Das Internationale Schauspiel-Ensemble

Felix Kama

Félix Kama 1961 in Komo, Kamerun geboren. Er ist Bühnenautor, Regisseur und Schauspieler. Das Multi-Talent spricht fünf Sprachen: seine Muttersprache Eton, Englisch, Französisch, Spanisch und Deutsch.

Mit Beginn seines Literaturstudiums, das er 1993 abschließt, beginnt die Hinwendung zum Theater. Es folgen Tätigkeiten als Autor, Regieassistent und Regisseur in Yaoundé, z.B. 1989 Gründungsmitglied des „Theátre International de Yaoundé". 1995 arbeitet er als Regisseur bei „Bena Zingui". 1996 wird er Stipendiat der Akademie Schloss Solitude.
Als Autor, Regisseur und Schauspieler machte er mit seinem lyrischen Prosatext, dem Ein-Personen-Stück „Minkul Mi Nem oder Träume in Wüstenfarben", auf sich aufmerksam. „Minkul Mi Nem" war eine Koproduktion des Theaterhauses mit der Akademie Schloss Solitude. Ebenfalls 1996 spielte er unter Andrej Kritenkos Regie in „Emma und Eddi".

Er veröffentlichte zahlreiche Texte und Stücke wie z.B. die Erzählungen  „Le procès de Nden bobo N’gam l’araignée mygale“ (1998), „Nous aussi serons élus“ (2005), „Essima la femme mystère“ (2006); 1999 das Theaterstück „Nkán bita ou le sceptre sans trône“. Sein Stück „Wo ist besser “ (2004) erhielt zahlreiche Preise und gastierte bei internationalen Festivals wie z.B. dem Festival Vidlunnya in Kiew /Ukraine (2005), dem 39. Miedzynarodowe Wroclawskie Spotkania teatrow jednego aktora in Polen (2005), dem Festival ZVAIGNE in Lettland (2006) und dem litauischen Festival Visaginas (2007).

Auch als Schauspieler und Podiumsteilnehmer ist Félix Kama international ein gern gesehener Gast und nahm teil u.a. am Festival al Altro teatro de Milano (2001und 2004), dem Festival theatro de la migrazione de Roma (2002), dem Fujairah International MonoDrama Festival / Vereinigte Arabische Emirate (2005), dem Festival Törun/ Polen (2007) sowie dem Festival Armmono in Yerevan und Kápan / Armenien (2009).


Seit 1997 ist Félix Kama Ensemblemitglied am Theaterhaus. Er ist und war in „Kleine Engel", „Dirty Dishes", „Bezahlt wird nicht!", „Warten auf Godot", „FITZ-FINGER, ab geht er", „I want to hold your Hendl", „Hier sind Sie richtig", "Bahnhof.Adieu", "Elling" ,"Ab heute heißt du Sara" und „Benefiz – Jeder rettet einen Afrikaner“ auf der Bühne zu erleben.

 

Julia Kelz

Julia Kelz wurde 1985 in Heidelberg geboren. Sie wuchs, bis zu ihrem 19. Lebensjahr,  zweisprachig in Italien auf.

Nach dem Abitur studierte sie ein Jahr an der „Stage School for Music and Drama“ in Hamburg. Im Folgejahr führte sie ihre Musical- und Tanzausbildung  an der „M.A.S. - Music, Arts and Show Academy“ in Mailand/Italien fort.

In Italien und der Schweiz war sie in dieser Zeit im Teatro Sociale in Como, im Teatro Attivo in Mailand und im Palazzo die Congressi in Lugano, unter der Regie von Nicoletta Ramorino, Rolf Bertschinger  und Giovanna Bruno zu sehen.

Von 2007 bis 2011 absolvierte sie ihre Schauspielausbildung in Köln. Während dieser Zeit spielte sie als Elevin in „Die Millionärin“, „Bernarda Albas Haus“, „Blaubart, Hoffnung der Frauen“ und „Jugend ohne Gott“  (Theater der Keller, Köln), und in „Phaidras Liebe“ von Sarah Kane (Forum Leverkusen).

Sie wurde 2010 für den Kölner Theaterpreis Puck als beste Nachwuchsschauspielerin des Jahres nominiert.

