16 Einträge zu Ihrer Kategoriensuche gefunden.

Ballettschule Rebmann-Oehl & HipHop-Stuttgart: Nachts im Museum

Mit viel Fantasie erzählen tänzerisch die Schülerinnen und Schüler der Ballettschule Rebmann-Oehl und HipHop- Stuttgart eine Story „Nachts im Museum“. Das abwechslungsreiche und sehr unterhaltsame Programm bietet Ausschnitte aus vielen Tanzstilen, dem klassischen Ballett, Kindertanz, Jazzdance, Hip-Hop, Breakdance, Modern Dance, Contemporary, Whacking, Commercial und Heels. 

mehr ...

Gauthier Dance//Dance Company Theaterhaus Stuttgart: THE SEVEN SINS

Mit Uraufführungen von Aszure Barton, Sidi Larbi Cherkaoui, Sharon Eyal, Marco Goecke, Marcos MorauHofesh ShechterSasha Waltz 

The Seven Sins 

Unter Tanzfans lösen allein schon die Namen auf dem Besetzungszettel Bewunderung aus. Denn diese Produktion vereint die absolute Crème de la crème internationaler Choreograph*innen. Jede und jeder von ihnen wird für Gauthier Dance eine Todsünde in ein Tanzstück verwandeln. Das Ergebnis: ein Tableau der Ruchlosigkeit, bestehend aus sieben Uraufführungen von Aszure Barton, Sidi Larbi Cherkaoui, Sharon Eyal, Marcos Morau, Sasha Waltz sowie den beiden Artists-in-Residence von Gauthier Dance Marco Goecke und Hofesh Shechter. 

mehr ...

Emanuel Gat Dance: LOVETRAIN2020

Do 30.06.22 bis Sa 02.07.22

Shout, shout, let it all out! Mit einer choreographierten Hymne auf den Sound der 1980er-Jahre holt uns Emanuel Gat direkt ins pulsierende Leben. Zu den Hitklassikern des New-Wave-Duos Tears for Fears brennt hier das Lebensgefühl der bunten Epoche, als junge Menschen noch an die Zukunft glauben durften – eine utopische Zeit mit epischem Groove, als die Popmusik intellektueller und der Sound synthetisch wurde. Der israelische Choreograph mit Sitz in Südfrankreich findet sehr freie Bewegungen zu diesen Songs, lässt seine Tänzer im Rhythmus treiben oder gegen ihn zaudern, schickt sie in reliefartige Posen, durch die immer wieder ein Geist wie aus alten Gemälden weht. Der Designer Thomas Bradley, selbst als Tänzer auf der Bühne, schuf dazu fantastische Kostüme zwischen Barock, Hippies und Großstadtglamour. Wir sehen Menschen zusammentreffen und auseinanderdriften, sie geben sich einander hin und suchen doch weiter, finden Freiheit und Energie in Sowing The Seeds Of Love.

mehr ...

Josef Nadj Compagnie: OMMA

Deutsche Erstaufführung

Acht Männer in Anzügen stehen in einer Reihe, erkunden tastend den Boden, ihre Atmung, ihre Stimmen. Ihre Fußsohlen beben, ihre Körper schwingen im Rhythmus, explodieren geradezu – auf einer leeren Bühne suchen sie in sich den Ursprung des Tanzes, die pure Essenz der Bewegung. Sie stammen aus Mali, Senegal, Burkina Faso, der Elfenbeinküste und den beiden kongolesischen Staaten, vom Hip-Hop über afrikanische Folklore bis zum zeitgenössischen Tanz bringen sie die unterschiedlichsten Stile und Kulturen mit. „Omma“ heißt im Altgriechischen nicht nur „Auge“, sondern bezeichnet auch das, worauf geblickt wird: Um in sein eigenes Inneres zu schauen, fasst der Choreograph Josef Nadj, mit seinen ungarisch-serbischen Wurzeln und Residenz in Frankreich ein Europäer durch und durch, diese fremde Kultur ins Auge. Omma ist eine Geschichte des Teilens und Übertragens, immer wieder geht das Individuum im überwältigenden Chor der Gemeinschaft auf und doch bewahrt jeder Tänzer seine eigene Sprache und seine Identität.

mehr ...

