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CAVEMAN von Rob Becker

Männer sind Jäger und Frauen sind Sammlerinnen. Eine Tatsache, die die menschliche Evolution bis heute nicht hat ändern können. Die Kult-Comedy begeistert Publikum und Kritiker rund um den Globus. Ein MUSS für alle, die eine Beziehung führen, führten oder führen wollen!

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Gardi Hutter: GAIA GAUDI

Glücklicherweise sterben wir. Es wäre ja sonst viel zu eng auf dieser Erde, auf keiner Parkbank fände sich noch ein freier Sitzplatz, und Theaterkarten für heute Abend hätte man schon vor Jahrzehnten reservieren müssen. 

Der Tod schafft Raum, für die nächsten und weitere Generationen, und ermöglicht so Verlebendigung. Gardi Hutter, alias Hanna, hat Übung im Sterben. In bisher acht Stücken war sie am Schluss sieben Mal tot. Der Tod des Clowns provoziert das ursprünglichste Lachen, das die Menschen erfunden haben, um sich mit dem unabwendbaren eigenen Ende auszusöhnen.

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noVOICE - noBODY

noVOICE – noBODY hinterfragt soziale Klischees, Tabus, Realitäten der Mehr- und Minderheiten und stellt die Frage nach der metaphysischen Existenz des Menschen. Die Performance konfrontiert uns mit den Gefühlen, die die Erkenntnis der (Un-) Freiheit in uns auslöst.
Macht und Freiheit sind eng miteinander verwoben. Das genreübergreifende Stück untersucht diese Spielräume und Spannungsverhältnisse zwischen Individuen untereinander und im Verhältnis zur Gesellschaft. voice bedeutet nicht nur die individuelle Artikulierung mit der Stimme, sondern auch Mitspracherecht. Und body steht nicht nur für den individuellen Körper, sondern auch für die Gesellschaft.
In episodischen Szenen erforschen die beteiligten Künstler*innen über den Körper, die Stimme und die Musikinstrumente als Erweiterung zur Stimme die verschiedenen Wirkungen, die Macht und (Un)Freiheit erzeugen. Diese Wirkungen spiegeln sich nicht zuletzt in der (un)eingeschränkten Bewegungsfreiheit wider.

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ME AND MR CASH – Ein Theaterabend mit Songs von Johnny Cash und June Carter

Die Schauspieler Lucie Mackert und Roman Roth tauchen gemeinsam mit dem Gitarristen Thomas Maos in die Carter-Cash-Welt ein. Sie beleuchten die zwei Seiten einer Liebe im Showgeschäft und zeigen die vielen Facetten der beiden Hauptfiguren. Dabei lassen sie aber auch wichtige Wegbegleiter und Familienmitglieder aufleben und erzählen die Geschichte der beiden aus unterschiedlichen Blickwinkeln. Mit Hilfe von neuen Arrangements altbekannter Countryklassiker wird musikalisch und darstellerisch dieses Stück Musikgeschichte erzählt und vergangene Zeiten neu beleuchtet.

"Ein sehr berührender Abend, musikalisch gelungen, mit einer spannenden Beziehungsgeschichte, der Spuren hinterlässt." - Ludwigsburger Kreiszeitung

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FUROR

Ein politikverdrossener junger Mann trifft auf einen etablierten Lokalpolitiker im Friseursalon seiner Tante. Der OB-Kandidat hat einen Unfall gebaut, das Unfallopfer ist der Sohn der Friseurladeninhaberin. Die alleinerziehende Kleinunternehmerin weiß nicht ein noch aus. Sie ist daher offen für das Gesprächsangebot des Lokalpolitikers, der ihr Unterstützung verspricht.

