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Jam, Jazz & Beethoven – von und mit Matthias Schriefl
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Wäre Beethoven ein Jazzer geworden, wenn er damals die Wahl gehabt hätte?
Matthias Schriefl geht mit seinem Multiorchester, bestehend aus einer Besetzung mit sieben Multiinstrumentalisten, intensiv dieser Frage nach. Die Art, mit welcher Beethoven in seiner enormen Schaffenskraft Ideen frei fließen ließ und dabei mit einer humorvollen Leichtigkeit immer wieder Überraschungsmomente in seine Arbeit einfließen ließ, entspricht sehr der Arbeit heutiger Jazzkomponisten.
Schriefl bezieht sich bei seinen originellen Arrangements vor allem auf den jugendlich-genialen überschäumenden Revoluzzer Beethoven, der es liebte, in Klavier-Improvisationen davon zu schweben. Er geht dabei auch auf ein weiteres Merkmal an Beethovens Musik ein; die häufige Wiederholung von Motiven, zum Teil wie in Loops. Schriefl entwickelt dazu Begleit-Rhythmen, um Beethoven-Fragmente zeitgemäß wieder zum Grooven zu bringen - im ähnlichen Modus, wie diese damals von den tanzmusikalisch ausgebildeten Musikern wahrscheinlich interpretiert wurden. Auch Beethovens Liebe zum freien Improvisieren und dem Fantasieren auf dem Instrument soll natürlich Raum gegeben werden. Beethovens Motive stellen für die großartigen Solisten der Band auch heute ein Sprungbrett zu waghalsigen Improvisationen bereit.
Dadurch wird den Kompositionen Beethovens das zurückgegeben, was durch die häufige Aufführung genommen wurde: Das Überraschungsmoment. So werden viele Fragmente der Kompositionen im Original oder nur leicht entfremdet wiedergegeben, andere werden durch moderne Interpretationen, digitale Sounds, indische Rhythmen und beherzte Improvisationen zu einem revolutionären Hörerlebnis im Hier und Jetzt.
Matthias Schriefl gewann 2019 mit dem neuen deutschen Jazzpreis der IG Mannheim und wurde dabei auch als bester Solist ausgezeichnet.

Line-Up:
Matthias Schriefl (tp, flh, horn, euph, tuba, alph, voice), Johannes Bär (tp, flh, trb, euph, tuba, sousa, alph, voice), Peter Heidl (fl, picc, ts, as, cl), Florian Trübsbach (as, fl, cl, picc, schwegel, oboe, viola, zither, voice) Gregor Bürger (fag, bars, ts, cl, bcl), Sebastian Merk (guitar, drums, keys, synths), Alex Morsey (bass, tuba, sousa, voice),