urbanReflects - unrestricted exploitation

Das aktuelle Phänomen der (Selbst-) Ausbeutung im beruflichen Kontext - das nicht mehr Wertschätzen von Leistungen und der daraus resultierende Raubbau, den viele Menschen an sich begehen- wird tänzerisch und musikalisch hauptsächlich durch die Parameter Zeit und Kraft aufgegriffen: Um der Realität zu entsprechen, wird mit rein physischen Mitteln gearbeitet, denn wir haben keinen Ersatzkörper, keine Extradepots, um Kraft zu tanken. Die Tänzer erfahren physische Limits und durchleben innerhalb des Stückes die verschiedenen Phasen von Bedarf, Erwartung, Anspruch, Raubbau, Verausgabung, Zusammenbruch, Regeneration und die Folge dieser Verkettung.
Die eigens dafür entstandenen Kompositionen von Farang und Micki Summ wurden im engen Dialog mit den Tänzern entwickelt. 

Tänzer:Verena Hehl, Flurin Kappenberger, Marie Kolinsky, Arun Michael Trefz
| Poesie: Björn Klein | Choreographie: Doro Eitel | Komposition: Micki
| Summ,
Stefan Schmidt Lichtdesign:Bernhard Berny Marx | Tontechnik:Antje Mathes