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THEATERHAUS+PLUS: Alle Zeit der Welt

Die Zeit rennt! Oft haben wir das Gefühl, wir hätten zu spät angefangen, seien spät dran, oder hätten etwas verpasst. In Zeiten von Effizienzsteigerung und Optimierungswahn schleicht sich bei Manchem das Gefühl ein, nicht mehr Schritt halten zu können und so auf der Strecke zu bleiben.

Wissenschaftliche Experimente haben bestätigt, dass beschleunigtes Zeitempfinden ein Phänomen des Alters ist. Für ältere Menschen scheint die Zeit zu rasen, für Kinder hingegen dauern einige Minuten gefühlt Ewigkeiten. Das heißt, die Zeit rennt tatsächlich und sie läuft immer schneller und schneller, je älter wir werden. Doch was passiert, wenn wir bereits als Kind oder junger Mensch dieses Gefühl bekommen. Wenn wir das Gefühl haben, wir müssten noch gesünder leben, wir müssten uns zerreißen, um bei allen Anlässen mit Freunden und Bekannten dabei zu sein, wenn man uns sagt, dass unsere Erde in 100 Jahren vielleicht nicht mehr bewohnbar sein wird, wenn wir so weiter machen?

„Es ist nicht zu wenig Zeit, die wir haben, sondern es ist zu viel Zeit, die wir nicht nutzen“ (Lucius Annaeus Seneca)

Das alles können Gründe sein, die uns in Stress versetzen, oder uns verzweifelt und resigniert, alles hinschmeißen lassen. Dies können aber ebenso Gründe sein, um bewusster zu leben und zu versuchen unsere Zeit bewusster zu nutzen.

Über 30 junge Menschen zwischen 12 und 20 Jahren untersuchen ein halbes Jahr das Phänomen Zeit und das Gefühl, dass diese immer schneller vergeht, je älter wir werden. Ergebnis dieses Forschungsprozesses ist eine rasantes Stück aus Schauspiel, Tanz und Performance, das zeigt, wie sehr wir alle vom Zeitgeist abhängen und uns von Mechanismen mitreißen lassen. Die Jugendlichen werfen einen Blick auf ihre Umwelt, ihre Mitmenschen und reflektieren sich und ihr eigenes Verhalten. Gleichzeitig können die jugendlichen Tänzer und Schauspieler, die zum Teil das erste Mal auf einer Bühne stehen, zeigen, welche Potentiale und Talente in ihnen schlummern und sie auszeichnen. 

Regie: Jakob Dambacher-Walesch & Lisa Iffert | Choreographie: Carmen Scarano | Projektkoordination: Barbara Putzhammer | Regieassistenz: Sabrina Wörz

Gefördert durch den Innovationsfonds Kunst des Ministeriums für Wissenschaft, Forschung und Kunst Baden-Württemberg, die Gerhard und Paul-Hermann Bauder Stiftung.

 

Weitere Informationen
Tanz / Theater

 

 

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