Radio String Quartet (A)
Heinz Sauer & Michael Wollny (D)

Radio String Quartet
Das „radio.string.quartet.vienna“, die große Entdeckung des letzten Jahres, mit ihrer großartigen Adaption von John McLaughlins Fusion-Musik: Elektrische Musik für akustisches Steichquartett, aber mit elektrisierender Wirkung gespielt! Mit diesen Klängen haben die vier Wiener die Jazz-Welt überrascht! John McLaughlin eingeschlossen, dessen Musik sie so grandios bearbeiten. Wer hätte gedacht, dass es möglich ist, die Musik des „Mahavishnu-Orchestra“ mit ihrer ganzen Energie, Kraft und Vitalität ohne Verlust zu übertragen. Ein kleines musikalisches Wunder! John McLaughlin selber ist restlos überzeugt von der Ausführung und der spielerischen Qualität des radio.string.quartet.vienna und widmete dem Album sogar persönlich die „Linernotes“.

Begonnen hat alles im Jahr 2000: Bernie Mallinger soll im Auftrag des österreichischen Komponisten und Akkordeonisten Klaus Paier für dessen CD-Projekt „Movimiento“ ein Streichquartett besetzen. Das so entstandene „movimiento-string quartet“ entwickelt nach Abschluss der Aufnahmen (mit der CD wird Paier sogar für den „Amadeus Award“ nominiert) ein kräftiges Eigenleben und wird im Laufe weiterer gemeinsamer musikalischer Projekte zum „radio.string.quartet.vienna“ in der heutigen Besetzung.

Bernie Mallinger (v), Johannes Dickbauer (v), Cynthia Liao (viola), Asja Valcic (vc)


Sauer & Wollny
Selten löste ein deutsches Jazz-Duo eine solche Welle von Auszeichnungen und überschwänglichen Kritiken aus. Die WELT AM SONNTAG zählt diese Musik „zum Besten, das deutscher Jazz zu bieten hat“. Ausgezeichnet mit dem renommierte Vierteljahrespreis der deutschen Schallplattenkritik, fünf Sternen des FONOFORUMS und vier Sternen des französischen JAZZMAN-Magazins! Manchmal verwegen – nie glatt, immer voller Kraft, dann wieder unendlich zärtlich, unglaublich reich an Zwischen-Tönen und – in beiden Fällen – radikal persönlich ist die Schönheit, die Sauer und Wollny mit ihrer Musik entfalten. Die Kraft des Duos zeigt sich auch darin, wie die Musiker einander in ihren Eigenarten stärken. Hier sind zwei Eigensinnige, deren Miteinander ihre individuellen Konturen noch schärfer heraustreten lässt. 46 Jahre liegen zwischen den beiden – aber musikalisch könnten sich zwei Musiker kaum näher sein. Saxophonist Heinz Sauer, einst eine der prägenden, ganz großen Figuren des bundesdeutschen Nachkriegsjazz. Und Michael Wollny, die große junge Jazz-Entdeckung in Deutschland. Geboren 1932 und 1978. Der eine groß geworden mit dem Jazz als Ausdruck des Neuaufbruchs nach dem zweiten Weltkrieg und einer verheerenden Diktatur. Der andere aufgewachsen in einer Zeit des Stile-Pluralismus, in dem musikalisch alles erlaubt ist, in der musikalische Symbole uneindeutig geworden sind und vielfältig schillern.

Heinz Sauer (Saxofon), Michael Wollny (Piano)