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                      Tradition trifft Zukunft: Ein Festival voller Kontraste

                      Die 36. Theaterhaus Jazztage zeigen Jazz erneut als offenes Format: mit großen Namen, Neuentdeckungen und Abenden, die bewusst Grenzen verschieben. Im Gespräch erklärt Theaterhausleiter Werner Schretzmeier, der das Programm gemeinsam mit Wolfgang Marmulla kuratiert, wie es zwischen Tradition, Risiko und Zukunft entsteht – und warum Reibung für ein lebendiges Festival unverzichtbar ist.

                      Bei den 36. Theaterhaus Jazztagen stehen wieder bekannte und hochkarätige Künstler:innen und Neuentdeckungen auf dem Programm – 27 Konzerte an 13 Tagen sind schon auch eine Ansage. Welche Art von Entdeckung wünschst Du Dir vom Publikum bei dieser Mischung?

                      Wir wünschen uns, dass die Leute nicht nur ein Konzert „mitnehmen“, sondern sich auf die Jazztage als Ganzes einlassen: mit Neugier und Offenheit für Unerwartetes. Im Idealfall kommen sie wegen bekannter Namen – und gehen mit zwei, drei echten Entdeckungen nach Hause.

                      Der Auftakt steht unter „Legende trifft Next Gen“ – mit Joachim Kühn und dem Duo Michael Wollny / Émile Parisien. Was muss ein Eröffnungsabend leisten?

                      Er muss beides können: ein klares Signal setzen und das Publikum sofort hineinziehen. Ein Eröffnungsabend ist das Versprechen der kommenden Tage. Mit „Legende trifft Next Gen“ zeigen wir: Tradition und Zukunft gehören zusammen – aber niemals Stillstand. 

                      Mehrere Abende sind als Doppelkonzerte angelegt, teils parallel in verschiedenen Hallen. Warum?

                      Ein Festival ist für uns mehr als eine lineare Konzertfolge. Wir wollen unterschiedliche Räume und Wege eröffnen – und damit verschiedene Festivalerfahrungen ermöglichen. Dramaturgisch ist das reizvoll, weil Kontraste stärker werden, wenn sie nebeneinander stehen. Dass man nicht alles sehen kann, gehört dazu und schafft Gespräche, Neugier und den Impuls, wiederzukommen.

                      Warum ist es euch so wichtig, nicht nur „sichere“ Namen zu buchen?

                      Weil ein Festival mit Geschichte und Tradition sonst schnell in Routine kippt. Bekannte Namen sind wichtig – sie geben Orientierung und ziehen Publikum an. Wenn man sich nur darauf verlässt, verliert ein Festival Spannung. Uns interessiert die Balance aus Verlässlichkeit im Niveau und Offenheit im Risiko. Genau daraus entsteht Lebendigkeit.

                      Thomas D im Programm – eine bewusste Erweiterung des Jazzbegriffs?

                      Ja, aber nicht als Marketing-Idee, sondern aus musikalischer Überzeugung. Entscheidend ist, was auf der Bühne passiert: Interaktion, Groove, Präzision, Haltung, Präsenz. Dann ist das keine „Genre-Spielerei“, sondern eine starke Erweiterung. Das gilt auch für energiegeladene Abende wie mit Kuhn Fu und Gilipojazz: Jazz kann fein und hochkonzentriert sein, aber ebenso wild, körperlich und laut.

                      Die Geburtstagsabende zu John Coltrane und Miles Davis: Denkmalpflege oder Gegenwart?

                      Wenn es nur Denkmalpflege wäre, würde es uns nicht interessieren. Es geht nicht darum, große Namen zu verwalten, sondern Musik neu hörbar zu machen. Coltrane und Miles sind bis heute eine Herausforderung. Wenn man auf der Bühne spürt, dass dem wirklich nachgegangen wird, kann aus einer Hommage Gegenwart werden.

                      Warum braucht es zwischen Groove-Nächten und Crossovers auch einen reduzierten Soloabend wie mit Abdullah Ibrahim?

                      Weil ein Festival auch Atem holen muss. Zwischen großen Ensembles und Grenzgängen ist so ein Soloabend ein Moment maximaler Konzentration – oft gerade deshalb einer der nachhaltigsten. Keine Ablenkung, keine Effekte, nur Musik, Raum und Präsenz.

                      Mit Groove Inclusion, „Youkali“ und dem Gaisma-Abend setzen die Jazztage auch Zeichen für Teilhabe und Grenzgänge. Ist das Programmpunkt oder Haltung?

                      Für uns ist das eine Haltung. Teilhabe und Offenheit gehören zum Selbstverständnis des Theaterhauses und sollen sich im Programm zeigen. Entscheidend ist, dass daraus nicht nur ein Signal, sondern ein künstlerisch überzeugender Abend wird. Solche Abende wie „Youkali“ oder der Abend mit Gaisma und Sorvina zeigen, dass ein Festival heute mehr sein kann als eine reine Konzertfolge. Wenn Material und Form ernst genommen werden und Gespräch, Show und Musik klug zusammengedacht sind, entsteht keine Verwässerung, sondern eine zeitgemäße Erweiterung des Festivals, eine eigene Dramaturgie – also ein Erlebnis, das über den einzelnen Auftritt hinausgeht. Das öffnet Räume für neue Erzählformen und kann zusätzliches Publikum erreichen.

                      >>> Das ganze Festivalprogramm mit vielen Infos finden Sie hier.

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