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The Dying Swans Project

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Hoffnung – das brauchen wir alle im Moment mehr als alles andere. Und hoffnungsvoll ist ein Projekt, das Eric Gauthier aktuell in Rekordgeschwindigkeit auf die Beine gestellt hat. Die Initialzündung lieferte ein Moment während einer Company-Besprechung Anfang des Jahres, mit ausgesprochen schlechten Neuigkeiten: Das umfangreiche Tourprogramm von Gauthier Dance im Februar und März fiel dem verlängerten Lockdown zum Opfer. Gauthier sah die zunehmende Mutlosigkeit in den Augen seiner Tänzerinnen und Tänzer und ihm wurde klar, dass er etwas dagegensetzen musste. Seine „sterbenden Schwäne“ brauchten eine neue künstlerische Herausforderung. The Dying Swans Project war geboren! Doch es sollte noch besser kommen. Wenige Tage später war Gauthier, selbst Mitglied der „be a mover“-Community, zum Talk mit Jörg Howe eingeladen, Leiter Globale Kommunikation Daimler AG. Als er von seinem Traum erzählte, bot ihm Howe spontan Unterstützung an. Und nun konnten die Schwäne losfliegen!

Die Daimler-Initiative „be a mover“ ist Teil des weltweiten Corporate Citizenship-Engagements des Konzerns. Mit diesem starken Rückenwind konnte Gauthier größer denken. Nicht nur die Company, sondern möglichst viele Kulturschaffende sollten profitieren, rein rechnerisch 64 Künstler*innen aus den Sparten Tanz, Choreographie, Musik und Film. Um sie für sein Vorhaben zu gewinnen, brauchte Gauthier lediglich eine Woche: The Dying Swans Project elektrisierte berühmte internationale Choreograph*innen ebenso wie Vertreter*innen der Stuttgarter freien Szene.
Das fertige Projekt bestehend aus 16 Solos für jedes Company-Mitglied von Gauthier Dance, und ist auf den Social Media-Kanälen von Theaterhaus Stuttgart und Gauthier Dance und hier abrufbar.

Idee & Konzept: Eric Gauthier

Eine Produktion von Gauthier Dance//Dance Company Theaterhaus Stuttgart
Set in motion by „be a mover“, Daimler AG


In Koproduktion mit Les Théâtres de la Ville de Luxembourg / Ludwigsburger Schlossfestspiele / Holland Dance Festival / Festival Bolzano Danza | Tanz Bozen / Bürgerzentrum Waiblingen 
Probenstart: Montag, 8. Februar 2021

Choreographie: Mauro Bigonzetti, Bridget Breiner, Virginie Brunelle, Kinsun Chan, Edward Clug, Dominique Dumais, Andonis Foniadakis, Itzik Galili, Eric Gauthier, Smadar Goshen, Anita Hanke, Guillaume Hulot, Nicki Liszta, Constanza Macras, Kevin O`Day, Elisabeth Schilling

Tanz: Bruna Andrade, Louiza Avraam, Nora Brown, Andrew Cummings, Anneleen Dedroog, Alessio Marchini, Barbara Melo Freire, Luca Pannacci, Garazi Perez Oloriz, Mark Sampson, Jonathan dos Santos, Izabela Szylinska, Sidney Elizabeth Turtschi, Theophilus Veselý, Shawn Wu, Shori Yamamoto

