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FEIST & NICKL: Schöner scheitern mit Ringelnatz

Sind Sie schon mal auf die Schnauze geflogen? Steckte ihr Wohnungsschlüssel auch schon mal drinnen und sie waren draußen? Hatten Sie schon mal „Hund“ am Schuh? Es gibt Tage, da ist einfach komplett der Wurm drin.
Heike Feist und Andreas Nickl kennen das. Deshalb haben sie sich auf die Fahne geschrieben, überaus stilvoll zu versagen. Und zwar mit Ringelnatz. Ein kleiner Mann, mit großer Phantasie, der das Scheitern und Wiederaufstehen bestens beherrschte. Denn man kann das Scheitern
auch positiv sehen, jedes Scheitern ist auch eine Chance.

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ICH WERDE NICHT HASSEN (I shall not hate)

Bei den Hamburger Privattheatertagen 2015 erhielt die Inszenierung von Ernst Konarek den Monica-Bleibtreu-Preis in der Kategorie „Bestes zeitgenössisches Drama“
Die Jury schreibt in ihrer Begründung: „Die Sparsamkeit der Mittel, der von verzweifeltem Humor getragene Ernst der Darstellung, der ungewöhnliche und überraschende Blick auf ein Thema, das wir längst zu kennen glaubten – nichts besseres kann uns Theaterzuschauern passieren, als daß wir unserer Gewißheiten beraubt und zur tätigen Hoffnung animiert werden, beglaubigt durch die Kraft eines Darstellers: Mohammad-Ali Behboudi.“

"Ein Abend von großer Intensität." - Stuttgarter Zeitung

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THEATERHAUS+PLUS: Mein Block//Common Ground

Rund 40 Jugendliche stellen gemeinsam das Zusammenleben einer bunten Hausgemeinschaft dar, die den Status Quo erhalten möchte und sich vor jeder Art von Veränderung fürchtet. Hier wohnt die türkische Großfamilie unter dem alten schwäbischen Ehepaar und die Öko-WG liegt direkt neben den neureichen Hipstern. Von gegenseitigen Vorurteilen abgesehen verbindet sie alle nur der Fahrstuhl, in dem die Nachbarn immer wieder aufeinander treffen und der zum einzigen Ort der Begegnung und zur Schaltzentrale für Gerüchte wird, als ein Fremder ins Haus zieht. Was hat es mit dem mysteriösen Neuen auf sich, der nun im teuren Loft wohnt? Ist er für die geplante Sanierung verantwortlich? Müssen nun alle ihr bescheidenes aber trautes Heim verlassen?

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Import Export Kollektiv am Schauspiel Köln: Real Fake

Sind sie zu weiblich, zu ostdeutsch, zu muslimisch, zu schwarz, zu emotional, zu faul, zu fremd, zu politisch, zu geflüchtet, zu gehandicapt?  Die 19 jungen Spieler*innen des Import Export Kollektivs erforschen Fake, Fakten und Fiktionen der eigenen Rollen im Leben.  In der Schule, in der Uni, bei der Arbeit und am Theater: Überall werden wir mit Zuschreibungen konfrontiert und manchmal auf nur eine einzige Geschichte reduziert.  Wie viele Labels lassen wir uns gefallen? Und wie können wir ihnen entkommen?  Wir werden besetzt und besetzen uns selbst. Aber wer entscheidet über die Bestbesetzung, und wann werden wir zur Fehlbesetzung? Was passiert, wenn wir uns selbst inszenieren, wenn wir die Regieanweisungen ändern? Online treiben wir die Selbstinszenierung auf die Spitze. Herzlich willkommen bei „Real Fake Productions“ – hier wird neu besetzt!

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Jugendclub am Deutschen Theater Berlin: Unconditional Love

In ,,Unconditional Love“ versuchen 12 junge Menschen die Box, in der sie festsitzen, zu sprengen. Wir beschäftigen uns mit den Fragen: Lässt sich ein Raum verändern in seiner Form, Größe und Wirkung? Lässt sich der Raum vielleicht sogar erweitern und auflösen? Lassen sich diese Gefühle und Eindrücke körperlich, sinnlich auf die Zuschauer*innen übertragen?  Die Geschichten und lnhalte, von denen die Jugendlichen auf der Bühne sprechen, sind so divers wie die Teilnehmer*innen selbst. Es geht um den Verlust von geliebten Menschen, Selbstzweifel und Selbsthass, die Faszination für das unendliche Universum, die Erfahrungen und Erlebnisse von Krieg und Zerstörung, Lungentransplantationen, Verliebtsein, Schlussmachen, Schmerz, Selbstverletzungen, sinnliche Freude und Eifersucht.