Julia Kelz hat eine klassisch ausgebildete Gesangsstimme. Sie sang in mehreren Chören, unter anderem im Konzertchor Darmstadt unter der Leitung von Wolfgang Seeliger und als Solistin bei diversen Auftritten in Köln unter der Leitung von Matthias Topp und Ute Eisenhut.

Neben ihrer Arbeit im Theater spielt sie in diversen Film- und TV-Produktionen und ist als Sprecherin für Funk, Fernsehen und Werbung tätig.

Seit Dezember 2011 ist Julia Kelz festes Ensemblemitglied im Theaterhaus Stuttgart. Sie ist in folgenden Produktionen zu sehen: „Gott des Gemetzels“, „Was heißt hier Liebe“, „Wer hat Angst vor Virginia Woolf“.

 

Yavuz Köroglu

Yavuz Köroglu wurde als Kind türkischer Eltern 1978 in Wien geboren. Er spielte in einer internationalen Jugendtheatergruppe, wo ihn die Leiterin der staatlichen Wiener Schauspielschule entdeckte und ermunterte, bei ihr eine professionelle Ausbildung zu beginnen. Er übernahm kleine Rollen in mehreren Spielfilmproduktionen.

Er gehört seit 1998 zum Theaterhaus-Schauspielensemble, wo er zunächst die Rolle des Paul in „Was heißt hier Liebe?" übernahm und auch in „Hier sind Sie richtig." und "Ab heute heißt du Sara"zu sehen war. Aktuell spielt er den Klette in „Was heißt hier Liebe“ und ist außerdem zu sehen in „Dirty Dishes“, "Die Grönholm-Methode", "Wer hat Angst vor Virginia Woolf", "Schiedsrichter Fertig", „Benefiz – Jeder rettet einen Afrikaner“ und „Die zwölf Geschworenen“.

 

Stephan Moos

Stephan Moos wurde 1955 in Frankfurt/Main geboren und wuchs in Lörrach auf. Nach einer Ausbildung zum Industriekaufmann verbrachte er zwei Jahre in Frankreich. 1977 studierte er Sonderpädagogik in Reutlingen und war von 1979-1988 als Schauspieler im Theater Lindenhof in Melchingen und am Tübinger Zimmertheater  zu sehen. Seit 1988 ist er festes Ensemblemitglied am Theaterhaus Stuttgart.

Dort wirkte er mit in zahlreichen Schauspielproduktionen: „Marathon", „Hitlers Kindheit", „Was heißt hier Liebe?", „Darüber spricht man nicht", „Die Dreigroschenoper", „Mensch ich lieb dich doch", „Leuchte, mein Stern leuchte", „Oldenburg", „Gewalt im Spiel", „Die Bremer Stadtmusikanten", „Bosnien - Hungrig und nackt, trunken von Schlaf", „Bezahlt wird nicht!", „FITZ-FINGER, ab geht er.", „I want to hold your Hendl", „Minkul Mi Nem" (Koproduktion des Theaterhauses mit der Akademie Schloss Solitude), „Warum das Kind in der Polenta kocht", „Hier sind Sie richtig.", "Bahnhof.Adieu", "Ab heute heißt du Sara".

Er übernahm Rollen in Film und Fernsehen, so z.B. in „Wallers letzter Gang (von Christian Wagner), „Traumstreuner" (von Erwin Michelberger), „Älleskläber"(mit der Schwabenoffensive Berlin), „Otomo" (von Frieder Schlaich), Siebenstein (Regie Arend Aghte), Ein Praktikant fürs Leben (Regie: Ingo Rasper) und „SOKO Stuttgart“ (Regie: Christoph Eichhorn).

Aktuell kann man ihn im Theaterhaus auf der Bühne sehen in der Titelrolle von "Elling", mit dem Solo-Stück „Du bist meine Mutter", in "Die Grönholm-Methode", „Dirty Dishes“, "Schiedsrichter Fertig“ und „Benefiz - Jeder rettet einen Afrikaner

 

Larissa Iwlewa

Larissa Iwlewa wurde 1977 in Almaty (Kasachstan) geboren. 1994 bis 1998 besuchte sie die deutsche Theaterakademie in Almaty, von 1996 bis 2004 arbeitete sie als Schauspielerin am Deutschen Theater in Kasachstan. Mit der Produktion „Glücksfelder" (Regie: Ingrid Lausund) wurde sie 1998 erstmalig zum Festival der deutschsprachigen Theaterschulen nach München eingeladen. Die Inszenierung wurde anschließend auf zahlreichen weiteren Festival gezeigt, z.B. bei den Theaterformen in Hannover und Theater der Welt in Berlin.

