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die apokalyptischen tänzerin*nen: Wunderland - Uraufführung

die apokalyptischen tänzerin*nen: Wunderland - Uraufführung
Sommer im Theaterhaus
Premiere: 30.7.


Bei Wunderland begeben sich die apokalyptischen tänzerin*nen gemeinsam mit der feministischen Influencerin Alice auf einen musikalischen, performativen Roadtrip, nach dem gleichnamigen Stück von Mugetha Gachago.

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Peenemünde Compassion - Butoh-Tanz-Performance

Peenemünde Compassion – Hoffnung?

Gibt es Hoffnung? Oder ist die Menschheit trotz aller Fortschritte gefangen in einer Spirale von Hass und Gewalt? Im zweiten Teil ihrer multimedialen Performance mit dem Butoh-Tänzer Seiji Tanaka suchen Sibylle Duhm-Arnaudov und Yasuko Kozaki  nach einem Ausweg aus dem Kreislauf der Zerstörung.

Peenemünde: Die Heeresversuchsanstalt gilt als die Wiege der Raumfahrt. Hunderttausende haben das Historisch-technische Museum im Kraftwerk der Anlage besucht, angezogen von der Faszination der Raketentechnik, die deren technischer Leiter, Wernher von Braun, später für die NASA bis zum Mondlandung weiter entwickelt hat. Aber Peenemünde bedeutete Technik im Dienste der Zerstörung. In die Enge getrieben, erhofften sich die Nationalsozialisten von der „Wunderwaffe“ einen Befreiungsschlag. Über 8000 Menschen fielen den Raketenangriffen zum Opfer, an die 20.000 KZ-Häftlinge und Zwangsarbeiter den unmenschlichen Arbeitsbedingungen bei der Produktion der Raketen. 

Der erste Teil der Butoh-Tanzperformance Peenemünde Compassion – Vernichtender Fortschritt ging aus von einer Ausstellung der Künstler Gregorio Iglesias Mayo und Miguel A. Aragon im Historisch-technischen Museum, dem authentischen Ort und größten Baudenkmal Mecklenburg-Vorpommerns, wo die Geschichte auf Schritt und Tritt zu spüren ist. In sechs Szenen ging die Tanzperformance dem Zyklus der Zerstörung nach: Homo ludens, der schöpferische Mensch, beginnt sich selbst zu überschätzen: die Hybris, der die Missachtung anderer bis hin zum Sadismus folgt; was bleibt ist Verzweiflung und die Frage: Was tun wir jetzt?

Der zweite Teil, Peenemünde Compassion – Hoffnung? durchschreitet noch einmal denselben Kreislauf auf der Suche nach einem Ausweg. Butoh, Kunstlied, Klavierimprovisation und großformatige Videoprojektionen verbinden Kontinente und Ausdrucksformen zu einer neuen Einheit. Butoh entstand in der Nachkriegszeit, ausgehend vom modernen Ausdruckstanz. Während aber der europäische Tanz aus der Zeit der Lebensreform nach Überwindung der Erdenschwere, zum Licht strebte, geht Butoh, entstanden nach den Atombombenabwürfen von Hiroshima und Nagasaki, den umgekehrten Weg. Er macht „die Schreie der Dinge im Dunkel des Körpers“ sichtbar, wie Volker Grassmuck schreibt.


Hier geht´s zum Trailer

www.kan-compassion-arts.com

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Gauthier Dance//Dance Company Theaterhaus Stuttgart: The Dying Swans Live Experience

Ein klarer Fall von Kairos. Kaum eine Produktion von Gauthier Dance scheint derart zur rechten Zeit gekommen zu sein wieThe Dying Swans Project: als Idee geboren im Januar 2021 in Reaktion auf die Absage der kompletten Frühjahrstournee, finanziert wenige Tage später dank der Unterstützung durch die Daimler-Initiative „be a mover“ und internationaler Veranstaltungspartner, am 16. April online gelauncht auf dem Theaterhaus Stuttgart-YouTube-Kanal und in der 3sat-Mediathek – zuletzt am 12. Mai 2021 präsentiert in einem Instagram-Live-Chat zwischen Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier und Eric Gauthier.
Nun kann endlich die ersehnte Phase 2 des Projekts beginnen. Statt einfach ausgewählte Solos bei den koproduzierenden Veranstaltern aufzuführen, heißt es „Bühne frei“ für The Dying Swans Live Experience!

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Gauthier Dance//Dance Company Theaterhaus Stuttgart: SWAN LAKES

Eine Produktion von Theaterhaus Stuttgart

Mit Uraufführungenvon Marie Chouinard, Marco Goecke, Hofesh Shechter, Cayetano Soto

Schwanensee! Unzählig sind die traditionellen Interpretationen, modernen Aneignungen und Parodien, auf der Bühne ebenso wie auf der Kino-Leinwand. Ist Schwanenseealso auserzählt? Mit Sicherheit nicht –jedenfalls dann nicht, wenn man ein völlig neues Format für den Stoff findet... Eric Gauthier holte drei Künstler und eine Künstlerin ins Boot, die jeweils eine besondere Geschichte mit der Company verbindet. Gauthier hat sie gebeten, ihre Version von Schwanenseefür die Theaterhaus-Company zu kreieren. Zusammen ergeben sie kein abendfüllendes Stück, sondern Swan Lakes im Plural. Ein ambitioniertes Programm mit vier jeweils gut 20-minütigen Schwanensee-Stücken, stilistisch so unterschiedlich wie die Choreographen selbst. Vor allem aber ein Abend, der Publikum wie Künstlern die Chance eröffnet, an etwas Bekanntes anzuknüpfen –und dabei völlig Neues zu entdecken

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BALLET REVOLUCIÓN

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