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Das triadische Projekt

Wie kommt es, dass ein experimenteller Figurentanz, der in den Zwanziger Jahren des vergangenen
Jahrhunderts nur wenige Male von einer Tänzerin und zwei Tänzern aufgeführt wurde, nach einhundert Jahren weltbekannt ist und dessen Raumplastiken als Ikonen der Tanzkunst erinnert werden?

Wenn Futur nicht alt wird und ein Kostümballett jung bleibt, handelt es sich um das Triadische Ballett von Oskar Schlemmer, dessen Uraufführung 1922 im Landestheater Stuttgart lief. Damals haben nur wenige Menschen alle 18 Kostüme in originaler Fassung erlebt, es gab auch Streit und Trennung, Pannen und Pleiten. Schließlich hatten nur 9 Figuren den Zweiten Weltkrieg in New York überlebt. Endlich zurückgekehrt wurden sie im Museum stillgelegt, was aus ihnen auratische Hüllen machte, die in flacher Dimension gedruckt erschienen. Der Bauhausmeister Oskar Schlemmer betonte 1924 aber modern, „daß für Bewegung Geschaffenes, im Licht der Bühne durch Material und Farbe Wirksames“ wirklich nur live erlebbar sei.

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Heinz Rudolf Kunze: WERDEGANG — Eine musikalische Lesung

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Paula Lambert: Ganz Intim

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Gastarbeiter-Monologe von Mesut Bayraktar

Erinnern heißt, die Gegenwart zu hinterfragen.
Am 30. Oktober 2021 jährte sich das deutsch-türkische Anwerbeabkommen zum 60. Mal. Vor diesem Hintergrund eröffnet Mesut Bayraktars Text widerspruchsvolle Blickwinkel auf die Schattenseiten der Migrationsgeschichte. Die Monologe erzählen von rassistischer Ausgrenzung, von Scham, Hoffnung, Heimweh, sozialer Gewalt und dem Kampf um Anerkennung und Würde, der bis in die Gegenwart andauert. Sie machen deutlich, dass die Gerufenen, die nach dem Aufbau eines in Trümmern liegenden Landes wieder verschwinden sollten, längst zu diesem Land gehören. Ebenso wie ihre Töchter und Söhne. Bewusst wählt der Autor den historisch gewachsenen Begriff „Gastarbeiter“, als Teil der BRD-Geschichte, und bringt seine Monologe dagegen in Stellung.

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Andreas Klaue: Lesung aus Michael Wiecks Autobiographie „Zeugnis vom Untergang Königsberg – ein „Geltungsjude“ berichtet“

Michael Wieck wurde 1928 in Königsberg geboren. Seine Eltern waren Mitglieder des renommierten Königsberger Streichquartetts. Als Sohn eines christlichen Vaters und einer jüdischen Mutter waren Michael und seine Schwester Mitglieder der jüdischen Gemeinde und wurden jüdisch erzogen. Aus diesem Grund bezeichneten ihn die Nazis als „Geltungsjuden“, unterstellten ihn den Rassegesetzen und kennzeichneten ihn mit dem Judenstern. Staatlich organisierter Terror, Verunglimpfung, Ausgrenzung und Brutalität prägten den Alltag. Am 24. Juni 1942 entkam Michael nur knapp der Deportation, als er seinen Lehrern und Mitschülern der jüdischen Schule, seiner Tante Fanny und vielen anderen Bekannten beim Abtransport ins Vernichtungslager beistehen wollte. Als Zwangsarbeiter in einer Chemiefabrik überlebte er die Zeit, bis die Russen Königsberg eroberten.

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Max Goldt liest

Dass Max Goldts Werk sehr komisch ist, weiß ja nun jeder gute Mensch zwischen Passau und Flensburg. Dass es aber, liest man genau, zum am feinsten Gearbeiteten gehört, was unsere Literatur zu bieten hat, dass es wahre Wunder an Eleganz und Poesie enthält und dass sich hinter seinen trügerischen Gedankenfluchten die genaueste Komposition und eine blendend helle moralische Intelligenz verbergen, entgeht noch immer vielen, die nur aufs Lachen und auf Pointen aus sind. Max Goldt gehört gelesen, gerühmt und ausgezeichnet.
Daniel Kehlmann

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Samuel Finzi, Herbert Knaup & sagas-Streichquintett: Eine Weihnachtsgeschichte nach Charles Dickens

