Kulturvermittlung

GENERATION (Z) - LAST CHANCE DANCE FOR CHANGE

Es gibt aktuell kaum eine größere Herausforderung als die Erhaltung der natürlichen Lebensgrundlagen der Menschheit. Viele regionale und globale Umweltprobleme wirken sich unmittelbar auf die Lebenswelt der Menschen aus- Hunger, Armut und Elend sind die Folgen.
Die drängendsten Umweltprobleme betreffen die Atmosphäre und das Klimasystem, die Ozeane, die biologische Vielfalt sowie die sinkende Qualität von Böden und Gewässern.
Der Mensch zerstört sich und seine Lebensgrundlage selbst!
Diesem Paradoxon soll dieses Tanz- und Performanceprojekt auf den Grund gehen und gemeinsam ein Stück entwickeln, das sich mit den großen gesellschaftlichen und ökologischen Herausforderungen ihrer Generation befasst.
 
Du bist zwischen 13 und 20 Jahre alt und möchtest dich, im direkten Austausch mit den Profis, auf der Bühne ausprobieren?
Gemeinsam mit einer festen Gruppe entwickeln wir über ein halbes Jahr eine eigene Tanz- und Performanceproduktion, die im Theaterhaus aufgeführt wird.
Die Teilnahme ist kostenfrei. Die Zahl der Teilnehmer*innen ist begrenzt!

Gefördert im Impulsprogramm „Kultur nach Corona“ des Ministeriums für Wissenschaft, Forschung und Kunst Baden-Württemberg Gerhard und Paul-Hermann Bauder Stiftung

 

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Anmeldung_LastDanceForChange_A4.pdf (292 KB)

 

Weitere Informationen
Anmeldung unter: www.theaterhaus.com/plus

Weitere Informationen
telefonisch unter 0176 56 99 59 36 oder 0711 40 20 77 20
per Mail: jakob.dambacher@theaterhaus.com

 

GENERATION Z(UKUNFT) #1 - LINKS | RECHTS
TH+ Theater- und Tanzprojekt
Februar – Mai 2022

Bei dem Tanz- und Theaterprojekt LINKS | RECHTS erhalten junge Laiendarsteller*innen die Möglichkeit sich schauspielerisch und tänzerisch in einem professionell gesetzten Rahmen ausprobieren. Die Teilnehmenden erfahren, was es bedeutet es sich mit einem Thema auseinanderzusetzen, einzutauchen und in einem eigenen Prozess das erlebte auf der Bühne wiederzugeben.
Die sprachliche und körperliche Darstellung sowie die eigenen Erfahrungen und Lebensgeschichten der Teilnehmenden stehen dabei im Mittelpunkt.
In Zeiten politischer Polarität und zukunftsweisenden, ökologischen Entscheidungen, setzt sich das geplante Projekt mit den Themen „Anderssein“ und „Zusammenhalt“ auseinander. Einerseits wirkt unsere Gesellschaft gespalten wie nie, andererseits ist klar, dass wir die großen, uns bevorstehenden Herausforderungen, nur gemeinsam bewältigen können.
Die Stückentwicklung wird inhaltlich verknüpft an die parallel entstehende Schauspielproduktion “Saliha”. Es entsteht ein Stück über den Prozess individueller und kollektiver Wahrnehmung anderer und sich selbst, aufbauend auf Erfahrungen der Teilnehmenden.
Wir befassen uns mit Euren Erfahrungen von Anderssein, Positionierung, Ausgrenzung und Diskriminierung. Aber auch mit dem Erleben von offenem Rassismus. Das daraus erarbeitete Stück kommt im Mai 2022 im Theaterhaus zur Aufführung.

•    Probenbeginn 04. Februar 2022
•    Intensivproben-Wochenenden im März (12. & 13.03), im April (02. & 03.04.)
und im Mai (07. & 08.05).
•    Die Premiere findet am 11.05.2022 im Theaterhaus statt.

Die Teilnahme ist kostenfrei. Die Zahl der Teilnehmer*innen ist begrenzt! Die Teilnahme wird ausgelost.
Zusätzlich zur Anmeldung ist die Einverständniserklärung zur Veröffentlichung von Bild- und Tonmaterial auf den Kanälen des Theaterhauses und dessen Partnern zwingend notwendig, um am Projekt teilnehmen zu können.

