ab Dezember 2012 ans Theaterhaus zurück: In Lutz Hübners Erfolgsstück „Frau Müller muss weg!“ (Regie: Werner Schretzmeier) spielt sie die Titelrolle, die Klassenlehrerin Sabine Müller.

 

Ernst Konarek
als Gast

Geboren 1945 absolvierte Ernst Konarek seine Schauspielausbildung am Max-Reinhardt-Seminar in Wien. Seit 1968 lebt und arbeitet er in Deutschland. Sein erstes Engagement hatte er am Staatstheater Braunschweig, dann von 1970 bis 1979 am Schauspielhaus Bochum (Intendanz Peter Zadek). Dazwischen spielte er mehrmals an der Freien Volksbühne in Berlin (Intendanz Kurt Hübner). Danach war er drei Jahre am Schauspiel Frankfurt engagiert (Intendanz Peter Palitzsch) und arbeitete nebenbei für das Fernsehen (Hessischer Rundfunk). Anschließend ging er mit Franz Xaver Kroetz auf Tournee. Von 1984 bis 1988 arbeitete er am Nationaltheater Mannheim (Intendanz Jürgen Bosse). 1988 bis 2010 war er Ensemblemitglied am Stuttgarter Schauspiel wo er u.a. unter Hans Kresnik die Hauptrolle im „Ubu Roi“ spielte und dreizehn  Jahre als „Herr Fellner“ im Erfolgsstück „Indien“ an der Seite von Gottfried Breitfuß zu sehen war.
Nach umfangreicher Arbeit in Film und Fernsehen, u.a. "Tatort", "Kommissar Rex", "Kottan ermittelt", arbeitete er als Autor, Sprecher, aber auch als Interpret von Chansons des Wiener Kabaretts der 50er und 60er Jahre. Seit 1997 arbeitet er mit dem "Carmina Quartett" für die "Kyburgiade", das sommerliche Musikfestival in Winterthur zusammen und kann seit 1999 auch eigene Regiearbeiten für Musik- und Sprechtheater vorweisen.

In der Regie von Silvia Armbruster war er im Theaterhaus zu sehen in „Die Legende vom heiligen Trinker“, sowie in "Die Judenbank". Aktuell ist er im Solo-Stück „Der Kontrabaß“ zu sehen.