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7 MINUTEN
oder 11 Frauen gegen 10 Krawatten
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Bei den Hamburger Privattheatertagen 2018 erhielt die Inszenierung von Werner Schretzmeier den Monica-Bleibtreu-Preis in der Kategorie „Bestes zeitgenössisches Drama".

Eine Textilfabrik wurde verkauft. Die neuen Besitzer verlangen von der Belegschaft eine Pausenzeitverkürzung von 7 Minuten. Der Betriebsrat, bestehend aus 11 Frauen, muss darüber abstimmen. Diese scheinbar „kleine“ Entscheidung über 7 Minuten, kann verheerende Folgen für die ganze Belegschaft haben. Geht es um den Einstieg in noch mehr Kürzungen oder bleibt es bei den 7 Minuten? Wie werden sich die einzelnen Personen entscheiden? Ein argumentativer Kampf zwischen den Frauen wird hoffentlich Klarheit schaffen.
Mehr wird nicht verraten!

Dem Team um Werner Schretzmeier glückt mit „7 Minuten“ eine glaubwürdige und seelenvolle Parabel auf reale Zustände. Die Botschaft teilt sich dabei ganz ohne moralischen Impetus mit, werden doch die inneren Konflikte der Figuren deutlich und als echtes Dilemma begriffen.“ - Stuttgarter Zeitung

Die Laudatio der Jury zum Monica-Bleibtreu-Preis in der Kategorie „Zeitgenössisches Drama“ bei den Hamburger Privattheatertagen 2018:
„Wir freuen uns den Monica-Bleibtreu-Preis an eine Produktion zu verleihen, die schon in der Besetzung unsere Gesellschaft so abbildet, wie sie heute ist: divergent und vielstimmig. Während andere noch über Leitkultur und nationale Identität sprechen und damit, einem Gestern nachzuhängen, das so nie stattgefunden hat, zeigt uns das Theater hier die wahre Gestalt unseres Landes. Und es zeigt uns auch, dass es sich dabei nicht um eine Bedrohung sondern um einen Reichtum handelt…. Denn wir vergeben diesen Preis an eine Produktion, die vor allen Dingen großen Spaß macht, weil sie durch ihre Akteurinnen lebendig, durch ihre Themen aktuell und in ihrer Ausführung voller Feuer ist.


Von Stefano Massini | Deutsch von Sabine Heymann
Es spielen: Magda Agudelo Moreno, Larissa Ivleva, Jeiny Cortés,  Karmela  Shako, Àngels Capell, Fermesk Mustafa Abdulrahman, Thuraya Sami Qashanna, Katja Schmidt-Oehm, Ema Staicut, Esra Ugurlu
Regie: Werner Schretzmeier | Bühne/Kostüme: Gudrun Schretzmeier

Aufführungsrechte: Per H. Lauke Verlag, Hamburg
Gefördert durch den Innovationsfonds Kunst des Ministeriums für Wissenschaft, Forschung und Kunst Baden-Württemberg