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INTIMACY - Tanztheater von Juliette Villemin & Team

Was ist, wenn alles öffentlich ist, noch privat? Ist die Veräußerung von Privatem, sogar Intimem, nicht längst soziale Normalität? Das Tanztheater von Juliette Villemin & Team geht Fragen wie diesen für den Tanz und sein Bewegungsvokabular nach.

Fünf Darsteller*innen, stellvertretende für fünf Generationen, gehen auf die Spurensuche und loten, geführt vom Groove eines Schlagzeugs, sanft und gewaltig, aus der Bewegung das Verhältnis von Öffentlichem und Privatem aus.

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Die Socken — Opus 124

Paris, Vorweihnachtszeit. Die Stadt versinkt in ungewohnten Schneemassen (Keine Sorge, das Theaterhaus wird geheizt sein!).

Zwei ältere Schauspieler proben für einen Rezitationsabend. Sie haben noch nie miteinander gearbeitet, kennen einander nur als ehemals berühmte Darsteller. Der eine spielt Theater „aus dem Bauch heraus“, der andere ist der Intellektuelle, der auch die Regie übernommen hat und das Bühnenprogramm zusammen stellt. Perlen der Weltliteratur werden angeboten, im Clownskostüm, mit pantomimischen Elementen und Musik.

Mit Martin Luding & Leander Lichti | Regie: Patrick Caputo | Autor: Daniel Colas | Musik: Torsten Reibold

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DU BIST MEINE MUTTER

Am 15.06.2004 hatte dieses Stück mit Stephan Moos als Darsteller im Theaterhaus seine Premiere.
Er, der Sohn, besucht seine Mutter im Pflegeheim. Die Gewohnheit der wöchentlichen Begegnung mit ihrem gleichbleibenden Ritual verliert sich in einem intensiven, liebevollen Zwiegespräch, überlagert von leisen Humor und melancholischer Stimmung.

"Der Reiz des (...) Abends liegt in Moos´ enorm empathischer Darstellungskunst." Stuttgarter Zeitung / Stuttgarter Nachrichten

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Saliha. Die unsichtbaren „Gast“- Arbeiterinnen

Textfassung von Anina Jendreyko
Auf Grundlage des Buches „Saliha. Eine türkische Geschichte“ von Abdulvahap Çilhüseyin

„Saliha“ ist die Geschichte einer Frau aus der Türkei, die als Arbeiterin in den frühen 60er Jahren nach Deutschland kam.
14 Mio. Arbeitsmigranten*innen aus Italien, Spanien, Griechenland und der Türkei kamen zwischen 1955 und 1973 im Rahmen verschiedener Anwerbeabkommen in die Bundesrepublik Deutschland. Billige Arbeitskräfte, ohne die ein „Wirtschaftswunder“ nie stattgefunden hätte, tragen bis zum heutigen Tag zum Reichtum unserer Gesellschaft bei. Zur ersten Generation gehören ca. 800 000 Menschen aus den verschiedenen Gebieten der Türkei. Dass davon im Durchschnitt jede vierte Arbeitskraft eine Frau war, wurde von der Öffentlichkeit bisher kaum wahrgenommen.

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THEATERHAUS+PLUS: Othering — mit Texten aus Andorra von Max Frisch

In Zeiten politischer Polarität und zukunftsweisenden Entscheidungen, setzt sich das aktuelle Projekt „Othering“ mit den Themen „Anderssein“ und „Zusammenhalt“ auseinander und sucht inhaltlich die Verknüpfung zur parallel entstehenden Theaterhaus Schauspielproduktion “Saliha”. Gemeinsam mit 14 jungen Menschen entwickelten die Tanz- und Theaterpädagog:innen des Theaterhauses ein Stück über den Prozess individueller und kollektiver Wahrnehmung anderer und sich selbst, aufbauend auf Erfahrungen der Teilnehmenden. Die Geschichte ist eng verbunden mit Erfahrung von Anderssein, Positionierung, Ausgrenzung und Diskriminierung.  Aber auch dem Erleben von offenem Rassismus.

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MÄNNERABEND

Mit »Männerabend« erfährt die Kult-Comedy CAVEMAN ihre gleichermaßen originelle wie schlagfertige Fortsetzung. Und wie der Bühnenbruder jongliert das Stück dabei auf erfrischend witzige Art mit gängigen Rollenklischees - ohne platt zu werden. Die beiden Darsteller brillieren als ewige Helden der Beziehungsarbeit im freien Spiel der Mann-igfaltigkeit. Ein Abend, an dem die Frauen mehr über das andere Geschlecht erfahren, als den Männern lieb ist!