Die Proben werden unter den dann aktuellen Corona Verordnungen stattfinden.

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Anmeldeformular

 

Weitere Informationen
Anmeldung unter: www.theaterhaus.com/plus
Weitere Informationen
telefonisch unter 0176 56 99 59 36 oder 0711 40 20 77 20
per Mail jakob.dambacher@theaterhaus.com

 

 
 

Stammspieler - PLEASE DON`T STOP ME DANCING
Performances 17.12.2021 & 18.12.2021 zwischen 14Uhr und 17Uhr Königstraße Stuttgart

Tanz bedeutet leben, sich selbst zu spüren, Ausdruck von Emotionen - Leidenschaft! Tanz ist Beruf und Berufung, Sport und Meditation, extrovertierter, künstlerischer Ausdruck und der Zustand ganz bei sich selbst zu sein. Tanz ist universell verständlich, Tanz verbindet- ohne Worte.
Gerade in dieser Zeit, die von vielen Einschränkungen geprägt ist und auch das gemeinsame Tanzen sehr eingeschränkt möglich ist, wird wie in vielen anderen Bereichen auch, schmerzlich deutlich, was hier fehlt.
Gleichzeitig kann das Tanzen als Synonym für all das gesehen werden, was uns verbindet, was uns Identität gibt, was uns unsere Gefühle ausdrücken und gemeinsam die Zeit vergessen lässt.
Die acht Teilnehmerinnen zeigen im Rahmen des Projektes Please don‘t stop me dancing Solo-Performances, die auf der persönlichen Beziehung der Teilnehmerinnen mit dem Thema Tanz basieren und ausdrücken, welche Bedeutung diese künstlerisch-körperliche Ausdrucksform für den jeweiligen Werdegang, die Sozialisation und die persönliche Entwicklung hat.  
Dabei tauchen die Performerinnen, lediglich mit einem mobilen Lautsprecher ausgestattet, an unterschiedlichen Orten der Stadt plötzlich und auf. Ähnlich wie Straßenkünstler*innen, die in unserem Stadtbild immer wieder erscheinen. Dort tragen sie dann ihre 3-5-minütige Performance vor und verschwinden wieder.
Die Performances sollen Aufmerksam erzeugen und den Blick auf die Wichtigkeit von Tanz richten. Darüber hinaus sollen sie andere Jugendliche ermutigen, es den Performerinnen gleich zu tun und sich und ihre Bedürfnisse mitzuteilen und diesen künstlerischen Ausdruck zu verleihen. Über die audiovisuelle Begleitung der Performances soll die Euphorie die der Dringlichkeit des Mitteilungsbedürfnisses der Performerinnen entspringt, übertragen werden und bestenfalls andere Jugendliche zur Nachahmung anstiften.  
Neben den Live-Performances im öffentlichen Raum entsteht ein Musikvideo, das auf YouTube veröffentlicht wird und eine Dance Challenge, die über die Social-Media-Kanäle des Theaterhaus Stuttgart Nachahmer*innen finden soll.

www.tiktok.com/@theaterhaus
www.instagram.com/theaterhaus.stuttgart
www.youtube.com/TheaterhausStuttgart

Gefördert durch die Beauftragte der Bundesregierung für Kultur und Medien im Programm NEUSTART KULTUR, [Hilfsprogramm DIS-TANZEN/ tanz:digital/ DIS-TANZ-START] des Dachverband Tanz Deutschland.

Performances 17.12.2021 & 18.12.2021 zwischen 14Uhr und 17Uhr Königstraße Stuttgart

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Weitere Informationen
Projektzeitraum: 09. November 2021 – 19. Dezember 2021. Premiere, 17.12.2021, Anmeldeschluss 07. November 2021.