La Veronal: Sonoma

Was Salvador Dalí für die Malerei und Luis Buñuel für den Film waren, das ist ihr Landsmann Marcos Morau für den Tanz: Seine Stücke zeigen surreale Bilder von fremdartiger Schönheit, symbolträchtige Welten aus Bewegung, Kunst, Architektur, Text und Musik. Sein neuestes Werk ist von den Prozessionen seines Heimatlandes Spanien inspiriert und versetzt sie in eine Art Filmstudio, wo ein fantastischer Mikrokosmos aus Buñuel und kirchlichen Riten, gesichtslosen Figuren und Seligsprechungen entsteht. Debussy und Wagner klingen leise herein, aus grotesken Greisinnen werden unschuldige Mädchen, die den Mond hereintragen, das tiefe Schwarz der Trauerzüge wandelt sich in das strahlend helle Licht leerer Leinwände. Frauen gleiten wie aufgezogene Puppen über die Bühne, ein rein weibliches Kollektiv strebt aus der Tradition in die Moderne, befreit sich mit lauten Trommelschlägen und Schreien aus den Fesseln des Konformismus. Das Wort Sonoma findet sich in keinem Wörterbuch, es setzt sich aus dem griechischen Wort Soma (Körper) und dem lateinischen Sonum (Klang) zusammen – La Veronal zeigt klingende, vor Energie vibrierende Körper.

mehr ...

GN|MC: Set of Sets

Deutsche Erstaufführung

Dieser Tanz hebt das Zeitgefühl auf: Auf alle nur möglichen Arten kreisen die Tänzer um einander, sinken in Spiralen, drehen sich und ihre Partner in einem freien Fluss weicher, sanfter Bewegung. Guy Nader und Maria Campos setzen sich mit dem Konzept der Zeit auseinander, verzögern und beschleunigen sie durch ihre Choreografie und stellen unsere gewohnte Wahrnehmung in Frage. Die fast hypnotische Mischung aus zeitgenössischem Stil und einer ruhigen Akrobatik greift Assoziationen aus HipHop und Kampfkunst auf, sie wird zum Sinnbild für den repetitiven Charakter des Lebens und zeigt gleichzeitig, wie stark eine neue Dynamik die Bilder verändern kann. „Set of Sets“ fordert ständig die Schwerkraft heraus, wirft oder kippt die Tänzer in die Waagrechte, lässt sie an der Grenze des körperlichen Möglichen in der Luft schweben. Zur fesselnden, in den Sog hineinziehenden Live-Musik des Schlagwerkers Miguel Marín tanzen irgendwann selbst die Schatten an der Wand… Die Spanierin Maria Campos und der Libanese Guy Nader arbeiten mit ihrer Kompanie in Barcelona, 2017 wurden die beiden Choreografen für eine Uraufführung am Theater Mainz mit dem Deutschen Theaterpreis Der Faust ausgezeichnet.

mehr ...

Nederlands Dans Theater | NDT1: Forsythe, Pite, ...

Deutsche Erstaufführung

Mit zwei brandneuen Stücken und einem Klassiker kehrt die Legende nach Stuttgart zurück. Vor zwei Jahren feierte das Nederlands Dans Theater sein 60-jähriges Bestehen, auch unter der neuen Direktorin Emily Molnar geht diese berühmteste aller modernen Ballettkompanien unbeirrbar weiter ihren Weg: Sie zeigt so viele Uraufführungen wie nur möglich, entdeckt Choreographen und macht viele von ihnen zu Klassikern. William Forsythe, den radikalsten unter den Balletterneuerern, ehrt das NDT in dieser Spielzeit mit einem dreiteiligen Abend seiner intellektuellen „Nach-Ballett“-Werke wie One Flat Thing, Reproduced oder N.N.N.N.N.N.N.N.N.N.N.N., wie die neue, um Buchstaben und Tänzer erweiterte Version von N.N.N.N. heißt. Eines davon zeigt die Kompanie an diesem Abend. Dazu kommen zwei Stücke, die erst ganz kurz vor dem COLOURS Festival Premiere haben werden, entweder von der viel begehrten Kanadierin Crystal Pite, von Gabriela Carrizo, der Co-Direktorin der belgischen Tanztheaterkompanie „Peeping Tom”, oder von der Neuentdeckung Roy Assaf; der Israeli liebt die Nähe im Duo, der er ganz neue Aspekte abgewinnt. Sobald die endgültige Auswahl der Stücke feststeht, wird sie hier bekanntgegeben. Auf jeden Fall dabei sind die wunderbaren, eleganten Tänzer des NDT!

