Geheimplan gegen Deutschland

Szenischer Walking Act im Hotel Silber

Szenenfoto, es zeigt drei Schauspieler:innen, die grau gekleidet sind, auf der Bühne
© Peter Steinheisser

Beschreibung

 

Geheime Treffen, völkische Vertreibungsphantasien und ein organisierter Angriff auf die offene Gesellschaft: Nach den Berichten über einen „Geheimplan gegen Deutschland“ wurde vielen Menschen klar, wie konkret die Bedrohung durch rechtsextreme Netzwerke in der Gegenwart ist. Doch was hinter verschlossenen Türen verhandelt wird, hat eine düstere Kontinuität.

Am 14. Oktober bringen das Theaterhaus Stuttgart und das Haus der Geschichte Baden-Württemberg den brisanten Stoff als Walking Act an einen Ort historischer Verantwortung: ins Hotel Silber. Mitten in der aktuellen Ausstellung über rechtsextremen Terror werden die Räume der ehemaligen Gestapo-Zentrale selbst zur Bühne.

Dokumentarische Texte über die Potsdamer Geheimpläne treffen auf die Exponate und Zeugnisse rechten Terrors von gestern und heute. Im Gehen verschmelzen Theater und historische Spurensuche zu einem räumlichen Erleben: Wie entstehen extremistische Netzwerke? Wie wird aus radikaler Sprache reale Gewalt? Und wo beginnt die eigene Verantwortung, wenn die Demokratie unter Druck gerät?

Ein informatives Format zwischen Dokumentartheater und historischer Mahnung – hautnah und zeitgemäß.

Tickets und Termine

Theaterhaus-Kasse: +49 711 402070

Wichtige Informationen

Anmeldung bis zum 12. Okt. 2026 unter veranstaltungen-hs@hdgbw.de

  • 14. Okt.
    • Mi. | Theater | Hotel Silber
      Geheimplan gegen Deutschland:
      Szenischer Walking Act im Hotel Silber
    • Mi. | Theater | Hotel Silber
      Geheimplan gegen Deutschland:
      Szenischer Walking Act im Hotel Silber