Richie Beirach European Quintet
Jasper van`t Hof Quartet
26. Internationale Theaterhaus Jazztage

RICHIE BEIRACH EUROPEAN QUINTET
Richie BEIRACH wird am 23.5.2012 65 Jahre alt und kommt somit in ein Alter, in dem solche Geburtstage öffentlich gefeiert werden. Zuerst am 6.4. beim Theaterhaus Jazzfestival, dann mit einer Woche Richie Beirach Quintet at Jazzclub Birdland in New York und im Herbst mit einer Tour in Europa.

Die unerschöpfliche Kreativität des New Yorker Jazzpianisten Richie Beirach ist hinlänglich bekannt und findet ihren Ausdruck in unzähligen Schallplattenproduktionen mit den Großen der internationalen Jazzszene nicht zuletzt Freddie Hubbard, Lee Konitz, Chet Baker, John Abercrombie. Mit seinen Kompositionen, die noch immer eine Herausforderung für junge Pianisten darstellen, hat Richie Beirach Jazzgeschichte geschrieben. Zusammen mit Größen wie Hancock, Corea und Jarrett ist es ihm gelungen, das Erbe von Bill Evans weiterzuführen und dabei einen eigenen und unverkennbaren persönlichen Stil zu entwickeln…

Beirach ist bekannt unter anderem durch seine Ausflüge in die klassische Musik des 20. Jahrhunderts was sich hauptsächlich in den Soloaufnahmen oder den Duo und Trio Aufnahmen mit dem Violinisten Gregor HÜBNER widerspiegelt. Seiner musikalischen Arbeit der späten 70er und  80er Jahre wird im Quintett gehuldigt.

Richie BEIRACH (p) Gregor HÜBNER (v) Anders BERGCRANTZ (tp) Veit HÜBNER (b) Michael KERSTING (dr)


JASPER VAN‘T HOF QUARTET

Wenn das Jasper van‘t Hof Quartet auf der Bühne das im Frühling erscheinende Album Œuvre live vorstellt, dann erwartet das Publikum europäischer Modernjazz vom Feinsten. Die vier Musiker, allesamt ausgewiesene Meister ihres Fachs, vertreten die Jazzschule der so genannten „Alten Welt“ (sprich: Europa), die sich längst vom einstigen Vorbild in der „Neuen Welt“ (USA) emanzipiert und zu einem eigenen Sound gefunden hat. Das Bekenntnis zu gemeinsamen kulturellen Wurzeln ist freilich nicht das Einzige, was die Vier aus den Nachbarländern Holland, Deutschland, Österreich und der Schweiz verbindet. Genauso eint sie die Neugier auf neue Musikentwicklungen, die ihnen allen seit jeher eigen ist. Jeder von ihnen sucht unablässig nach bislang ungehörten Ausdrucksmöglichkeiten und überschreitet dabei nicht selten die Grenzen des Jazz in benachbarte Stilbereiche. Nicht zuletzt wegen dieser Gemeinsamkeit präsentiert sich das Jasper van‘t Hof Quartet als feste Einheit, als Bündnis von Gleichgesinnten.

Stefan NELDNER (b) Jasper VAN‘T HOF (p) Fredy STUDER (dr) Harry SOKAL (sax)