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Walter Sittler spielt Erich Kästner "Prost, Onkel Erich! Oder: Vom Kleinmaleins des Seins"

Dort, wo die erfolgreiche Produktion „Als ich ein kleiner Junge war“ endet, beginnt der zweite Teil der Geschichte: Walter Sittler erzählt, im Ensemble mit den sechs Musikern unter der Leitung Libor Simas, die Lebensgeschichte Erich Kästners weiter. Gemeinsam begeben sich die sieben Protagonisten auf einen Streifzug durch das Leben eines Moralisten, porträtierten einen „konsequenten deutschen Poeten“ (Hermann Kesten) - in Gedichten, Briefen und Kurzgeschichten. Sie erzählen vom Rausch Berlins in den Zwanziger Jahren – und vom Kater, der darauf folgte. Und sie beschreiben die Liebe, die Kästner zeitlebens zu seiner Mutter verband. Und so zählen die Erinnerungen Erich Kästners an gemeinsam mit seinen Eltern verbrachte Weihnachtsabende zu den  Höhepunkten dieses  bewegenden Stücks - mal melancholisch, manchmal ernst, immer aber mit viel Herz und Humor.

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Walter Sittler spielt Erich Kästner: Als ich ein kleiner Junge war

Der grosse Komödiant Walter Sittler in einer grandiosen Solorolle.
Ein stilles Meisterwerk über die Kraft des Erinnerns

Weihnachtlich beginnt die autobiographische Erzählung Erich Kästners über seine Kindheit und das Weihnachtsfest nimmt in der Kindheit des kleinen Erich einen großen Platz ein. Walter Sittler spielt Erich Kästner in einem grandiosen inszenierten Monolog. Die Situation: ein Raum, Ende der vierziger Jahre in einer irgendeiner deutschen Stadt. Sieben Menschen, ein Schriftsteller und sechs Musiker, die hier gestrandet sind. Draußen auf dem Boulevard der Morgen, der sich bläulich getönt ankündigt. Und während der große deutsche Autor mit den Augen eines Erwachsenen und mit dem Herzen eines Kindes aus dem Füllhorn seiner Erinnerungen zu erzählen beginnt, setzen sich die Musiker nach und nach an ihre Instrumente, begleiten die Geschichten, kommentieren sie, treiben sie voran.

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ICH WERDE NICHT HASSEN (I shall not hate)

Bei den Hamburger Privattheatertagen 2015 erhielt die Inszenierung von Ernst Konarek den Monica-Bleibtreu-Preis in der Kategorie „Bestes zeitgenössisches Drama“
Die Jury schreibt in ihrer Begründung: „Die Sparsamkeit der Mittel, der von verzweifeltem Humor getragene Ernst der Darstellung, der ungewöhnliche und überraschende Blick auf ein Thema, das wir längst zu kennen glaubten – nichts besseres kann uns Theaterzuschauern passieren, als daß wir unserer Gewißheiten beraubt und zur tätigen Hoffnung animiert werden, beglaubigt durch die Kraft eines Darstellers: Mohammad-Ali Behboudi.“

"Ein Abend von großer Intensität." - Stuttgarter Zeitung

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Bea von Malchus: Queens - Elizabeth I. & Maria Stuart

co starring:
9 weitere Queens, 2 Fledermäuse, eine Gouvernante, ein Hund und ein Tittensittich
Elizabeth I. hat an diesem Abend die Fäden in der Hand. - Dafür hat Maria Stuart Dynamit! - mit dem jagt sie ihren Mann in die Luft. Herrlich! Er hat es verdient! Elizabeth hat zwar keinen Mann, dafür aber ein Schafott, - das muss Maria besteigen, - aber erst später. In der Zwischenzeit werden Könige in Garderoben eingesperrt, Highlander galoppieren im Faltenrock durchs Heidekraut, winzige katholische Spione kotzen sich auf die Schuhe und Schiller fragt sich, ob er Maria Stuart je gelesen hat.

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Horst Emrich: Der Kuss der Spinnenfrau von Manuel Puig

Die Geschichte zweier Häftlinge, die sich im Gefängnis – trotz allen gesellschaftlichen Schranken – näherkommen: Der schwule Molina pflegt den politischen inhaftierten, gefolterten Arregui. Dieser begreift, daß Molina in liebt, und er reagiert auf diese Liebe.

Manuel Puigs Roman war in Argentinien verboten und trieb den Autor ins lebenslange Exil. Die Themen des Stückes sind leider bis heute brennend aktuell: Terror und Willkür in gerade jetzt wieder erstarkenden diktatorischen Regimen, Ausgrenzung und Gewalt und eine konkrete Darstellung homosexueller Liebe. Der Kuss der Spinnenfrau lehrt, dass nur die Bereitschaft zu Respekt und Toleranz diese Welt menschlicher macht und dass es vor allem heldenhaft ist, nicht eine abstrakte Idee sondern tatsächliche Mitmenschlichkeit zu leben und darin seine Würde zu finden. Wir spielen diese Geschichte als Solostück für einen Schauspieler. Horst Emrich zieht die Register seiner Schauspielkunst mit tragischen und komödiantischen Elementen und Versatzstücken aus dem Objekttheater.