mehr ...

Dada Masilo / Dance Factory: The Sacrifice

Berühmt geworden ist sie mit radikalen Neuinterpretationen von Schwanensee oder Carmen – jetzt ließ sich die Südafrikanerin von Le Sacre du printemps inspirieren, einem der skandalträchtigsten Ballette der Theatergeschichte. „Was opfern wir in unserem täglichen Leben?“, fragt sich Dada Masilo und spannt in ihrer eigenwilligen Version den Bogen von beschwörenden, lebensbejahenden Riten bis zur Opferbereitschaft einer Einzelnen, einem sanften und tieftraurigen Abschied. Auch in diesem Stück geht es um schwarze Identität, um Gewalt gegen Frauen und Gerechtigkeit, die Choreographin und ihre Tänzerinnen und Tänzer finden im traditionellen Tswana-Tanz aus Botswana kraftvolle, authentische Bewegungen. Die Musik erklingt live und changiert zwischen afrikanischer Percussion, Folkrhythmen und einer einsamen Klage. Auch bei diesem Thema eröffnet uns Dada Masilo mit ihrem Blick von jenseits des Äquators völlig neue Aspekte.

mehr ...

Out Innerspace Dance Company: Bygones

mehr ...

Flora Détraz: Muyte Maker

Vier Frauen sitzen an einer langen Tafel, ein ländlicher Kopfschmuck aus Früchten und Blumen ziert ihre Köpfe. In reinster, vierstimmiger Harmonie singen sie ein altes Lied vom Kuckuck, verschmitzt tanzen ihre Gesichter dazu. Ihre geflochtenen Haare aber sind an großen Äxten und Sicheln festgemacht, wie Marionetten hängen die vier an Seilen… In einer Serie erstaunlicher Assoziationen zeigt Flora Détraz groteske Metamorphosen der Weiblichkeit, so verspielt wie verstörend. Zwischen dem Schönklang der Stimmen und den zunehmend makaber werdenden Bildern entsteht eine kolossale Verunsicherung, ein ständiger Seiltanz zwischen Freude und Entsetzen, archaischer Symbolik und entfesselten Körpern. In ihren Werken erforscht die junge Choreografin, die selbst mit am Tisch sitzt, die Beziehung zwischen Stimme und Bewegung, hier ist die Freude ihr Thema: als existenzielle Äußerung, als resolute Widerstandskraft und als unendliches Reservoir, aus dem heraus der Mensch kreativ wird. „Muyte Maker” ist flämisch und bezeichnet Meuterer, aber auch einen Vogelkäfig; der doppeldeutige Titel evoziert sowohl Gefangenschaft wie Befreiung.

mehr ...

Gauthier Dance//Dance Company Theaterhaus Stuttgart: Kamuyot

Tanz hautnah und für alle: Mit „Kamuyot“ präsentiert Gauthier Dance//Dance Company Theaterhaus Stuttgart ein Erfolgsstück des israelischen Starchoreographen Ohad Naharin, das Jung und Alt begeistert. Allein das Setting ist ungewöhnlich. Keine klassische Bühnensituation, vielmehr eine lockere Turnhallen-Atmosphäre. Der gesamte Raum wird zur Bühne, das Publikum ist mitten im Geschehen und sitzt rings um die Tanzfläche, von wo auch die 14 Gauthier-Dance-Tänzerinnen und -Tänzer in die Vollen gehen: Getanzt wird zu Musik von Klassik bis Asia-Pop – verrückt und virtuos, beherzt und voller Überschwang! Ein unwiderstehliches Tanzvergnügen.

mehr ...