"Furor trifft ins Schwarze und vermittelt schmerzlich die aktuellen Entwicklungen einer auseinanderdriftenden Gesellschaft." Stuttgarter Zeitung

"Stephan Moos gibt den Politiker sehr realitätsnah und deshalb unglaublich griffig in seiner ganzen Ambivalenz, man erfährt letztendlich nicht, ob der Kandidat es ehrlich meint, zumal er letztlich sogar als Opfer des Miniatur-Naziterrors dasteht. Den zornigen Proll gibt Ufuk Cakmak ebenso vehement, er zeigt plastisch und subtil, wie gerade die zu kurz gekommen der Gesellschaft den Sprüchen der Rattenfänger folgen. Und schließlich die dritte Hauptdarstellerin, Katja Schmidt-Oehm. Sie ist einfach in Hochform, bietet eine Mutter an, zwischen Verzweiflung, Schmerz, Misstrauen und der vagen Aussicht, wenigstens etwas von ihren Sorgen in den Griff zu bekommen. Von schmerzgebeutelt bis entschlossen reicht ihr Repertoire, sie weint, verhandelt, spricht über die Probleme und wird so zur starken Figur, um die es eigentlich gehen sollte und gegen deren Schmerz die Kämpfe der beiden Männer geradezu lächerlich erscheinen. Werner Schretzmeier hat dieses Stück einmal mehr schnörkellos und gradlinig inszeniert." Ludwigsburger Kreiszeitung

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See not rescue. Mayday auf dem Mittelmeer

Es sind Dokumente, die sprachlos machen: die Funkprotokolle und Korrespondenzen, die sea-watch seit Jahren dokumentiert. Während höchste Eile in einem Rettungsnotfall geboten ist, heißt es von offizieller Seite: „sent me
your E-Mail again“, „we don´t speak with NGO´s“ oder die Küstenwache ist gar nicht erst erreichbar.
Der konkrete Notfall wird von den zuständigen Verantwortlichen mit der gleichen Hinhaltetaktik behandelt, die seit Jahren die Politik der EU bestimmt.
Und so wird ein Viehtransporter mit Geflüchteten zwischen Malta und Italien hin- und hergeschickt, werden Flüchtlingsboote illegal in die libysche Zone zurückgedrängt, wird die Seenotrettung mit absurdesten Verordnungen konfrontiert und kriminalisiert. Der Abend erzählt von Ärzt*innen, Kapitän*innen, dem Geschacher der politischen Verantwortlichen und lässt vor allem – u.a. in eigens geführten Interviews – diejenigen zu Wort kommen, um die es geht. Menschen, die ihr bedrohtes Leben aufs Spiel setzen, um in Europa das zu bekommen, was ihnen zusteht. Drei Schauspieler*innen, darunter der 2015 aus Syrien geflüchtete Zaher Alchihabi, beziehen Stellung, begleitet vom vielfach ausgezeichneten Jazz-Posaunisten Conny Bauer. Im Anschluss an die Vorstellung findet jeweils ein Publikumsgespräch mit den Beteiligten statt.

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Theaterhaus Schauspiel: Ein ganz gewöhnlicher Jude

Monolog einer Abrechnung von Charles Lewinsky
 
Der Journalist Emanuel Goldfarb wird gebeten, vor einer Schulklasse Fragen zum Judentum zu beantworten. Warum sollte er das tun? Die Formulierung seiner Absage wird zur wütenden Auseinandersetzung mit den Schwierigkeiten im deutsch-jüdischen Verhältnis. Sein Nachdenken über Antisemitismus und falsches Mitgefühl, führt ihn schließlich zu seiner eigenen Geschichte und der seiner Familie.

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DU BIST MEINE MUTTER

Am 15.06.2004 hatte dieses Stück mit Stephan Moos als Darsteller im Theaterhaus seine Premiere. Nun 16 Jahre später wird nach einer Überarbeitung des Stückes, Stephan Moos seine große schauspielerische Wandlungsfähigkeit erneut auf die Bühne bringen. Er, der Sohn, besucht seine Mutter im Pflegeheim. Die Gewohnheit der wöchentlichen Begegnung mit ihrem gleichbleibenden Ritual verliert sich in einem intensiven, liebevollen Zwiegespräch, überlagert von leisen Humor und melancholischer Stimmung.