 

 
 

OUT!
Tanz- und Performanceprojekt

Seit Juli 2021 begegnen sich bei dem Tanz- und Performanceprojekt OUT! Menschen unterschiedlichen Alters aus verschiedenen Schichten der diversen und multikulturellen Stadtgesellschaft Stuttgarts, um inhaltlich und künstlerisch in Kleingruppen an der Entwicklung von Solo-Performances zu arbeiten. Die daraus entstandenen Videoperformances werden abschließend im öffentlichen Raum im Stadtgebiet an Häuserfassaden projiziert.
Auch wenn seit Jahren über Themen wie Inklusion, Integration, Gleichstellung und Gleichberechtigung gesprochen wird, so wird im Alltag doch immer wieder deutlich, dass  nach wie vor viel zu oft Menschen aus verschiedensten Gründen ausgegrenzt und ausgeschlossen werden. Meist, weil sie nicht einer gesellschaftlichen Norm entsprechen- sei es auf Grund ihres Aussehens, ihrer Herkunft, ihrer sexuellen Orientierung oder bei Menschen mit Behinderung. Für eine tolerante, offene und vielfältige Gesellschaft sind all diese unterschiedlichen Lebensweisen jedoch selbstverständlich integraler Bestandteil. Und doch hat jede*r Einzelne von uns gewisse Vorurteile oder Vorbehalte in sich, die eine Überwindung gerade dieser Denkmuster beschwerlich machen. 
Mit diesem schwierigen Spagat zwischen Anspruch und Wirklichkeit haben sich über 20 Teilnehmer*innen zusammen mit acht Choreograf*innen und Regisseur*innen beschäftigt. Innerhalb dieses Prozesses hat jede*r Beteiligte die eigene Haltung reflektiert und nach Wegen der künstlerischen Umsetzung gesucht. Entstanden sind 10 Choreografien und Performances, die als Videos inszeniert auf Häuserfassaden im Stuttgarter Stadtgebiet präsentiert werden.
Hierdurch entsteht eine Umkehr der tatsächlichen Gegebenheiten. Die Projektionen erzeugen eine überlebensgroße öffentliche Präsenz von Themen und Fragestellungen, die im Alltag bewusst oder unbewusst übersehen oder ausgeblendet werden. Das Publikum sieht von unten auf das Gezeigte auf und nehmen so automatisch eine andere Haltung ein, als bisher.

Das Tanz- und Performanceprojekt OUT! wird ermöglicht durch TikTok Germany im Rahmen des Förderprogramms #CreatorsForDiversity und Gerhard und Paul-Hermann Bauder Stiftung

Premiere 15.10.2021, 19Uhr Theaterhaus Stuttgart
Weitere Termine: 16.10., 17.10.  je 19Uhr
Weitere Spielorte: tbc

 
 

MITMACHEN

Einmal auf einer der Theaterhaus-Bühne stehen – THEATERHAUS+PLUS macht´s möglich: Unser Jugendprojekt bietet interessierten Schülern die Möglichkeit, sich selbst, im direkten Austausch mit den Profis, auf der Bühne auszuprobieren. Die Teilnehmer*innen entwickeln über ein halbes Jahr eine eigene Tanz- oder Theaterproduktion die im Theaterhaus aufgeführt wird.

Der Einstieg ist zu Projektbeginn halbjährlich im Oktober und März möglich. Für Jugendliche von 13 bis 18 Jahren. Weitere Informationen & Anmeldung: https://www.facebook.com/theaterhaus.plus

Die THEATERHAUS+PLUS-Produktion "Wenn sie tanzt…" wurde mit dem Landesamateurtheaterpreis Baden-Württemberg LAMATHEA 2017 ausgezeichnet.

THEATERHAUS+PLUS wird gefördert von Gerhard und Paul-Hermann Bauder Stiftung und Innovationsfonds Kunst – Ministerium für Wissenschaft, Forschung und Kunst Baden Württemberg.

Weitere Informationen
Kontakt:

Barbara Putzhammer
Projektmanagement Schauspiel & Tanz
barbara.putzhammer@theaterhaus.com
0711 40 20 716

Jakob Dambacher-Walesch
Theaterpädagogik & Kulturvermittlung
jakob.dambacher@theaterhaus.com
0711 40 20 7720
0176 569 959 36

 

 
 

THEATERHAUS+PLUS: THEATERPÄDAGOGIK//KULTURVERMITTLUNG

MITMACHEN

JUNGE WILDE
Einmal auf der Theaterhaus-Bühne stehen – THEATERHAUS+PLUS macht’s möglich. Einstiegsprojekt für all diejenigen, die bisher noch keine größeren Erfahrungen auf der Bühne gesammelt haben. Gemeinsam entwickeln wir Tanz- und Theaterstücke, die abschließend im Theaterhaus zur Aufführung kommen. Mitmachen kann Jede*r zwischen 13 und 18 Jahren.

