Harald Martenstein: Mit Martenstein im Kino

Der vielfach preisgekrönte ZEIT-Kolumnist und hochgelobte Romanautor Harald Martenstein bringt endlich ein Buch über seine erste Liebe heraus: das Kino. Als Kritiker und Kulturreporter, aber auch als Humorist schreibt Martenstein seit seinen Anfängen immer wieder über Filme, Festivals und das Filmbusiness, über die großen Stars und ihre kleinen Missgeschicke. Seine tägliche Kolumne während der Berlinale genießt bei Lesern und Radiohörern Kultstatus.

Martensteins Texte über Filme haben auch für Leser, die nur hin und wieder ins Kino gehen, einen hohen Unterhaltungswert. Wie in seinen Kolumnen ist er auch als Kritiker und Beobachter einer eitlen Branche immer überraschend – mal absurd, satirisch oder brüllend komisch, dann wieder genau reflektierend. Immer sind dabei die Zuneigung und der Respekt spürbar, die er für seine Lieblingskunst empfindet. So lustig ist das Kino selten gefeiert worden.

Harald Martenstein, geboren 1953, arbeitet als Redakteur beim Tagesspiegel und hat sich mit seinen Kolumnen im ZEITmagazin Kultstatus erworben. 2004 erhielt er den Egon-Erwin-Kisch-Preis. Sein Roman Heimweg wurde im September 2007 mit der Corine ausgezeichnet. 2010 bekam er den Curt-Goetz-Ring verliehen, im selben Jahr erschien sein Roman Gefühlte Nähe. Bei C. Bertelsmann liegen von ihm des Weiteren die Kolumnen-Bände vor: Männer sind wie Pfirsiche (2007), Der Titel ist die halbe Miete (2008), Ansichten eines Hausschweins (2011), Wachsen Ananas auf Bäumen? (2012) und Die neuen Leiden des alten M. (2014). Zuletzt erschien von ihm: Nettsein ist auch keine Lösung (2016).