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Das Triadische Ballett von Oskar Schlemmer (1922)

„Das Triadische Ballett“ sollte schon 1998 in München neu entstehen. Ivan Liška und seine Frau Colleen Scott hatten es als junge Tänzer in der von Gerhard Bohner im Auftrag der Akademie der Künste, Berlin erstellten Fassung von 1977 nicht weniger als 82 Mal auf Gastspielen auf der ganzen Welt getanzt. Gerhard Bohner hat zu München eine enge Beziehung gepflegt, seine „Folterungen der Beatrice Cenci“ hat er hier mit Konstanze Vernon und später mit Gabriela Hubert einstudiert. Auf den DANCE-Festivals der 80er und 90er Jahre tanzte er selbst die Schlemmer Tänze (Stäbe/Metall) und sein „Schwarz weiß zeigen“. Posthum waren seine von Cesc Gelabert kongenial einstudierten Arbeiten „Im (Goldenen) Schnitt“ und „Schwarz weiß zeigen“ immer wieder in München präsent. Was liegt näher, als 20 Jahre nach seinem und 70 Jahre nach dem Tod Oskar Schlemmers dieses intelligente, humorvolle Experiment mit dem Staatsballett II zu rekonstruieren.

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