TRAINING
Für diejenigen, die sich weiterentwickeln und gezielt ihre Tanz- und Theaterskills erweitern möchten, bieten wir im wöchentlichen Wechsel Training an. Einmal wöchentlich trainieren wir unabhängig von einer Produktion Tanz- und Schauspieltechniken.

STAMMSPIELER
Fortgeschrittenenprojekt für alle, die schon Bühnenerfahrung haben und sich weiterentwickeln möchten. Neben der Entwicklung von eigenen Choreographien und Stücken, arbeiten wir mit Choreograph*innen und Regisseur*innen.  Am Ende steht stets ein Tanz- oder Theaterstück, das im Theaterhaus zur Aufführung kommt. Die Zielgruppe variiert von Projekt zu Projekt.

ANSCHAUEN

MATERIAL
Zu ausgewählten Theaterhaus Schauspielproduktionen bieten wir Materialmappen mit Hintergrundinformationen zu Stück und Autor*in, Regieteam und Inszenierung sowie mit Ideen zur praktischen Vor- und Nachbereitung des Theaterbesuchs im Unterricht an.

WORKSHOPS
Ein- bis zweistündige spielpraktische Vor- und Nachbereitungsworkshops zu unseren Eigenproduktionen. Die Schüler*innen können hierbei Situationen und Figuren spielerisch selbst erkunden und finden so leichter einen eigenen Zugang zum Stück. Termine auf Anfrage, im Theaterhaus oder an der Schule.

REDEN
Einführungen zu unseren Theaterhaus Schauspielproduktionen informieren über das Stück und die Inszenierung (maximal 15 Minuten). Im Anschluss an unsere Vorstellungen bieten wir auf Anfrage Publikumsgespräche mit Schauspieler*innen und anderen Produktionsbeteiligten an. Hier können Eindrücke ausgetauscht, offene Fragen formuliert und diskutiert werden.

PROBE
Lehrer*innen und Pädagog*innen haben als Multiplikatoren exklusiv die Möglichkeit noch vor der Premiere eine (End-) Probe zu sehen und zu entscheiden, ob das Stück für ihre Klasse geeignet ist. Anschließend sind Gespräche mit Produktionsbeteiligten möglich. Einladungen und Termine über den Lehrerbrief.

EXPERTEN
Theaterhaus-Scouts sind junge Theaterexpert*innen, die ihre Schule mit den neusten Informationen und Material rund um das Theaterhaus auf dem Laufenden halten. Sie bekommen dafür exklusive Einblicke in Proben der aktuellen Inszenierungen und vor allem freien Eintritt in alle Theaterhausproduktionen! Sie treffen sich regelmäßig mit uns vor dem nächsten Theaterhausbesuch.

INFORMIEREN

BACKSTAGE
Werfen Sie einen Blick hinter die Theaterkulissen. Bei unseren Führungen informieren wir über die Geschichte des Hauses und Berufsmöglichkeiten auf und hinter der Bühne. Termine auf Anfrage. Für Schulgruppen kostenlos.

LEHRERBRIEF
In regelmäßigen Abständen erhalten Sie von uns neueste Informationen aus dem Theaterhaus: die aktuellsten (Schul-) Vorstellungstermine, Stückempfehlungen, Einladungen zu Endproben… Wir stellen die für Sie relevanten Veranstaltungen aus unserem Spielplan zusammen. Jetzt hier anmelden!