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stellwerk - Junges Theater Weimar: Wilhelm Tell - Versuche

Die Geschichte um den Meisterschützen und Frischluftfanatiker Wilhelm Tell wurde in der Fassung Friedrich Schillers im 20. Jahrhundert zur Fundgrube für rechte wie für linke Propaganda. Gemeinsam erforscht das Ensemble die Figur des Wilhelm Tell: Wer ist dieser Mann? Ein Nationalheld? Ein Terrorist? Ein Freiheitskämpfer? Ein Hinterwäldler? Oder ein bisschen von allem? Wir fragen uns, ob politisches Denken in der heutigen Zeit überhaupt etwas wert ist, wenn man dann doch nichts tut. Oder ist es besser, einfach irgendetwas zu tun als gar nichts? — Jetzt sind wir schon wieder etwas aus dem Konzept. — Wir haben schon lange nicht mehr so ernsthaft über abstrakte Begriffe wie Freiheit und Angst nachgedacht. Der Freiheitsbegriff ist ja auch sehr schwammig, irgendwie eben so ein Schlagwort — Wo waren wir? Ach ja, genau: Wir stehen hier auf der Bühne und ihr sitzt dort drüben. Ihr seid nur da, weil wir hier stehen. Wir haben etwas für Euch vorbereitet.

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Performance-Jugendclub am Staatstheater Oldenburg: Das Gipfeltreffen

G8, G9, G20. Europa zerfällt. Autos brennen. Niemand hat Antworten. Offene Fragen. Ein Gipfeltreffen bedeutet, Politiker*innen treffen sich und versuchen festzustellen, wie sich die Probleme der Welt lösen lassen. Dieses Format nehmen wir uns zum Vorbild, denn: Hier trifft viel aufeinander. Die Gemeinschaft und die Demokratie werden auf die Probe gestellt. Man überlegt, wie etwas optimiert, verhindert, verstärkt oder aus dem Weg geräumt werden kann. Welche konkreten Schritte können eingeleitet werden? Worauf können wir uns einigen? Im Prozess der Verhandlung fallen wir auf große Fragen zurück: Wer bin ich? Wofür stehe ich ein? Was will ich? Bei unserem Gipfeltreffen kommt eine Gruppe von Jugendlichen zusammen, um auf der Bühne zu verhandeln und sich gegenseitig Fragen zu stellen. Sie sind Expert*innen für das eigene Leben, das Jungsein und ihre Generation. Im Gipfeltreffen folgen sie den Tagesordnungspunkten der Verhandlung und suchen in performativen Spiel-Aufbauten live vor einem Publikum nach Antworten, Lösungen, noch größeren Fragen und landen dabei schließlich bei sich selbst. Beim Gipfeltreffen geht es ums Ich-Sein, um Besitz, ums Miteinander und Einzigartigkeit. Es geht um Gestern und Morgen und die elektrische Zahnbürste unserer Mutter.

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Jugendclub des Oldenburgischen Staatstheaters: Hasse Bock? - Das erste Mal

“Den Jungen habe ich auf einer Art Feier kennengelernt. Er war ganz nett. Für das nächste Treffen musste ich nach Leer fahren. Als ich dann da war, wurde mir schnell bewusst, dass ich nicht als Jungfrau nach Hause fahren würde. Als er dann endlich ein “passendes” Kondom gefunden hatte, ging alles ganz schön schnell. Es tat verdammt weh und war nichts Besonderes. Er beendete dann das Ganze mit der höflichen Frage „Blowjob?“ Gott sei Dank gab es da einen Zug, den ich kriegen musste.”  Manche haben es noch nicht getan, manche schon öfter und für andere ist es das erste Mal. Ob hetero, schwul, lesbisch oder bisexuell: Das erste Verlangen ist etwas ganz Besonderes und der Weg zum Sex eine Herausforderung. „Hasse Bock - Das erste Mal“ erzählt über Lust und Trieb, Wunsch und Wirklichkeit, Schönheit und Peinlichkeit vor und beim ersten Mal.

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Studio Theater Stuttgart: Hungaricum

Eine Tankstelle an der ungarisch-österreichischen Grenze wird zum Ort skurriler Ereignisse und Begegnungen. Jeder betrügt hier jeden, gibt sich als jemand anders aus, sehnt sich woanders hin: Ein Toyota-Autohändler wird zum Polizisten, der Dinge beschlagnahmt und seiner nichtsahnenden Frau schenkt. Die Kellnerin eines China-Restaurants
träumt sich mit einem selbstgedrehten Film über einen Greif zum Filmfestival nach Cannes, ein junger Mann plant mit Puderzucker den Deal seines Lebens und eine Prostituierte erfindet sich als scheinbar Verrückte immer wieder neu.