Die Choreograph*innen im Überblick

Mauro Bigonzetti zählt zu den weltweit bekanntesten Choreographen. Der langjährige Chef von Aterballetto gilt als großer Neuerer des zeitgenössischen Tanzes aus Italien. Gauthier Dance ist er schon lange freundschaftlich verbunden. Das Bigonzetti-Repertoire umfasst neben dem abendfüllenden Ballett Alice und Pietra Viva, die er für die Company kreierte, auch sein signature piece Cantata.
Bridget Breiner, langjährige Prima Ballerina am Stuttgarter Ballett und zwei Mal mit dem Deutschen Theaterpreis DER FAUST für die beste Choreographie ausgezeichnet, ist Ballettdirektorin am Staatstheater Karlsruhe.
Für das Gauthier Dance-Programm Grandes Dames kreierte sie das poetische Juwel Beating. Die Leiterin ihrer eigenen Compagnie Virginie Brunelle gehört zu den Hoffnungsträgerinnen des kanadischen Tanzes.
Gebürtig aus Kanada, ist Kinsun Chan schon lange daheim in der Schweiz. Der international profilierte Choreograph und ehemalige Tänzer des Balletts Zürich und Basel leitet heute die Tanzkompanie am Theater St. Gallen.
Seit 2003 ist er Ballettchef des Slowenischen Nationaltheaters Maribor – und choreographiert parallel für die ganz Großen. Die Liste ist schier endlos. Doch besonders eng arbeitet Edward Clug mit dem Stuttgarter und dem Zürcher Ballett sowie dem NDT zusammen.
Zusammen mit Kevin O`Day prägte sie eine Ära am Ballett des Nationaltheaters Mannheim – und choreographierte gleichzeitig für wichtige internationale Kompanien. Heute ist Dominique Dumais Ballettdirektorin am Mainfranken Theater Würzburg.
Auch der langjährige Chef von Apotosoma mit Sitz in Lyon ist international und äußerst prestigeträchtig künstlerisch aktiv. Für die Gauthier Dance-Jubiläumsproduktion BIG FAT TEN schuf Andonis Foniadakis die berauschende Tanzsinfonie Streams.
Starchoreograph Itzik Galili verbindet eine lange und äußerst fruchtbare Zusammenarbeit mit der Company. Neben Hits wie The Sofa und Cherry Pink and Apple Blossom White schuf er mit dem Solo The Gift den eindringlichen – und aufgrund des großen Erfolgs wieder revidierten – Bühnenabschied von Eric Gauthier ...
Denn selbstverständlich lässt es sich auch der Chef von Gauthier Dance nicht nehmen, ein Stück für sein Herzensprojekt beizusteuern.
Smadar Goshen aus Israel lebt und arbeitet in Deutschland als freie Choreographin, Tänzerin und Bewegungspädagogin. Als Mitglied des Netzwerks Gaga/people unterrichtet sie Ohad Naharins berühmte Gaga-Methode – aktuell von der Homebase Stuttgart aus.
Mit ihrer backsteinhaus produktion avancierte Nicki Liszta zu einer auch national stark beachteten Schlüsselfigur der Stuttgarter freien Szene, vielfach ausgezeichnet für ihre relevanten, interdisziplinär angelegten Stücke an der Schnittstelle zwischen Tanz und Theater.
Aufgewachsen in Buenos Aires, seit 25 Jahren Berlinerin: Mit ihrem interdisziplinären Ensemble DorkyPark sorgt die multipel preisgekrönte Constanza Macras ebenso für Furore wie mit ihren freien Arbeiten für namhafte Theater und Festivals auf der ganzen Welt.
Den zeitgenössischen Tanz bereicherte Kevin O`Day nicht nur viele Jahre als geliebter und bewunderter Tanzchef in Mannheim. Daneben schuf er ein geradezu unerschöpfliches Œuvre für Ballettkompanien von New York bis Stuttgart. Für Gauthier Dance entwickelt er neben seinem Dying Swans-Solo zur Zeit auch ein weiteres Stück, das Premiere beim COLOURS-Festival feiern wird.
Ihre hochkarätige Tanzkarriere war ihr bald nicht genug. Schon 2016 gründete Elisabeth Schilling ihre eigene Company, arbeitete als Kuratorin, engagierte sich intensiv tanzpädgogisch und ist frisch als Artist-in-Residence beim TRIFOLION Echternach, Luxembourg, unter Vertrag. Aktuell sorgt das Multitalent mit ihrem Projekt Invisible Dances: Art after Lockdown in bislang 14 Ländern für Furore.

Ohne die wunderbare Unterstützung vieler Partner wäre die Produktion von The Dying Swans Project nicht möglich gewesen.
Ein riesengroßes Dankeschön geht an die Daimler AG. „be a mover“ ist Teil der Initiative WE CARE WE DO WE MOVE, unter der die Daimler AG alle weltweiten Corporate Citizenship Aktivitäten bündelt.
In Koproduktion mit Les Théâtres de la Ville de Luxembourg / Ludwigsburger Schlossfestspiele / Holland Dance Festival  / Festival Bolzano Danza | Tanz Bozen / Bürgerzentrum Waiblingen