“Wer CAVEMAN mag, wird den MÄNNERABEND lieben.” - Schwäbische Post

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Die deutsche Ayse

von Tuğsal Moğul

„Mama, mach mal die Kühlschranktür auf und jetzt die Tür vom Tiefkühlfach, nimm das ganze Fleisch und Eis da raus und stecke jetzt mal deinen Kopf da hinein und bleibe eine Minute in dieser Position: So kalt ist Deutschland. Keine Sonne, viel Regen, und alle Leute am Arbeiten.“
Drei türkische Frauen aus der ersten Einwanderergeneration. Sie kommen in ein fremdes Land, das so ganz anders ist, als ihre Vorstellungen davon waren. Sie wollen nicht lange bleiben, und stehen doch vor der Herausforderung, sich mit ihrer neuen Heimat anzufreunden. Wie schwer ist es, sich in ein anderes Land zu integrieren? Und was tut dieses Land dafür?

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Familie Flöz: Dr. Nest

Familie Flöz kehrt in dem aktuellen Stück zurück zur Maske und wirft mit ihr einen Blick auf die rätselhafte Kartografie des Gehirns und in die Tiefen der Seele. Inspiriert durch paradoxe Fallbeschreibungen aus dem weiten Feld der Neurologie öffnet das Ensemble die Türen einer fiktiven Heil- und Pflegeanstalt und offenbart dem Besucher die bizarren Welten seiner Bewohner — und des Personals.

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Theater Gütersloh: Doors (No Exit). Ein dubioses Schauspiel mit Musik

Der Musiker Joe sucht Inspiration für das schwierige zweite Album. Ada studiert Soziologie, schreibt ihre Bachelorarbeit zum Thema „Kill your idols – Die Diskrepanz im Verhalten von Genie und Mensch“ und ist Sängerin von „LEK“ (Lesbisches Elektronik Kollektiv). Unabhängig voneinander melden sie sich auf eine versteckte Anzeige im Internet, die für einen Aufenthalt in dem Appartement in der Pariser Rue Beautreillis wirbt, in dem Jim Morrison starb. Eine verhängnisvolle Entscheidung, denn die Geister, die Morrison rief, haben das Haus offenbar niemals verlassen. Als schließlich Valeria, von einem undurchsichtigen Liftboy hereingebracht, dazustößt, die sich „Angel“ nennt und an einem Musical über Morrison arbeitet, artet die Unternehmung endgültig in einen unberechenbaren Trip mit ungewissem Ausgang aus.

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ME AND MR CASH – Ein Theaterabend mit Songs von Johnny Cash und June Carter

Die Schauspieler Lucie Mackert und Roman Roth tauchen gemeinsam mit dem Gitarristen Thomas Maos in die Carter-Cash-Welt ein. Sie beleuchten die zwei Seiten einer Liebe im Showgeschäft und zeigen die vielen Facetten der beiden Hauptfiguren. Dabei lassen sie aber auch wichtige Wegbegleiter und Familienmitglieder aufleben und erzählen die Geschichte der beiden aus unterschiedlichen Blickwinkeln. Mit Hilfe von neuen Arrangements altbekannter Countryklassiker wird musikalisch und darstellerisch dieses Stück Musikgeschichte erzählt und vergangene Zeiten neu beleuchtet.

"Ein sehr berührender Abend, musikalisch gelungen, mit einer spannenden Beziehungsgeschichte, der Spuren hinterlässt." - Ludwigsburger Kreiszeitung

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Ein ganz gewöhnlicher Jude

Monolog einer Abrechnung von Charles Lewinsky
 
Der Journalist Emanuel Goldfarb wird gebeten, vor einer Schulklasse Fragen zum Judentum zu beantworten. Warum sollte er das tun? Die Formulierung seiner Absage wird zur wütenden Auseinandersetzung mit den Schwierigkeiten im deutsch-jüdischen Verhältnis. Sein Nachdenken über Antisemitismus und falsches Mitgefühl, führt ihn schließlich zu seiner eigenen Geschichte und der seiner Familie.