PARTNER

Sie möchten kontinuierlich mit dem Theaterhaus zusammenarbeiten? Dann werden Sie Partnerschule. So nutzen Sie nicht nur all unsere Angeboten, sondern stehen im regelmäßigen Dialog mit uns: Sie brauchen Unterstützung beim Aufbau der Theater-AG? Möchten mit einer Klasse die Entstehung einer Theaterhausproduktion begleiten? Oder brauchen dringend ein/e Kulturpädagog*in an Ihrer Schule? Unseren Partnern stehen wir mit Rat und Tat zur Seite. Im Gegenzug verpflichten Sie sich mit einer Klasse Ihrer Schule mindestens zwei Vorstellungen pro Schuljahr am Theaterhaus zu besuchen.
Unsere Partnerschulen: Grundschule Obertürkheim | Linden-Realschule Untertürkheim | Altenburgschule Stuttgart | Bertha-von-Suttner Gemeinschaftsschule Stuttgart | Grund- und Werkrealschule Gablenberg | Lerchenrainschule Stuttgart | Robert-Bosch-Gymnasium Gerlingen | Robert-Mayer Berufsschule | Uhlandschule Stuttgart-Rot | Wilhelmschule Wangen

Die theaterpädagogische Arbeit des Theaterhaus Stuttgart wird unterstützt durch die Gerhard und Paul-Hermann Bauder Stiftung

Weitere Informationen
Kontakt:

Barbara Putzhammer
Projektmanagement Schauspiel & Tanz
barbara.putzhammer@theaterhaus.com
0711 40 20 716

Jakob Dambacher-Walesch
Theaterpädagogik & Kulturvermittlung
jakob.dambacher@theaterhaus.com
0711 40 20 7720
0176 569 959 36

 

UNTEN | OBEN
Tanz- und Theaterprojekt mit Jugendlichen

Anmeldeschluss: 05. Oktober 2020 | Probenbeginn: 09. Oktober 2020 

Im Oktober beginnen wir mit unserem neuen Tanz- und Theaterprojekt. Da auf Grund der aktuellen Ausnahmesituation, verbunden mit Kontaktbeschränkungen, das gemeinsame Erarbeiten von Choreographien und Szenen im Proberaum mit einer großen Gruppe nicht möglich ist, werden wir mit drei Kleingruppen á 8 Teilnehmer*innen proben, die unabhängig voneinander arbeiten werden. Während unseres diesjährigen Einstiegsprojekts mit den „Jungen Wilden“ werden wir neue Umsetzungsmöglichkeiten der tanz- und theaterpädagogischen Arbeit austesten, die in kleinen Gruppen und mit Abstand möglich sind.
Entstehen soll am Ende des Projekts eine Performance, die sich mit der Auseinandersetzung mit dem Thema UNTEN | OBEN beschäftigt. Hierbei soll es unter anderem darum gehen in wie fern unten und oben eine Frage von Macht und Ohnmacht, Reichtum und Armut oder Leistung und Versagen sein kann. Wir versuchen uns in diesem Koordinatensystem zwischen den beiden Polen Unten und Oben zu positionieren und herauszufinden welche Bewertungssysteme oder –kriterien es gibt.     

Die Teilnahme ist kostenfrei, die Teilnehmerzahl ist begrenzt. Für ein möglichst faires Verfahren verlosen wir die verfügbaren Plätze. Das Tanz- und Theaterprojekt richtet sich an Jugendliche von 13-20 Jahren.

Die Entwicklung der Choreographien und Szenen passieren in Zusammenarbeit mit unseren Theaterpädagogen Lisa Iffert und Jakob Dambacher-Walesch und der Tanzpädagogin Carmen Scarano.

Wir freuen uns auf eine spannende Zeit am Theaterhaus trotz der momentanen Einschränkungen!

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Anmeldung_UNTEN_OBEN_2020.pdf (255 KB)

 

Weitere Informationen
Weitere Infos & Anmeldung: Jakob Dambacher-Walesch (Telefon 0711 40 20 77 20 | jakob.dambacher@theaterhaus.com)

Kursgebühr: Die Teilnahme ist kostenfrei, die Teilnehmerzahl ist begrenzt

Für: Jugendliche von 13-20 Jahren

 

 
 

REAL BUT NOT REAL
April 2020 bis September 2020

Im Sommer 2020 entstanden im Rahmen von REAL BUT NOT REAL fünf Videos mit jugendlichen Teilnehmer*innen am Theaterhaus Stuttgart.
Auf Grund der Corona-bedingten Kontaktbeschränkungen war das gemeinsame Erarbeiten von Choreographien und Szenen im Proberaum nicht möglich.  Deshalb wurden die Choreographien und Texte über drei Monate überwiegend über Video-Proben entwickelt, bei denen alle Teilnehmer*innen räumlich voneinander getrennt waren.


