Klangforum Wien: Zum Gemeinwohl!
ECLAT 2019

Zum Gemeinwohl!
20 Frauen (Film/Komposition) animieren ein europäisches Gespräch über die Zukunft der Welt

Uraufführungen von Michelle Kranot / Iris ter Schiphorst; Samantha Moore / Malin Bång; Rebecca Blöcher / Eva Reiter; Eni Brandner / Misato Mochizuki; Elizabeth Hobbs / Carola Bauckholt; Andrea Schneider / Marianthi Papalexandri-Alexandri; Joanna Kożuch / Ying Wang; Susi Jirkuff / Joanna Bailie; Vessela Dantcheva / Electric Indigo; Ana Nedeljkovic / Hanna Hartman

Klangforum Wien

Zehn Filmkünstlerinnen und zehn Komponistinnen stellen Aspekte der Gemeinwohlökonomie, ihre Chancen und Gefahren, ihre Theorie und ihre Praxis mit Mitteln des Animationsfilms und der zeitgenössischen Musik zur Diskussion...

Das Klangforum Wien hat zehn Filmkünstlerinnen und zehn Komponistinnen eingeladen, Aspekte der Gemeinwohlökonomie von Christian Felber, ihre Chancen und Gefahren, ihre Theorie und ihre Praxis mit Mitteln des Animationsfilms und der zeitgenössischen Musik zur Diskussion zu stellen.
Zehn sehr unterschiedliche Film-Musik-Projekte sind dabei entstanden, visionäre, analytische, dokumentarische und gleichnishafte. Sie pointieren „die Kraft, die entsteht, wenn Individuen kooperieren statt zu konkurrieren“, wollen gescheiterte Visionen wiederherstellen durch alternative Szenarien gesellschaftlicher Beziehung, und sie fragen, wer eigentlich das „Gemeinwohl“ definiert. Das Märchen „Vom Fischer und seiner Frau“ wird zum Gleichnis für Habgier und Machtstreben. Am Beispiel der Pariser Banlieue wird dokumentiert, wie Nähe oder Distanz zu den urbanen (Macht-)Zentren über die Möglichkeit von Partizipation entscheidet. Poetische Bildwelten erschaffen eine Atmosphäre von Solidarität und Kooperation – und in der Simulation eines Videospiels werden die neoliberalen Maximen des Kapitalismus dekonstruiert.