"Der Reiz des (...) Abends liegt in Moos´ enorm empathischer Darstellungskunst." Stuttgarter Zeitung / Stuttgarter Nachrichten

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Bernd Lafrenz: WAS IHR WOLLT - frei nach Shakespeare

Die schöne und kluge Viola, Zwillingsschwester von Sebastian, ist bei einem Schiffbruch von ihrem Bruder getrennt worden und kommt in Illyrien an Land. Dort beschließt sie, bei dem edlen Herzog Orsino in Dienst zu gehen, aber als Mann verkleidet unter dem Namen Cesario. Herzog Orsino findet Gefallen an dem jungen Edelmann Cesario/ Viola und schickt ihn als Liebesboten zu der reichen Gräfin Olivia, nach der sich Orsino in Liebe verzehrt, ohne bisher erhört worden zu sein. Viola/Cesario, die sich ihrerseits in den Herzog Orsino Knall auf Fall verliebt hat, sind solche Botengänge zur Gräfin natürlich äußerst unangenehm. Als nun auch noch die sonst so unzugängliche Gräfin Olivia sich in den Liebesboten Cesario/ Viola verliebt, scheint es sich im Kreis zu drehen. Hinzu kommt, dass auch Malvolio, der Haushofmeister der Gräfin sich nach Gräfin Olivia verzehrt und durch einen von der Dienerschaft gefälschten Brief darin bestärkt wird. Feste, der Narr der Gräfin sowie ihr Onkel Sir Toby Rülps mit seinem Freund Sir Andrew Bleichewang treiben ihren Spaß mit Malvolio.

 

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Theaterhaus Schauspiel: Frauensache

Die Frauenärztin Beate sucht eine Nachfolgerin für ihre Praxis. Das ist nicht einfach, denn das Interesse an einem arbeits- und betreuungsintensiven Arztjob auf dem Land ist gering. Doch dann meldet sich Hanna. Sie scheint genau das zu sein, was Beate gesucht hat: eine engagierte Feministin, freundlich, offen und voller Idealismus. Als während ihrer Gespräche zur Praxis-Übernahme eine Frau wegen eines Schwangerschaftsabbruchs in die Sprechstunde kommt wird deutlich, dass es in dieser Frage erhebliche Meinungsunterscheide gibt, die Beates Entscheidung stark beeinflussen könnten.

Das Stück greift die aktuelle Diskussion über Schwangerschaftsabbrüche und das Werbeverbot für diese auf. Gleichzeitig geht es um neu-konservative Frauenbilder: Als Postergirls der Nazihipster, als besorgte Mütter, als engagierte Frauen im sozialen Bereich und als Identifikationsfiguren für Menschen, die rechtspopulistischen Ideologien sonst skeptisch gegenüberstehen. Man will im vorpolitischen Raum anschlussfähig sein, und da ist das hochemotionale Thema „Abtreibung“ eine Steilvorlage.

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Ben Becker: AFFE

Information des Veranstalters zur Verlegung:

"Die Menschwerdung des Affen" ist eine Geschichte des Fortschritts - und eine beispiellose Geschichte der Zerstörung. Derzeit ist die Geschichte geprägt von einem kulturellen Stillstand.
Covid-19 und die damit verbundenen Kontaktbeschränkungen machen es leider auch für Ben Becker und sein Team unmöglich, die Premierentournee im Herbst 2020 rechtzeitig vorzubereiten und durchzuführen. Wir freuen uns aber mitteilen zu können, dass für jede Show ein Ersatztermin im Herbst/Winter 2021 gefunden werden konnte. Dies schafft für das Publikum eine Planungssicherheit und soll ihnen einen unbeschwerten Veranstaltungsabend im kommenden Jahr ermöglichen. Die Tickets behalten ihre Gültigkeit, ein Umtausch ist nicht erforderlich.

