Iiro Rantala solo
Klavierduo Rantala Simcock
Simcock/ Garland/ Sirkis - Lighthouse
26. Internationale Theaterhaus Jazztage

IIRO RANTALA solo
Mit 40 Jahren hat man Zeit, inne zu halten, nicht nur nach vorne zu schauen, sondern auch wieder einmal einen Blick zurück zu werfen. Der finnische Pianist Iiro RANTALA macht dies, indem er sich an die verstorbenen Helden erinnert, die ihn auf seinem bisherigen Weg beeinflusst haben. Da sind nicht nur Jazzklassiker wie Oscar Peterson, Erroll Garner oder Art Tatum vertreten, sondern auch Jean Sibelius, der Bassist Jaco Pastorius oder der früh verstorbene schwedische Pianist Esbjörn Svensson. Das macht Iiro Rantala mal mit viel Witz, mal mit finnischer Melancholie – aber nie sentimental.

„Denn Iiro Rantala ist Ästhet, ein Wühler, Virtuose, Musikant am Klavier, und ihm ist mit LOST HEROES eine der besten Klavierplatten des Jahres gelungen“, schrieb die Deutsche Schallplattenkritik und verlieh ihm den Jahrespreis 2011.

Iiro RANTALA (p)


Klavierduo IIRO RANTALA//GWILYM SIMCOCK
Der Pianist Iiro Rantala aus Finnland löste mit Trio Töykeät weltweit wahre Begeisterungsstürme aus. Nun hat er in Helsinki ein eigenes Piano-Festival gegründet, zu dem er Kollegen einlädt, mit denen er dort auch zusammen spielt. Der Brite Gwilym Simcock ist ein solcher Kollege. Simcock ist der Shooting-Star der britischen Jazzszene. Er bewegt sich wie Rantala mühelos zwischen Jazz und Klassik. In seiner Ausbildung hat sich Simcock durch die Musikgeschichte gearbeitet. Wer genau hinhört, wird Anklänge finden an Mozart, Bach, Chopin, Ravel, Gershwin oder Ligeti. Dann aber auch Jazz: George Shearing, Thelonious Monk, Bill Evans und Oscar Peterson. Und immer wieder Keith Jarrett, der Simcocks Jazzleidenschaft ausgelöst hat. Im Theaterhaus sind die beiden Pianisten zum ersten Mal in Deutschland in einem gemeinsamen Duo zu hören.

Iiro RANTALA (p) Gwilym SIMCOCK (p)


SIMCOCK//GARLAND//SIRKIS
Lightghouse

Ein Orchester im Kleinen, das Komplexität und Groove vereint, vieles geschickt miteinander verzahnt und dabei verblüffend mühelos agiert. Garland, Simcock und Sirkis loten alle nur erdenklichen Möglichkeiten dieser ungewöhnlichen Instrumentierung aus. Das gibt Klänge, die imaginäre Bilder von weitläufiger Landidylle und kontemplativer Meeresstimmungen hervorrufen. Und im nächsten Moment pulsiert eine urbane Energie, die ein Leuchtfeuer nach dem anderen entfacht. SIMCOCK wurde im nordwalisischen Bangor geboren und GARLAND hat sich dieser Traditionen des Öfteren angenommen. Markante Melodien und rhythmische Anleihen aus dem keltischen Erbe, aber auch Elemente aus den unterschiedlichsten Regionen der Welt verschmelzen in einem unverkennbar eigenen Gruppensound. Eine Referenz an die Herkunft des Trios zeigt sich obendrein in einigen Tributen an führende Repräsentanten der jüngeren britischen Musikgeschichte.

Gwilym SIMCOCK (p) Asaf SIRKIS (dr, perc) Tim GARLAND (sax)