Ziemlich beste Freunde

nach dem gleichnamigen Film von Eric Toledano und Olivier Nakache

„Ziemlich beste Freunde“ - der europaweit bekannte Film ist ein wildes und romantisches Märchen und eine Geschichte, die sich Martin Luther King hätte ausdenken können: Der querschnittsgelähmte, wohlhabende Philippe stellt den frisch aus dem Gefängnis entlassenen Kleinganoven Driss als Pfleger ein. Driss empfindet kein großes Mitleid für die Bedürfnisse eines Behinderten und wirbelt den bislang wohlsortierten Alltag des Tetraplegikers kräftig durcheinander. Das aber ist genau das, was Philippe braucht. Kein Mitleid. Philippe sieht seinen Pfleger nicht als sozialen Problemfall, sondern als eine Quelle von Unbeherrschtheit und Freiheitsliebe. Das aber ist genau das, was Driss braucht. Keine Scheu. Zwei Unberührbare, die sich gegenseitig berühren - die Utopie, die in „Ziemlich beste Freunde“ steckt, zelebriert Regisseur Nils Daniel Finckh in seiner Inszenierung von der ersten bis zur letzten Minute.

Fast jeder kennt diesen Film und fast jeder liebt ihn. Doch die beiden Vorbilder für Philippe und Driss im realen Leben, Philippe Pozzo die Borgo und Abdel Sellou, beweisen mit ihren Bestseller-Biographien, dass die Geschichte eine Sehnsucht beinhaltet, die Menschen auf der ganzen Welt bewegt. „Ziemlich beste Freunde“ ist ein modernes Märchen, das mittlerweile auch auf zahlreichen Bühnen sein Publikum fasziniert und berührt.

„Dass die Aufführung derart berührend auf die Zuschauer wirkt, liegt natürlich an zwei großartigen Schauspielern. Stephan Moos scheint den Behinderten nicht zu spielen, so vehement versteigt er sich in seine Rolle. […] Aron Keleta ist nicht minder realistisch ein Junge, der gerade so am Rand der schiefen Bahn herumschlittert.“ Ludwigsburger Kreiszeitung 12.05.2014

Es spielen: Aron Keleta und Stephan Moos;
Larissa Ivleva, Ema Staicut, Ida Ouhé-Schmidt, Hank Märkle

Regie und Bühnenbild: Nils Daniel Finckh //  Kostüme: Gudrun Schretzmeier //  Regieassistenz: Brigitte Luik //  Dramaturgie: Thomas Richhardt // Choreographie: Sebastian Kloborg //  Fotos Projektion: Regina Brocke //  Kostümassistenz: Carmen Schmötzer //  Bühnenbildassistenz: David Fitzgerald, Beate Mergel //  Requisite: Beate Mergel //  Bühnenbau: Marc Dobmaier, Max Hochreiter // Anfertigung Kostüme: Christine Lange //  Lichtdesign: Martin Hartnagel //  Technik: Gunnar Hälsig, Jens Fischinger, Raphael Recordon, Roxana  Gädke, Yannick Sawatzki
 
Aufführungsrechte: Dreamland Media GmbH
Deutsche Bühnenfassung: Gunnar Dreßler

Foto: Regina Brocke

 

Weitere Informationen
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Termine und Kartenbestellung
Fr 10.03.17 20:30  T3 
Sa 11.03.17 20:30  T3 
Fr 31.03.17 20:15  T3 
Sa 01.04.17 20:30  T3 
Sa 06.05.17 20:30  T3 
Sa 27.05.17 20:15  T3 
VVK // AK: 18,- / erm.: 14,- / 9,50

incl. Geb.
Ermäßigung mit der SWR2 Kulturkarte.
Telefonische Auskunft und Reservierung unter
(0711) 40 20 7-20 /-21 /-22 /-23
täglich von 10:00 – 21:30 Uhr
Informationen zu Reservierung und Preise

 

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