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Theaterhaus Schauspiel: Frauensache

Die Frauenärztin Beate sucht eine Nachfolgerin für ihre Praxis. Das ist nicht einfach, denn das Interesse an einem Arztjob auf dem Land ist gering. Doch dann meldet sich Hanna. Sie scheint genau das zu sein, was Beate gesucht hat: eine engagierte Feministin, freundlich, offen und voller Idealismus. Als
während ihrer Gespräche zur Praxis-Übernahme eine Frau wegen eines Schwangerschaftsabbruchs in die Sprechstunde kommt wird deutlich, dass es in dieser Frage erhebliche Meinungsunterschiede gibt, die Beates Entscheidung stark beeinflussen könnten. In FRAUENSACHE werden Feminist*innen und ihre Feind*innen gleichermaßen scharfzüngig behandelt. Erstmals hat Deutschlands meistinszeniertes Autorenduo Hübner/Nemitz für eine ausschließlich weibliche Besetzung geschrieben, die unsere gegenwärtige gesellschaftliche Stimmungslage klug beschreibt. Das Stück greift die aktuelle Diskussion über Schwangerschaftsabbrüche und das Werbeverbot für diese auf. Gleichzeitig geht es um neu-konservative Frauenbilder die sich als engagierte Frauen im sozialen Bereich und als Identifikationsfiguren für Menschen, die rechtspopulistische Ideologien nicht ablehnen, hervortun..
Das hochemotionale Thema „Abtreibung“ wird als Steilvorlage instrumentalisiert.


"Ein Theaterabend (...), der mitreißt und in Atem hält." - Stuttgarter Zeitung

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FUROR - oder wie ein Handy alles ändern kann

Ein politikverdrossener junger Mann trifft auf einen etablierten Lokalpolitiker im Friseursalon seiner Tante. Der OB-Kandidat hat einen Unfall gebaut, das Unfallopfer ist der Sohn der Friseurladeninhaberin. Die alleinerziehende Kleinunternehmerin weiß nicht ein noch aus. Sie ist daher offen für das Gesprächsangebot des Lokalpolitikers, der ihr Unterstützung verspricht.

"Furor trifft ins Schwarze und vermittelt schmerzlich die aktuellen Entwicklungen einer auseinanderdriftenden Gesellschaft." Stuttgarter Zeitung

"Stephan Moos gibt den Politiker sehr realitätsnah und deshalb unglaublich griffig in seiner ganzen Ambivalenz, man erfährt letztendlich nicht, ob der Kandidat es ehrlich meint, zumal er letztlich sogar als Opfer des Miniatur-Naziterrors dasteht. Den zornigen Proll gibt Ufuk Cakmak ebenso vehement, er zeigt plastisch und subtil, wie gerade die zu kurz gekommen der Gesellschaft den Sprüchen der Rattenfänger folgen. Und schließlich die dritte Hauptdarstellerin, Katja Schmidt-Oehm. Sie ist einfach in Hochform, bietet eine Mutter an, zwischen Verzweiflung, Schmerz, Misstrauen und der vagen Aussicht, wenigstens etwas von ihren Sorgen in den Griff zu bekommen. Von schmerzgebeutelt bis entschlossen reicht ihr Repertoire, sie weint, verhandelt, spricht über die Probleme und wird so zur starken Figur, um die es eigentlich gehen sollte und gegen deren Schmerz die Kämpfe der beiden Männer geradezu lächerlich erscheinen. Werner Schretzmeier hat dieses Stück einmal mehr schnörkellos und gradlinig inszeniert." Ludwigsburger Kreiszeitung

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7 MINUTEN - oder 11 Frauen gegen 10 Krawatten

Eine Textilfabrik wurde verkauft. Die neuen Besitzer verlangen von der Belegschaft eine Pausenzeitverkürzung von 7 Minuten. Der Betriebsrat, bestehend aus 11 Frauen, muss darüber abstimmen. Diese scheinbar „kleine“ Entscheidung über 7 Minuten, kann verheerende Folgen für die ganze Belegschaft haben.

Dem Team um Werner Schretzmeier glückt mit „7 Minuten“ eine glaubwürdige und seelenvolle Parabel auf reale Zustände. Die Botschaft teilt sich dabei ganz ohne moralischen Impetus mit, werden doch die inneren Konflikte der Figuren deutlich und als echtes Dilemma begriffen.“ - Stuttgarter Zeitung

 

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Bernd Lafrenz: König Richard III.

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