Uri Caine & Sirius Quartet
Nik Bärtschs Ronin
26. Internationale Theaterhaus Jazztage

URI CAINE meets SIRIUS QUARTET
Uraufführung von „String Theories“ von Uri Caine

The Stone, John Zorn‘s club in New York, in dem sich hauptsächlich Downtown Avant Garde Musiker treffen und wo das Programm jeden Monat von einem anderen New Yorker Musiker vorgeschlagen wird, war der erste Treffpunkt von Uri CAINE und dem SIRIUS QUARTET.

Das Sirius Quartet war von Mark Feldman eingeladen, der das Programm eines Monats im Jahr 2011 gestaltete, um ihre neue CD city scapes vorzustellen. Im Publikum saß Uri Caine und zeigte sehr großes Interesse nach dem Konzert mit Sirius zusammenzuarbeiten. Daraus entstand die Idee Uri zu beauftragen für diesen Abend im Theaterhaus eine Komposition zu schreiben, die auch in Stuttgart uraufgeführt wird. 

Das Sirius Quartet wird mit ihrem Gast Veit HÜBNER zum einen Kompositionen aus dem neuesten Repertoire spielen und auch Uri Caine wird an diesem Abend solistisch zu hören sein, bevor Uri Caine meets Sirius Quartet das Konzert mit der Uraufführung von String Theories beschließt.   

Uri CAINE (p)  Veit HÜBNER (b)Ron LAWRENCE (v) Jeremy HARMAN (b) Gregor HUEBNER (v) Chern HWEI FUNG (v)



NIK BÄRTSCHs RONIN LLYRÌA
Mit dem 2001 gegründeten Zen-Funk Quintett Ronin arbeitet Nik BÄRTSCH an seiner „Ritual Groove Music“ weiter. Dabei spielt der Zürcher Komponist und Pianist mit seinen Bandkollegen eine Musik, die einer durchgehenden Ästhetik folgt: mit minimalen Mitteln maximale Wirkung zu erzielen. Bei aller Vielfältigkeit ihrer Einflüsse lässt diese Musik stets eine eigene Handschrift erkennen. Zwar haben Elemente aus unterschiedlichsten musikalischen Welten in sie Eingang gefunden, doch diese Formen werden nicht postmodern nebeneinander gestellt oder zitiert, sondern verschmelzen zu einem neuen Stil. Das Ergebnis ist eine groovende, klanglich und rhythmisch hochdifferenzierte Musik. Ronin schafft so eine Ästhetik, die auf allen Ebenen musikalischer Äußerung durchgehalten ist. Komposition, Phrasierung, Klanggestaltung, Musizierhaltung und Stückdramaturgie bilden gemeinsam ein Ganzes, dessen sämtliche Teile aufeinander bezogen sind. MICHEL METTLER

Nik BÄRTSCH (p) Kaspar RAST (dr) Thomy JORDI (b) Andi PUPATO (perc) SHA (cl)Hanspeter EHRSAM (Sound) Ulrich VON BURG (Licht)