Die Dreharbeiten fanden Ende Juli überwiegend draußen und stets unter Beachtung der geltenden Abstandsregelungen statt.
Durch das Zusammenschneiden und Übereinanderlegen von verschiedenen Filmsequenzen wurden Bilder geschaffen, die so nicht stattgefunden haben, ganz nach dem Motto des Projektes REAL BUT NOT REAL.

 
 

ALLE ZEIT DER WELT
Oktober 2019 bis März 2020

Die Zeit rennt! Oft haben wir das Gefühl, wir hätten zu spät angefangen, seien spät dran, oder hätten etwas verpasst. In Zeiten von Effizienzsteigerung und Optimierungswahn schleicht sich bei Manchem das Gefühl ein, nicht mehr Schritt halten zu können und so auf der Strecke zu bleiben.

Über 30 junge Menschen untersuchten ein halbes Jahr das Phänomen Zeit und das Gefühl, dass diese immer schneller vergeht, je älter wir werden. Ergebnis dieses Forschungsprozesses ist eine rasantes Stück aus Schauspiel, Tanz und Performance, das zeigt, wie sehr wir alle vom Zeitgeist abhängen und uns von Mechanismen mitreißen lassen.

 
 

SCHULE ALS BÜHNE

Theater- und Tanzpädagoginnen des Theaterhauses arbeiten seit Dezember 2018 an acht weiterführenden Schulen im Großraum Stuttgart. Über 150 Schüler*innen haben seither an THEATERHAUS+PLUS Schulprojekten teilgenommen.

Das Projekt „Schule als Bühne“ bringt die Teilnehmer*innen der einzelnen Schulprojekte auch schulübergreifend zusammen. Die beteiligten Jugendlichen besuchen die Aufführungen der jeweiligen Tandemschule und reflektieren das Gesehene  in theaterpädagogischen „Rückspielen“. Die Vernetzung der acht Partnerschulen findet jeweils zum Schuljahresende ihren Höhepunkt. Bei einem großen, gemeinsamen Sommerfest tauschen sich die Schüler*innen nochmals über die Themen der erarbeiteten Projekte aus und arbeiten in Workshops schulübergreifend zusammen.

Abschließend stehen die Schüler*innen auf der Bühne des Theaterhauses präsentieren Auszüge aus den, über das vergangene Schuljahr, entstandenen Arbeiten.

Projektpartner im Rahmen von SCHULE ALS BÜHNE: Altenburgschule Stuttgart | Bertha-von-Suttner Gemeinschaftsschule Stuttgart | Grund- und Werkrealschule Gablenberg | Lerchenrainschule Stuttgart | Robert-Bosch-Gymnasium Gerlingen | Robert-Mayer Berufsschule | Uhlandschule Stuttgart-Rot | Wilhelmschule Wangen

Gefördert im Sonderprogramm „Gesellschaftlicher Zusammenhalt. Förderung von künstlerischen und kulturellen Projekten“ des Ministeriums für Wissenschaft, Forschung und Kunst Baden-Württemberg

 
 

MEET THE TALENTS - YOUTH PROJECT MIT NADAV ZELNER
Im Rahmen von COLOURS International Dance Festival 2019

Bis zu 20 Jugendliche aus dem Großraum Stuttgart erhielten im Juni und Juli 2019 die Möglichkeit gemeinsam mit einem namhaften Choreographen auf höchstem künstlerischem Niveau und unter professionellen Bedingungen zu arbeiten: Nadav Zelner, der bereits mehrere Stücke für die Theaterhaus-Tanzcompany Gauthier Dance geschaffen hat. Über 10 Proben haben die Jugendlichen mit dem israelischen Tänzer und Choreograph. sowie in Begleitung von zwei Tanz- und Theaterpädagogen die Tanz-Performance "Zucker" erarbeitet. Neben dem Erlernen einer neuen Choreographie mit Mitteln des modernen Tanzes, erlebten die Jugendlichen, dass in der internationalen Tanzwelt das Zusammenwirken von Menschen aus unterschiedlichen Kulturen Normalität ist. Eine wertvolle Erfahrung die ihren vorurteilsfreien und produktiven Umgang mit Differenz und Vielfalt befördern kann. Die zusammen entwickelte Performance wurde abschließend bei einer öffentlichen Präsentation im Rahmen von Meet the Talents aufgeführt.