Im Jahr 2000 war sie Stipendiatin an der Akademie Schloss Solitude und spielte in der Inszenierung „Der Lügner vom Litauischen Platz" von Olexander Irwanetz unter der Regie von Andrej Kritenko mit. In dieser Zeit kam erstmalig der Kontakt zum Theaterhaus zustande, wo sie seit 2004 festes Ensemblemitglied ist. Sie spielte bereits in „Schwarze Jungfrauen“, „Ab heute heißt du Sara“ und „Das Interview“. Aktuell wirkt sie mit in den Theaterhausproduktionen „Was heißt hier Liebe“, „Wer hat Angst vor Virginia Woolf“, „Die zwölf Geschworenen“ und spielt regelmäßig ihr Solo-Stück „Scherbenpark“.

 

Katja Schmidt-Oehm

Katja Schmidt-Oehm, 1967 geboren, arbeitete 1991 als Regiehospitantin unter Jürgen Bosse am Staatstheater Stuttgart, danach als Regieassistentin im Alten Schauspielhaus. Sie wirkte mit bei Hörspielproduktionen des SWR und übernahm Film- und Fernsehrollen, so z.B. 2010 in „SOKO Stuttgart“ und im Kinofilm „Otomo" in der Regie von Frieder Schlaich. Zudem ist sie Mitglied im Stuttgarter Performance-Kollektiv „Nana & Friends“, in deren Inszenierung „Abriss ist Vertrauenssache“ sie zu sehen war.

Ins Theaterhausensemble stieg sie ein mit der Produktion „Was heißt hier Liebe?“. Seit 1994 ist sie festes Ensemblemitglied. Sie übernahm Rollen in den Stücken „Gewalt im Spiel", „Die Bremer Stadtmusikanten", „Angst essen Seele auf", „Emma und Eddi", „Dirty Dishes", „Bezahlt wird nicht", „FITZ-FINGER, ab geht er" und „I want to hold your Hendl", „Warum das Kind in der Polenta kocht", „Hier sind Sie richtig", "Bahnhof.Adieu", „Ab heute heißt Du Sara“.

Aktuell ist Katja Schmidt-Oehm in "Elling", "Die Grönholm-Methode", „Dirty Dishes“ und „Benefiz – Jeder rettet einen Afrikaner“ zu erleben. Ab Dezember 2011 steht sie als Cora Hübsch in der Bühnenversion von Ildikó von Kürthys Bestseller „Mondscheintarif“ als Solo-Darstellerin auf der Theaterhaus-Bühne.

 

Anne Osterloh

Anne Osterloh wurde in Halle/Saale geboren. Sie studierte an der Hochschule für Schauspielkunst „Ernst Busch“ in Berlin. Anschließend führten sie Engagements u.a. nach Nürnberg, Leipzig, Frankfurt, Halle und Stuttgart.

Sie war z.B. als Antigone, Ophelia, Natascha, Alkmene, Gräfin Orsina, Rosalinde und Lady Macbeth sowie in Kinoproduktionen wie „Stadt als Beute“ und diversen Fernsehproduktionen zu sehen.

Unter ihrer Regie entstanden die Inszenierungen von „Shakespears sämtliche Werke in 90 Minuten“ und „Comedian Harmonits in Therapie“. Sie ist freie Dozentin an der Hochschule für Musik und Darstellende Kunst in Stuttgart.

Seit 2006 ist Anne Osterloh festes Mitglied im Internationalen Schauspiel-Ensemble am Theaterhaus und spielte mit in „Ab heute heißt Du Sarah“. Aktuell ist sie zu sehen in den Produktionen „Elling“,  „Wer hat Angst vor Virginia Woolf“ und „Benefiz- jeder rettet einen Afrikaner“.

 

Vilmar Bieri
als Gast

Vilmar Bieri, geboren 1953, wuchs in Stuttgart auf. Seine Ausbildung absolvierte er an der Hochschule für Musik und Theater Hamburg. Anschließend  arbeitete er an verschiedenen deutschen Bühnen, bis er 1989 bis 1993 Ensemblemitglied am Züricher Neumarkt Theater wurde. Es folgten beinahe vier Jahr am Schauspielhaus Zürich. Nach einem kurzen Abstecher zum Theater Luzern spielte er dann jeweils zwei Jahre am Staatstheater Wiesbaden und am Nationaltheater Mannheim. Seit 2001 arbeitet er freischaffend, u.a. am Staatstheater Karlsruhe, Theater Augsburg, Volkstheater Rostock, Theater Biel-Solothurn, den Burgfestspielen Bad Vilbel und am Hechtplatz Theater in Zürich.