Der Klassiker in neuer Besetzung: Mit den beiden wunderbaren Schauspielern Samuel Finzi und Herbert Knaup kommt die „Weihnachtsgeschichte“ nach der Coronapause zurück in Theaterhaus.
Charles Dickens` sozialkritische Erzählung über den alten Geizhals Ebenezer Scrooge, der am Vorabend des Weihnachtsfests von vier Geistern heimgesucht wird und durch sie seine Menschlichkeit wiederentdeckt ist – neben der  Geschichte von Jesu Geburt – das vermutlich meisterzählte Literatursujet der Adventszeit.  In der Bearbeitung von Martin Mühleis und der Bühnenmusik von Libor Síma ist sie mittlerweile ein Klassiker. Kaum ein deutschsprachiges Theater, das dieses Werk nicht schon mehrfach gespielt hat.

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Volker Klüpfel, Michael Kobr: Morgen, Klufti, wird`s was geben

Eine Weihnachtsgeschichte
Weihnachten bei den Kluftingers: So viel Lametta war noch nie
Weihnachten bei den Kluftingers, das sind Erikas selbstgebackene Plätzchen, Kluftingers alljährlicher Kampf mit dem Christbaum und vor allem viele liebgewonnene Traditionen. Die werden allerdings gründlich durcheinandergewirbelt, als sich spontan Besuch aus Japan ankündigt und Erika obendrein zwei Tage vor Heiligabend von der Leiter fällt. Kommissar Kluftinger ist also bei den Festvorbereitungen auf sich allein gestellt. Keine leichte Aufgabe, denn sein japanischer Besucher erwartet nicht weniger als das ultimative Allgäuer Weihnachtserlebnis. Und so nimmt die Katastrophe ihren Lauf …

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Pippo Pollina & Thomas Sarbacher: Der Andere - Buchvorstellung und Konzert

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Volker Klüpfel & Michael Kobr: Affenhitze

Pflichtprogramm mit Lachgarantie und beste Unterhaltung jedenfalls für alle Fans des unverwechselbaren Kommissar Kluftinger – und für alle Neulinge eine ideale Gelegenheit, endlich in dessen ganz speziellen Allgäuer Kosmos einzutauchen.
Hingehen, zuhören, lachen. Zefix!

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Axel Hacke liest

Axel Hackes Lesungen sind Unikate, kein Abend ist wie der andere. Da hockt nicht einer hinter einem Tisch mit Wasserglas und Lampe und trägt aus seinem neuen Buch vor, wie das üblich ist, nein, Hacke sitzt auf einem Stuhl, redet über das Leben, erzählt von seiner Arbeit und hat alles dabei, was er im Leben geschrieben hat, na gut, eine Menge von dem – und das ist sehr viel: tausende Exemplare seiner legendären Kolumnen aus dem Magazin der Süddeutschen Zeitung, darunter auch die ganz aktuellen der vergangenen Monate, dazu einen Stapel von Büchern, jenes zum Beispiel über den ebenso furiosen wie entspannt-witzigen Monolog des Nachrufschreibers Walter Wemut, die großen Fragen unserer Existenz betreffend. Und natürlich geht es – in erster Linie und sehr ausführlich – um sein allerneuestes Buch: „Im Bann des Eichelhechts und andere Geschichten aus Sprachland“, ein ebenso komisches wie verträumtes und versponnenes Sprachspielbuch. So entsteht jeden Abend – wenn es gut geht (und meistens geht es doch gut) – ein neues kleines Lese-Kunstwerk, in dem die hergebrachten Trennungen von ernst und unterhaltsam nichts bedeuten, weil in so einem Abend alles drin ist, das Heitere, das Philosophische und das brüllend Lustige. Man weiß nur vorher nie so genau: was?

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Peter Wohlleben - Live: Ein Abend für den Wald

Peter Wohlleben sagt über sich „Die Wälder sind mein berufliches Zuhause, und die Arbeit mit Bäumen ist mein Leben.“ Im Mai 2020 verlässt er sein geliebtes Waldgebiet in der Eifel und bringt den Menschen die Flora und Fauna näher. Auf seiner ersten Tournee durch Deutschland wird er ein „Best-of“ der ihm wichtigsten Botschaften aus seinen zahlreichen Erfolgsbüchern unterhaltsam veranschaulichen.

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Ben Becker: Apokalypse

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