Botis Seva / Far from the Norm: BKLDOG

Sein Stück ist für die Menschen ohne Stimme, sagt Choreograph Botis Seva, „für alle, die in sich gefangen sind, selbst wenn ihr Herz ihnen sagt, dass es Liebe finden will.“ In dunklen Bildern erzählt er vom Erwachsenwerden, von Frust, Zorn und Depression; Humor und Momente größter Zartheit erinnern an eine sorglose Kindheit. Warum kommt Gewalt ins Leben, wenn man erwachsen wird, ist sie von klein an in uns angelegt? Können die harten jungen Männer das Kind in sich behalten, es in die raue Welt da draußen hinüberretten? In einer Mischung aus HipHop und freien Formen entbrennt ein wilder Kampf, gegeneinander und gegen sich selbst…

mehr ...

Company MEK: FATHER POLITICS

Deutsche Erstaufführung & COLOURS-Koproduktion

Vom jugendlichen HipHopper zum Preisgewinner bei der Avantgarde-Choreographie: Muhammed Kaltuk ist der Shooting-Star des zeitgenössischen Urban Dance, sein Stil die authentische Tanzsprache einer jungen, zornigen Generation. Hier kehrt das B-Boying vom virtuosen Battle und der Clubkultur zu seinem Ursprung auf der Straße zurück, Kaltuk bringt in den unendlich vielfältigen Formen des Streetdance das bedrohte Lebensgefühl der jungen Menschen auf die Bühne, zeigt die Wut der Proteste von Fridays for Future. Father Politics demaskiert die Angeber-Posen der aalglatten Politstars, das Stück zeigt den Abgrund zwischen lächelnder Fassade und innerer Korruption, die Definition von Menschen allein über ihr Äußeres, die neue Hetze gegen alles Fremde. Der Schweizer mit türkischen Wurzeln und seine blutjunge, von unterschiedlichen Migrationshintergründen geprägte Kompanie setzen auf Diversity, sie stellen die verfälschten Wahrheiten, die polarisierende Meinungsmache der „Politik der Väter“ bloß – oft mit einem ironischen Unterton, aber auch in extremen Szenen der Erschöpfung und Angst. Zu Rap-Songs und Protestliedern entwickelt der Tanz schlagkräftige Bilder und bebt in der Energie einer Generation, die sich zur Wehr setzt.

mehr ...

L-E-V / Sharon Eyal & Gai Behar: Chapter 3 - The Brutal

Die brutale Reise des Herzens endet mit Trennung und Heilung: Chapter 3 beschließt eine Trilogie über die Liebe, deren Anfang OCD Love beim allerersten COLOURS International Dance Festival 2015 seine umjubelte Uraufführung feierte. Seitdem ist die Choreographin Sharon Eyal mit ihrem unverkennbaren Stil zu einer international begehrten Ikone des modernen Balletts geworden, mit ihrer hypnotischen Mixtur aus Matrix und daraus ausbrechendem Individuum, mit ihrem berühmten Trippeln auf halber Spitze, dem sinnlichen Mäandern der Bewegungen. Nach der Besessenheit der Liebe und ihrem Zerbrechen geht es in diesem Stück um das Heilen der Wunde, um Prozesse des Reparierens und Neuzusammenfügens, das Wiederfinden der Leichtigkeit. Wie ein großes, pulsierendes Herz fängt die Gruppe den Einzelnen auf, die Gemeinschaft tröstet ihn – blutrot schlägt das Symbol des Herzens auch auf den Kostümen. Wie filigrane Körpertätowierungen wirken die alten, symbolträchtigen Kupferstiche, die Dior-Chefdesignerin Maria Grazia Chiuri auf die Trikots gezeichnet hat. Schlagzeuger und DJ Ori Lichtik bereitet Eyal und ihrem künstlerischen Partner Gai Behar auch hier wieder einen pulsierenden Klangteppich aus Technobeats, in denen Salsa, Blues und afrikanische Rhythmen aufgehen.

mehr ...