STEGREIF.orchester: #free_brahms
KLASSIK?KLASSIK!

Am 23.6. wird im 2. Teil des Konzertes das WM-Spiel Deutschland - Schweden ohne Ton in die Halle übetragen und Live vertont!

Das STEGREIF.orchester steht für das Orchester der Zukunft: Ohne Noten, ohne Dirigent, ohne Stühle, dafür mit Blickkontakt – untereinander, zum Publikum – und mit Raum für Bewegung.
Grundlage dieses neuen Konzertformats sind vorhandene Sinfonien, deren Form und Rahmen befreit und mit verschiedenen Musikstilen wie Jazz, Folk oder Elektro kombiniert werden. Anhand besonderer Improvisationskonzepte entsteht ein beeindruckend neues, häufig intuitives Klangerlebnis, unterstützt durch eine ausdrucksstarke Choreographie. Für seine außergewöhnlichen Konzerte erhielt das STEGREIF.orchester zuletzt den startup!music-Preis 2017.
Der Klangkörper des weltweit einzigen improvisierten Sinfonieorchesters besteht aus 24 international ausgebildeten und experimentierfreudigen MusikerInnen, welche den Klassikbetrieb revolutionieren wollen.
Künstlerischer Leiter und Gründer des Orchesters ist der Berliner Hornist Juri de Marco.
Vor zwei Jahren gab das STEGREIF.orchester sein fulminantes Debüt mit #free_beethoven  im ausverkauftem Radialsystem Berlin.
Mit seinem zweiten Programm #free_schubert sowie weiteren Projekten (Zauberflöte, Eröffnung des Futurium Berlin, Flashmob am Brandenburger Tor) trat es in Deutschland  und darüber hinaus auf, so u.a. in Berlin (Konzerthaus, Hotel Adlon), Nürnberg (Tafelhalle), Osnabrück (Solarlux Melle), Hamburg (Hall 424)
und Südtirol (Uhl Stiftung). 

Die neueste Produktion heißt #free_brahms und wird am 21. April 2018 im großen Saal des Konzerthaus Berlin vorgestellt. Sie beruht auf der dritten Sinfonie von Johannes Brahms und befindet sich momentan im Prozess des Umschreibens und Adaptierens. Nach der Premiere
werden u.a. Auftritte bei den Festspielen Mecklenburg-Vorpommern, im Theaterhaus Stuttgart und beim Mozartfest Würzburg folgen. 

„Mal geht es um einen Disput zwischen Tutti und Soli, mal um ein wildes Durcheinander, manche schweifen frei ab in Jazz, vielleicht auch Klezmer, einige folgen ihnen, die E-Gitarre meldet
sich, das Schlagzeug rumpelt, und immer wieder finden die Musiker sich dunkeltönend vollblütig bei Schubert, in neuem Licht und herrlicher Schönheit. Manches ist verstiegen, alles ist großartig.“

Süddeutsche Zeitung