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Familie Flöz: TEATRO DELUSIO

TEATRO DELUSIO spielt mit den unzähligen Facetten der Theaterwelt: Zwischen Bühne und Hinterbühne, zwischen Illusion und Desillusion entsteht ein magischer Raum voller anrührender Menschlichkeit

"Die Vorstellung ist zu Ende, das Haus war voll, "Teatro Delusio" hat die Menschen begeistert (...) Familie Flöz erzählt Geschichten mit einem Witz, einem Charme, einem Furor, der die Leute süchtig zu machen scheint." - Süddeutsche Zeitung

"Wir hören das Publikum jubeln und pfeifen (...) Unsere Phantasie galoppiert (...) Der Grundeinfall von "Teatro Delusio" ist so einfach wie genial." - Berliner Zeitung

"Ohne Worte und doch so ausdrucksstark, ergreifend und doch voller Freude, das ist eine meisterhafte Komödie." - The Guardian

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Familie Flöz: FESTE

In einem herrschaftlichen Haus am Meer soll eine Hochzeit stattfinden. Hinten, im dunklen Betriebshof, wird geliefert, geputzt, geräumt, bewacht und entsorgt. In einer poetischen Melange aus bitterer Tragik und düsterem Slapstick geben die liebenswerten Charaktere ihr Bestes, um die reibungslose Versorgung des prächtigen Hauses am Meer zu sichern. Dazu verurteilt, schwach zu bleiben, kämpfen sie um ihre Würde und den Respekt der Starken und Reichen.
Aber plötzlich ist das Meer verschwunden und es bleibt nur eine Wüste aus Sand und Stein. Für einen Augenblick steht alles still. Doch die Musik spielt lauter, das Fest der Liebe soll weitergehen.
FESTE ist ein Märchen ohne Worte für Erwachsene.
Eine tragikomische Geschichte über die Jagd nach dem individuellen Glück – hinter der sich jedoch noch mehr verbirgt: Gleich den Engeln von Paul Klee, bezeugen die Masken mit ihrer stillen Unbeweglichkeit den tosenden Wahnsinn des Fortschritts.

„Aber ein Sturm weht vom Paradiese her, der sich in seinen Flügeln verfangen hat und so stark ist, daß der Engel sie nicht mehr schließen kann. Dieser Sturm treibt ihn unaufhaltsam in die Zukunft, der er den Rücken kehrt, während der Trümmerhaufen vor ihm zum Himmel wächst.“ (Walter Benjamin)

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Walter Sittler & Die Sextanten: Ein Mann im Schnee. Weihnachten mit Erich Kästner

„Komm mir ja nicht ohne die Weihnachtsgeschichte nach Hause!“, ruft Mutter Kästner ihrem Sohn nach, als der junge Erfolgsautor am Dresdner Bahnhof aufbricht gen Süden, zur Zugspitze, in der Hoffnung, dort endlich eine Geschichte zu Papier zu bringen, die im Winter spielt. Da sitzt er nun auf der blumenbedeckten Wiese mitten im Hochsommer, der spätere Autor weltberühmter Wintergeschichten wie „Das Fliegende Klassenzimmer“ oder „Drei Männer im Schnee“ und lässt sich beim Blick auf die schneebedeckten Gipfel inspirieren. Leise rieselt dann der Schnee, in den Bergen stürzen die Skifahrer und in Berlin die Passanten auf eisglatten Gehsteigen.  Fröhlich und ironisch geht es zu im ersten Teil dieser Wintergeschichte, die in den ausgelassenen späten 1920er Jahren spielt. 

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Ingolf Lück: Seite Eins – Theaterstück für einen Mann und ein Smartphone von Johannes Kram

Marco ist Journalist. Boulevardjournalist aus ganzer Überzeugung. Tratsch und Klatsch sind überall, sie haben es vom Frisörsalon bis in die "seriöse" Presse gebracht. Die voyeuristischen Stimmen begleiten und verfolgen Menschen durch Affären und Krisen, an deren Ende sie entweder schnelle Popularität erlangen oder daran zugrunde gehen. Marco liebt diese Macht und verehrt sein Metier als Kunst. „Zuckerbrot und Peitsche“, das ist seine Maxime. Auf der ständigen Jagd nach einer gut verkäuflichen Story lernt er Lea kennen...

„Perfekt gibt Lück den überdrehten, gewitzten Boulevardjournalisten, der alles für seine nächste Schlagzeile tun würde.“
- Berliner Morgenpost

„Grandiose Einzelleistung“ - rbb

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