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Miras Sternenreise

Ein zauberhaftes Theaterstück ab 5 Jahre

Mira ist anders. Sie isst Lichtstrahlen und schläft am liebsten im Wind. Ihr Heimatplanet ist Aldo im Sternensystem Mikaz. Eigentlich hätte sie ein tolles Leben, wenn nicht ihr kleiner Bruder Muri weggelaufen wäre. Sie sucht ihn im ganzen Universum. Er scheint verschwunden zu sein...

Jetzt ist Mira auf der Erde gelandet. Sie fürchtet sich. Sind die Erdlinge auch friedlich? Wie werden sie Mira behandeln? Werden sie helfen, ihren kleinen Bruder zu finden??

Mira erklärt den Erdlingen ihre Welt. Was zunächst noch fremd erscheint, wird bald zu einer besonderen Freundschaft. Gemeinsam mit den Erdlingen wird Mira ihren geliebten Bruder Muri finden. Und die Suche ist voller kleiner Wunder und großer Überraschungen...

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Vom Küssen und vom Fliegen

Für seinen Film „Vom Küssen und vom Fliegen“ hat Regisseur Hartmut Schoen gemeinsam mit der Ausstatterin Gudrun Schretzmeier den Deutschen Fernsehpreis gewonnen. Jetzt kam die Geschichte als berührendes Theaterstück auf die Bühne im Theaterhaus.

"Die neue Theaterhausproduktion ist kurzweilig, wartet mit amüsanten Momenten auf und besticht durch viel Spaß in der Darstellung … die Kostüme sind ein Augenschmaus. Vor allem hat Gudrun Schretzmeier eine großartige Lösung gefunden für die ständigen Ortswechsel: Projektionen. Auf zwei Wände werden lustige Tapetendekors projiziert, Holzlatten markieren eine Scheune, Fachwerk die Dorfwirtschaft, dann wieder scheint man im Zug zu sitzen, die Landschaft saust vorbei." Stuttgarter Zeitung / Stuttgarter Nachrichten

"Ein Märchen, ein Stück Lebenserfahrung für alle, das sehr subtil gezeichnet ist, leicht und fröhlich einfach eine hübsche Geschichte erzählt und doch nicht banal oder kitschig wird. Das liegt auch an einem wunderbaren Ensemble, das die Gefühle der Figuren präzise zu illustrieren weiß. (...) So hat man ein frühlingshaft leichtes Stück Theater zum Winterbeginn, das nicht nur Fantasie, sondern auch plastische Figuren zeigt, (...) dass es nur einfach Spaß macht." Ludwigsburger Kreiszeitung

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THEATERHAUS+PLUS: Wider das Vergessen

Über ein ganzes Schuljahr hatten Schüler der Altenburgschule Stuttgart die Möglichkeit, sich auf der Bühne auszuprobieren und gemeinsam mit einem Theaterpädagogen und einem Tanzpädagogen des Theaterhauses ein eigenes Stück zu entwickeln, das nun abschließend unter dem Titel WIDER DAS VERGESSEN im Theaterhaus auf die Bühne gebracht wird.

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7 MINUTEN

Eine Textilfabrik wurde verkauft. Die neuen Besitzer verlangen von der Belegschaft eine Pausenzeitverkürzung von 7 Minuten. Der Betriebsrat, bestehend aus 11 Frauen, muss darüber abstimmen. Diese scheinbar „kleine“ Entscheidung über 7 Minuten, kann verheerende Folgen für die ganze Belegschaft haben.

Dem Team um Werner Schretzmeier glückt mit „7 Minuten“ eine glaubwürdige und seelenvolle Parabel auf reale Zustände. Die Botschaft teilt sich dabei ganz ohne moralischen Impetus mit, werden doch die inneren Konflikte der Figuren deutlich und als echtes Dilemma begriffen.“ - Stuttgarter Zeitung

 

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DIRTY DISHES mit neuem Küchenpersonal

DAS Theaterhaus-Kultstück ist zurück!

Dieser rasante, ironische Showdown aus dem Innenleben der Schwarzarbeit-Gesellschaft begeistert das Publikum seit mehr als 650 Vorstellungen. Eine unglaubliche Erfolgsstory, die 2015 am Theaterhaus ihr Zwanzigjähriges feierte und dabei mit einer verjüngten internationalen Küchencrew den Geschäftsführern Rudi und Rüdiger kräftig in die Suppe rotzt.

