Edmar Castaneda Trio
Philip Catherine & Martin Wind Duo
27. Internationale Theaterhaus Jazztage

• Edmar Castaneda Trio
„Edmar Castaneda bricht jedes Vorurteil über das Harfenspiel. Der kolumbianisch-stämmige Musiker und Komponist vermischt nicht nur gekonnt Latin Jazz mit traditioneller kolumbianischer Musik, es ist vor allem seine außergewöhnliche Technik, die sein Spiel so einzigartig macht. Dynamische Basslines zupfend mit der einen Hand, spielt er Melodien mit der anderen und kreiert Rhythmen, die die Harfe zum Hauptinstrument des Trios machen...“, so schreibt jazzahead! „Cross-Rhythmen wie ein Schlagzeuger, Akkorde wie ein Flamenco-Gitarrist und eine Mischung aus Bebop und kolumbianischer Musik, er ist eine Welt für sich.“ schreibt The New York Times  Dass es bei den Konzerten des Castaneda Trios gelegentlich auch etwas temperamentvoller zugeht, liegt nahe. Dementsprechend erwarten den Zuhörer kraftvolle lateinamerikanische Rhythmen und zupackende Improvisationen anstatt abgehobener Sphärenklänge. Und doch wohnt der Harfe als Jazzinstrument eine eigene Poesie inne, die am besten live zu erfahren ist.

Edmar CASTANEDA (harp) Marshall GILKES (tb) Rodrigo VILLALÓN (dr)

• Philip Catherine & Martin Wind
Der belgische Gitarrist Philip Catherine ist eine europäische Jazzlegende. Schon mit 17 ist der heute 71-jährige einst Profi geworden, er tourte unter andern mit Lou Bennett, Dexter Gordon, Chet Baker (mit dem er sechs Alben einspielte) und Tom Harrell. Als Martin Wind in den Achtzigern in seiner Heimatstadt Flensburg Kontrabass lernte, schenkte ihm sein Lehrer eines Tages eine Duo-Platte von Philip Catherine: The Viking aus dem Jahre 1983. „Das war die erste Jazz-Platte, die ich bewusst wahrgenommen habe“, erinnert sich Wind heute. Sie brachte ihn auf den Weg zum Berufsmusiker.
Im Frühjahr 2013 trafen sich Catherine und Wind erstmals zu einer Mini-Tour durch deutsche Clubs, um sich für ihr erstes gemeinsames Album New Folks einzuspielen. Wind hatte sich auf die Begegnung mit seinem alten Idol bis ins Detail vorbereitet, was wiederum den Routinier Catherine so forderte, dass er voll bei der Sache war. Man kann nun jedes beliebige Stück des Albums nehmen, stets ergänzt sich beides perfekt: Das schon technisch unverwechselbare, immer neue lyrische Gitarrensounds erfindende Spiel Catherines und der gestrichen wie gezupft immer sonore und zugleich anmutige, weiche Bass von Martin Wind.

 Philip CATHERINE (g) Martin WIND (b)