Dem Publikum in der Region Stuttgart ist Vilmar Bieri ein bekanntes Gesicht: in den letzten Jahren hatte er Engagements am Landestheater sowie am Zimmertheater Tübingen, an den Schauspielbühnen Stuttgart, am Theater Rampe bzw. Staatstheater Stuttgart und am Theater Heilbronn.

Ausserdem spielt er seit ein paar Jahre regelmässig bei den Freilichtspielen Schwäbisch Hall. Dort wird er auf der Grossen Treppe auch dieses Jahr wieder zu sehen sein, als St. Just in Georg Büchners „Dantons Tod“ und als Mephisto in Johann Wolfgang Goethes „Faust I“.

Vilmar Bieri arbeitet auch als Regisseur (z. B. "Der graue Star" mit Roland Baisch und Frank Wekenmann) und spielt regelmäßig für Film und Fernsehen, u.a "Tatort", "Ein Fall für zwei", "Das Ende einer Maus ist der Anfang einer Katze", "Ein fliehendes Pferd" und „White Tiger – Die grosse Panzerschlacht“.

Im Theaterhaus  steht er in den beiden Stücken "Der Gott des Gemetzels" und „Frau Müller muss weg“ auf der Bühne.

 

 

Levent Genco Gürsoy
als Gast

Angefangen zu tanzen habe ich wie jeder von uns: Im Mutterleib zum Beat des Herzschlags meiner Mutter – sagt Levent Gürsoy. Heute bewegt sich der Tänzer und staatlich anerkannte Sportlehrer gleichermaßen zwischen Theaterbühne und Battleground:

Im Alter von zehn Jahren kam er durch seinen älteren Bruder erstmals in Kontakt mit Breakdance, mit 14 begann er, sich auf B-Boying zu spezialisieren und mit unterschiedlichen Gruppen, wie Rocking Attack oder den Southside Rockers zu trainieren, bevor er 2003 Mitglied von 7Eleven und Style Crax wurde, mit denen er heute noch arbeitet. 2011 qualifizierte er sich bei der Battle of the East für die Deutschlandmeisterschaft, die so genannte Battle of the Year, um 2012 bei der UK B-Boy Championsship gleich den nächsten Sieg davon zu tragen, welcher den Zugang zur Europameisterschaft gewährleistet.

Levent Gürsoy, Grenzgänger zwischen Hoch- und Subkultur, tanzte in „Cantus Firmus“ (Choreographie: Katja Erdmann-Rajski) und er arbeitet mit Ismene Schell/Freie Bühne Stuttgart als Breakdance-Coach für Jugend-Tanztheaterprojekte.

Am Theaterhaus ist Levent als Schauspieler in „Die Zwölf Geschworenen“ in der Regie von Werner Schretzmeier zu sehen, in Günter Brombachers siebter Neuinszenierung von „Was heißt hier Liebe?“ spielt er seit Juli 2012 die Rolle des Paul.

 

Stela M. Katic
Als Gast

Stela M. Katic wurde in der kroatischen Küstenstadt Dubrovnik geboren. Sie wuchs zweisprachig in Deutschland auf und studierte im österreichischen Linz Schauspiel.

Das erste Engagement führte sie 1999 ans Theaterhaus, dessen internationalem Ensemble sie sieben Jahre lang treu blieb.
Zu sehen ist sie in dieser Zeit u.a. in
„Dirty Dishes“, „Bezahlt wird nicht“, „Bahnhof Adieu“, „Ab heute heißt du Sara“ (Regie: Werner Schretzmeier). „Disco Pigs“ (Regie: B. Bürk), „Was heißt hier Liebe?“ (Regie: Günter Brombacher), „Schwarze Jungfrauen“ (Regie: T. Richter).