„Ein Erfolgsstück kehrt zurück (…) Fazit: Gesellschaftskritik ganz ohne langweilige Phrasen.“ - Ludwigsburger Kreiszeitung

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Was heißt hier Liebe?

Es ist die Geschichte von Paul und Paula, die zum ersten Mal die große Liebe erleben – mit allem was dazugehört: Schmetterlinge im Bauch und der Angst vor dem ersten Mal. Wie lässt sich die Lust auf Liebe und Zärtlichkeit leben, zwischen Schulstress und Krach mit den Eltern, zwischen Facebook und Twitter, zwischen dem Schönheitsideal, das uns die Medien vorgaukeln und den eigenen Minderwertigkeitskomplexen? Auch diese Mal stellt „Was heisst hier Liebe?“ die richtigen Fragen, gibt viele Antworten, bringen Paul und Paula ihre erste Liebe auf die Bühne mit allen Problemen und Unsicherheiten: offen, behutsam, mutig und natürlich mit viel Musik.

„Alles, was man wissen sollte, wird in diesen tollen zwei Theaterstunden benannt. (...) Die Mädchen und Jungen sind hellwach und sehr aufmerksam, sie rufen immer wieder „geil“, johlen und applaudieren. Dabei ist es für die meisten der erste Theaterbesuch. Aber die vier Schauspieler sind so vielseitig und präsent, so witzig und überzeugend, sie wechseln die Spielebenen, präsentieren mal typische Szenen zwischen Eltern und Teenagern, wie sie jeder kennt. Dann wieder brillieren sie in comedyreifen Parodien. Einen besseren ersten Eindruck als hier könnte das Theater bei den Erstbesuchern kaum hinterlassen.“ - Stuttgarter Zeitung, 19.7.12

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Frau Müller muss weg!

Lehrer haben das gleiche Problem wie Fußballtrainer: Die Fans wissen immer alles besser. Ein Elternabend ist an sich schon eine heikle Angelegenheit. Besonders problematisch wird dieser jedoch, wenn die Eltern sich zusammentun, um gemeinsam gegen eine Lehrerin vorzugehen. Die besorgte Elternschaft der Klasse 6c entzieht der Klassenlehrerin Frau Müller das Vertrauen. Die Leistungen lassen zu wünschen übrig, das Lernklima ist schlecht und die Noten sind existenzgefährdend. Schließlich geht es darum, die eigenen Kinder irgendwie auf dem Gymnasium zu halten. Dass das Problem nicht bei den Schülern zu suchen ist, davon ist jeder der Anwesenden überzeugt. Schnell entwickeln sich jedoch auch innerhalb der Elternschaft Fronten. Denn trägt nicht auch das ständig störende ADHS-Kind dazu bei, dass die Bildungskarriere des eigenen Sprösslings gefährdet ist?

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Ziemlich beste Freunde

Der querschnittsgelähmte, wohlhabende Philippe stellt den frisch aus dem Gefängnis entlassenen Kleinganoven Driss als Pfleger ein. Driss empfindet kein großes Mitleid für die Bedürfnisse eines Behinderten und wirbelt den bislang wohlsortierten Alltag des Tetraplegikers kräftig durcheinander. Das aber ist genau das, was Philippe braucht. Kein Mitleid. Philippe sieht seinen Pfleger nicht als sozialen Problemfall, sondern als eine Quelle von Unbeherrschtheit und Freiheitsliebe. Das aber ist genau das, was Driss braucht. Keine Scheu. Zwei Unberührbare, die sich gegenseitig berühren.

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Thomas Darchinger: Seite Eins

Die Komödie „Seite eins“ von Johannes Kram ist Thomas Darchinger quasi auf den Leib geschrieben. In dem sprühenden Stück für einen Mann und ein Smartphone, das auf witzige und bissige Weise die zum Teil verantwortungslose Maschinerie der Boulevard-Medien entlarvt, kann Darchinger, der „Lieblingsbösewicht des deutschen Films“ (SZ), zeigen, was er auch noch drauf hat: Der mit Preisen ausgezeichnete Schauspieler ist auch ein echtes Bühnentier.
Die breite Diskussion um den Umgang mit „fake news“ verleiht diesem Stück zusätzlich Brisanz. „Theater zum Nachdenken!

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TSCHICK

Regisseur Nils Daniel Finckh inszeniert „Tschick“ als eine radikal poetische Flucht aus dem grauen Alltag hinein in ein wildes, verwegenes und tieftrauriges Sommermärchen. Mit Katerina Papandreou, Aron Keleta und Yavuz Köroglu stehen dabei drei Mitglieder des Theaterhausensembles auf der Bühne, die den authentischen, rohen und doch zärtlichen Tonfall der Vorlage treffen und das Publikum auf eine atemberaubende Reise mitnehmen.

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