Gewinner des Monica Bleibtreu Preises der Hamburger Privattheatertage 2018 in der Kategorie Komödie.

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Bodo Wartke: Antigone

Das neue Theaterstück von Bodo Wartke! Nach König Ödipusbeweist der Klavierkabarettist zum zweiten Mal sein Schauspieltalent mit einer Tragödie des Sophokles. Wartke und seine langjährige Bühnenpartnerin Melanie Haupt spielen alle Rollen des Stückes in rasanten Rollenwechseln mit wenigen Requisiten in minimalistischem Bühnenbild. Wie das Vorgängerstück ist auch Antigone komplett gereimt, die Sprache ist modern und es gibt wieder zahlreiche popkulturelle Verweise zu entdecken. In seiner Adaption richtet Bodo Wartke den Blick auf die Begrenztheit des Menschen, sein Scheitern am Konflikt und die Menschwerdung durch das Scheitern. Mit allem Respekt und doch humorvoll nähert sich der Klavierkabarettist seiner Antigone, ohne dem Stück die Tragik zu nehmen.  (Copyright: Reimkultur 2017)

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7 MINUTEN

Eine Textilfabrik wurde verkauft. Die neuen Besitzer verlangen von der Belegschaft eine Pausenzeitverkürzung von 7 Minuten. Der Betriebsrat, bestehend aus 11 Frauen, muss darüber abstimmen. Diese scheinbar „kleine“ Entscheidung über 7 Minuten, kann verheerende Folgen für die ganze Belegschaft haben.

Dem Team um Werner Schretzmeier glückt mit „7 Minuten“ eine glaubwürdige und seelenvolle Parabel auf reale Zustände. Die Botschaft teilt sich dabei ganz ohne moralischen Impetus mit, werden doch die inneren Konflikte der Figuren deutlich und als echtes Dilemma begriffen.“ - Stuttgarter Zeitung

 

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Frau Müller muss weg!

Lehrer haben das gleiche Problem wie Fußballtrainer: Die Fans wissen immer alles besser. Ein Elternabend ist an sich schon eine heikle Angelegenheit. Besonders problematisch wird dieser jedoch, wenn die Eltern sich zusammentun, um gemeinsam gegen eine Lehrerin vorzugehen. Die besorgte Elternschaft der Klasse 6c entzieht der Klassenlehrerin Frau Müller das Vertrauen. Die Leistungen lassen zu wünschen übrig, das Lernklima ist schlecht und die Noten sind existenzgefährdend. Schließlich geht es darum, die eigenen Kinder irgendwie auf dem Gymnasium zu halten. Dass das Problem nicht bei den Schülern zu suchen ist, davon ist jeder der Anwesenden überzeugt. Schnell entwickeln sich jedoch auch innerhalb der Elternschaft Fronten. Denn trägt nicht auch das ständig störende ADHS-Kind dazu bei, dass die Bildungskarriere des eigenen Sprösslings gefährdet ist?

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Die schon wieder! Hildegard von Bingen - dinkelfrei

So geht das nicht! Das macht man nicht! Das schaffst du nie!
Was nützt das schönste Ziel, wenn man nicht weiß, wie man es erreichen kann, oder ob das Ziel auch „richtig“ ist. Wenn ängstliche Stimmen, engstirnige Bürokraten oder gar eigene Gedanken-karusselle sich einem in den Weg stellen? Wenn Bauch und Verstand miteinander streiten.

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DIRTY DISHES mit neuem Küchenpersonal

DAS Theaterhaus-Kultstück ist zurück!

Dieser rasante, ironische Showdown aus dem Innenleben der Schwarzarbeit-Gesellschaft begeistert das Publikum seit mehr als 650 Vorstellungen. Eine unglaubliche Erfolgsstory, die 2015 am Theaterhaus ihr Zwanzigjähriges feierte und dabei mit einer verjüngten internationalen Küchencrew den Geschäftsführern Rudi und Rüdiger kräftig in die Suppe rotzt.

„Ein Erfolgsstück kehrt zurück (…) Fazit: Gesellschaftskritik ganz ohne langweilige Phrasen.“ - Ludwigsburger Kreiszeitung

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TSCHICK

Regisseur Nils Daniel Finckh inszeniert „Tschick“ als eine radikal poetische Flucht aus dem grauen Alltag hinein in ein wildes, verwegenes und tieftrauriges Sommermärchen. Mit Katerina Papandreou, Aron Keleta und Yavuz Köroglu stehen dabei drei Mitglieder des Theaterhausensembles auf der Bühne, die den authentischen, rohen und doch zärtlichen Tonfall der Vorlage treffen und das Publikum auf eine atemberaubende Reise mitnehmen.

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