2009 beginnt eine enge Zusammenarbeit mit den Stuttgarter Künstlern
Nana Hülsewig und Günter Brombacher im Performancekollektiv „Nana & Friends“. Es entstehen „Die Fussbad-Lesung (Abstrakter Gefährdungsraum)“, „Geistes-Gestört“, „Abriss ist Vertrauenssache“ 1 und 2.

Von 2010-2012 ist sie Ensemblemitglied der Jungen WLB an der Württembergischen Landesbühne Esslingen. Mit großer Leidenschaft für ein junges Publikum spielt sie u.a. die Titelrollen in „Pippi außer Rand und Band“ (Regie: Thilo Esche) und in „Wir alle für immer zusammen“ (Regie: Samia Chancrin) – Einladung zum Kinder- und Jugendtheaterfestival „Schöne Aussicht“ in Stuttgart.

Gemeinsam mit dem Ensemble und Marco Süß, dem künstlerischem Leiter der Jungen WLB, erarbeitet sie experimentelle und poetische Inszenierungen wie „Die unendliche Geschichte“, „Fatima und der Traumdieb“, „Die Bremer Stadtmusikanten“. Seit 2011 leitet sie mit der Regisseurin Jule Klink den Lehrerspielclub der WLB. Das entstandene Stück „Papierflüge“ wird ausschließlich mit Vollmasken und ohne Worte gespielt.

Seit der Eröffnung des Literaturhauses Stuttgart im Jahr 2000 liest  Stela M. Katic in regelmäßigen Abständen für renommierte Autoren wie Richard Sennett, Susanna Moore, Stefano Benni, Colum Mc Cann, Brett Easton Ellis, Sigurbjörg Thradassdottir und vielen mehr.

Verschiedene Hörbuchaufnahmen beim SWR, Sprechertätigkeiten für den Klettverlag und eine aktuelle Kinoproduktion „Ende der Schonzeit“ (Regie Franziska Schütterer) runden ihre Tätigkeitsbereiche ab.

Mit „Frau Müller muss weg!“  in der Regie von Werner Schretzmeier kommt Stela M. Katic als Gast ans Theaterhaus zurück.

Agnes Lampkin
Als Gast

1973 im englischen Gloucester geboren wuchs Agnes Lampkin bis zu ihrem elften Lebensjahr in England auf, 1984 zog die Familie ins Züricher Oberland. Agnes studierte Schauspiel an der Hochschule für Theater in Zürich, nach ihrem Studium tritt sie 1996 ihr erstes Engagement am Theater Basel an, anschließend wechselt sie ans Theaterhaus Jena. Sie spielte dort u.a. unter den Regisseuren Jo Fabian, Albrecht Hirche, Jan Jochyimski und führte zum ersten Mal selber Regie (Franz Kafkas „Die Verwandlung“).
Gastrollen führten Agnes Lampkin u.a. an das Schauspiel Essen, das Theater Bielefeld oder das Hamburger Thaliatheater. 2000 erhielt sie den PREMIO, den Züricher Nachwuchspreis für Theater und Tanz, 2001 und 2002 den Heidelberger Theaterpreis.
Der Schweiz bleibt sie als Schauspielerin immer wieder treu: sie spielte u.a. am Theater an der Winkelwiese Zürich, im Raum 33 und am Theater Basel, im Schlachthaus Bern, am Luzerner Theater sowie der Roten Fabrik Zürich. Im Schweizer Fernsehen SF 1 war sie von 2004 bis 2006 in der Serie „Lüthi und Blanc“ zu sehen.
Ab 2001 erlebte das Stuttgarter Publikum sie in über 100 Vorstellungen in Werner Schretzmeiers Dauerbrenner „Dirty Dishes“, 2002 stand sie in „Hier sind sie richtig“ (Regie: Stephan Bruckmeier) auf der Theaterhaus-Bühne.
Agnes Lampkin lebt und arbeitet seit 1999 in Berlin und spielte dort u.a. am Maxim Gorki Theater, in den Sophiensälen, an der Schaubühne sowie am Berlin English Theatre, zuletzt in „The First Time“ (Regie: Erika Hughes) und in  „Exibit B“ von Bett Bailey im Rahmen der Berliner Festspiele.
Als Gast kehrt Agnes Lampkin ab Dezember 2012 ans Theaterhaus zurück: In Lutz Hübners Erfolgsstück „Frau Müller muss weg!“ (Regie: Werner Schretzmeier) spielt sie die Titelrolle, die Klassenlehrerin Sabine Müller.