Kati Brien Quintet (D)
Aziza Mustafa Zadeh Trio (D)

Kati Brien Quintet
Die gebürtige Stuttgarterin Kati Brien, die in Berlin lebt und studiert, hat sich für dieses Projekt mit jungen aufstrebenden Musikern der deutschen Jazz-Szene zusammengetan. Der 25-jährige Tobias Backhaus gilt als einer der versiertesten Nachwuchsdrummer Deutschlands und spielt in Clubs und Festivals auf der ganzen Welt. Magnus Schriefl studierte in Amsterdam, Paris und aktuell in Berlin, spielte Konzerte quer durch Europa und Korea mit Randy Brecker und Wolfgang Haffner. Andreas Waelti stammt aus der Schweiz, arbeitete dort mit Andy Scherrer und Matthieu Michel. Mittlerweile lebt auch er in Berlin. Jan Miserre tritt als Pianist von Torsten Goods in Erscheinung und wirkte mit verschiedensten Musikern wie Tony Lakatos oder Dejan Terzic zusammen. Studiert hat er in Berlin bei Hubert Nuss und John Taylor. Über die intuitive Begabung der 19-Jährigen Kati Brien schreiben die Stuttgarter Nachrichten: „Sie sprüht voller Einfälle, spielt mit den Klängen und improvisiert derart flüssig, dass man in der Tat aus dem Staunen nicht herauskommt.“ Das Kati-Brien-Quintet spielt ausschließlich Eigenkompositionen nach den Vorbildern von Kenny Garrett oder Cannonball Adderly. Man darf sich freuen auf Deutschlands talentierte Nachwuchsmusiker.

Kati Brien (sax), Magnus Schriefl (tp), Jan Miserre (p), Andreas Waelti (b), Tobias Backhaus (dr)

Aziza Mustafa Zadeh Trio
Aziza Mustafa Zadeh. Schon der Name ist wie Musik. Und wie bei kaum einer anderen Künstlerin verspürt man bei ihr, dass sie Musikalität pur ist. Wenn Aziza Mustafa Zadeh am Klavier sitzt, explodiert die aserbaidschanische Schönheit förmlich, wie man es der zarten Person niemals zutrauen würde. Sie liebt und lebt ihre Musik. Ihre virtuose Technik am Klavier wie auch ihre perfekt ausgebildete Stimme setzen ihr keine Grenzen, sie erlauben der Künstlerin eine musikalische Welt- und Zeitreise ohnegleichen. Kaum eine Gattung, die bei ihr nicht aufblitzt, der Zitatenschatz scheint unerschöpflich: Die Orientalik ihrer Heimat, der klassische Jazz, die große Literatur des Pianos und jetzt noch die Welt der italienischen Oper. Da widmet sie die „Pace, pace“ Arie aus der „Macht des Schicksals“ Maria Callas, in Ravels „Bolero“ überhöht sie das lustvolle Geschehen bis zum finalen, erlösenden Koloraturabbruch. Spielerisch verbindet sie Jazz mit Klassik: Dave Brubeck steht neben Bach, Chopin und Verdi. Aziza Mustafa Zadeh besitzt die Gabe, daraus einen dramaturgisch exzellent aufbereiteten Abend des Ungewöhnlichen zu gestalten.

A.M. Zadeh (p+voc) Simon Zimbardo (dr) Ralf Cetto (b)