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Helmut Lachenmann: My way – PREVIEW
Ein Film von Wiebke Pöpel (deBunt Film) in Koproduktion mit dem SWR
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"Geboren in Stuttgart, Pfarrhaus, viele Geschwister, viele Anregungen, viel Musik. Krieg, Nachkriegszeit, Klavierstunden, Knabenchor, Komponieren, Gymnasium, Bücher, Partituren, Abitur und Beginn des Musikstudiums." So lakonisch und mit trockenem Humor beschrieb der Komponist Helmut Lachenmann einmal seine Kindheit und Jugend.
Helmut Lachenmann, geboren 1935, sollte die Anregungen seiner Kindheit und Jugend mit der ihm eigenen Entdeckerfreude nutzen, indem er eine ganz neue musikalische Landschaft erfand, die als "Musique Concrète Instrumentale“ die jüngere Musikgeschichte entscheidend mit prägen und ihn zu einem der bedeutendsten Komponisten der Gegenwart machen sollte.

Wie Helmut Lachenmann zu dem wurde, der er ist, hat die Filmerin Wiebke Pöpel in einem groß angelegten Projekt dokumentiert. Ein Jahr lang war sie 2014/15 mit Helmut Lachenmann immer wieder auf Reisen, eine Zeit, in der aus Anlass des 80. Geburtstags des Komponisten seine Orchesterwerke von Orchestern in ganz Europa unter dem Titel "Lachenmann Perspektiven" aufgeführt wurden.
So zeigt der Film u.a., wie Helmut Lachenmann zusammen mit Simon Rattle und den Berliner Philharmonikern so akribisch wie hingebungsvoll probiert. Der sehr persönlich gestaltete Film zeigt Helmut Lachenmann aber auch in seinem Zuhause in Leonberg bei Stuttgart oder in Venedig auf den Spuren seiner Studienzeit bei seinem kompositorischen Vorbild Luigi Nono, oder im winterlichen Stuttgarter Wald auf der Suche nach Ästen für perfekte Knack-Geräusche. Und dann erlebt man Helmut Lachenmann auch in seinem Chalet hoch über dem Lago Maggiore, wohin er sich seit Jahrzehnten zum Komponieren zurückzieht.

Natürlich hat auch Helmut Lachenmanns einziges Werk für das Musiktheater in diesen 90 Minuten seinen Platz: 1997 erlebte die Oper "Das Mädchen mit Schwefelhölzern" an der Hamburger Oper ihre Uraufführung nach vielen Jahren des kompositorischen Ringens. Wiebke Pöpels Film zeigt Ausschnitte aus der ersten choreografierten Fassung, die Christian Spuck für das Züricher Ballett in der Spielzeit 2019/20 entwickelt hat.

Bei der Preview des Films von Wiebke Pöpel ist der Komponist Helmut Lachenmann anwesend.
Die 7-teilige DVD-Reihe „Lachenmann Perspektiven“, die dem Spielfilm vorausging, mit Probenausschnitten und Aufführungen von Helmut Lachenmanns Orchesterwerken wurde bereits mit dem Deutschen Musikeditionspreis "Best Edition" 2019 ausgezeichnet.


Produktion: deBunt Film / Wiebke Pöpel // Koproduktion: SWR // Gefördert von: MFG Baden-Württemberg // Dauer: 90 Minuten

Weitere Informationen
Film

Veranstalter: Musik der Jahrhunderte Stuttgart e.V.

 

Termine und Kartenbestellung
Mo 30.11.20 19:00  T2   
Tickets über Musik der Jahrhunderte Stuttgart e.V.

https://mdjstuttgart.de
Kartentelefon: (0711) 40 20 7-20 /-21 /-22 /-23
Montag bis Freitag von 10:00—18:00 Uhr; Samstag, Sonntag und an Feiertagen: Geschlossen
Informationen zu Reservierung und Preise

 

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