 
 

ZUHAUSE IST KEIN ORT
Oktober 2018 bis Mai 2019

Über 30 Jugendliche haben ein halbes Jahr das Gefühl von „Zuhause sein“ erforscht und setzten sich dabei unter anderem mit der Frage auseinander, was passiert, wenn wir bei dieser Suche nur noch auf uns selbst schauen und den Blick für die Anderen verlieren. „Heimat“ kann für jeden Menschen etwas anderes bedeuten.

 
 

MEIN BLOCK//COMMON GROUND
Oktober 2017 bis März 2018

Rund 40 Jugendliche stellen gemeinsam das Zusammenleben einer bunten Hausgemeinschaft dar, die den Status Quo erhalten möchte und sich vor jeder Art von Veränderung fürchtet. Hier wohnt die türkische Großfamilie unter dem alten schwäbischen Ehepaar und die Öko-WG liegt direkt neben den neureichen Hipstern. Von gegenseitigen Vorurteilen abgesehen verbindet sie alle nur der Fahrstuhl, in dem die Nachbarn immer wieder aufeinander treffen und der zum einzigen Ort der Begegnung und zur Schaltzentrale für Gerüchte wird, als ein Fremder ins Haus zieht. Was hat es mit dem mysteriösen Neuen auf sich, der nun im teuren Loft wohnt? Ist er für die geplante Sanierung verantwortlich? Müssen nun alle ihr bescheidenes aber trautes Heim verlassen?

Das Stück erzählt von der Angst vor Veränderung, von Vorurteilen und Misstrauen gegenüber Anderen und allem Unbekanntem. Und es zeigt was passiert, wenn das sichere Dach über dem Kopf in Frage gestellt wird.

"Mein Block//Common Ground" wurde unter anderem zu "justSee – den Schüler- und Jugendtheatertagen am See in Friedrichshafen" eingeladen und im Rahmenprogramm des 28. Bundestreffens „Jugendclubs an Theatern“ gezeigt.

 
 

MEET THE TALENS - YOUTH PROJECT MIT SHAHAR BINYAMINI
Im Rahmen von COLOURS International Dance Festival 2017

Der israelische Performer und Choreograph Shahar Binyamini arbeitete über mehrere Wochen mit Jugendlichen aus Deutschland und geflüchteten Jugendlichen an einer Performance. Die in den Workshops erarbeitete Choreographie wurde im Zuge der Gauthier Dance-Produktion "Meet the Talents" im Rahmen des COLOURS International Dance Festivals 2017 präsentiert.

Die Jugendlichen erlernen nicht nur einen neuen Tanzstil, sie lernen auch, dass in der internationalen Tanzwelt das Zusammenwirken von Menschen aus unterschiedlichen Kulturen Normalität ist. Eine wertvolle Erfahrung, die sie in ihre eigene Lebenswelt tragen werden. Ein kleiner Beitrag zur Integration und zum gesellschaftlichen Miteinander.

 
 

SMILE
Ein inklusives Tanzprojekt im Rahmen von Dance for Good! 2018
Eine Initiative der Mercedes-Benz Bank

Das zeitgenössische Tanzstück "smile" steht für Begegnung in einer Zeit, die von Schnelllebigkeit und Entfremdung geprägt ist. Begegnung, die nicht nur Freude wecken will, sondern auch die Bedeutung von Vielfalt unterstreicht.

Was sind die kleinen und großen Momente, die Erinnerungen, die uns ein Lächeln ins Gesicht zaubern? Und was kann wiederum dieses Lächeln bewirken? Menschen aus unterschiedlichen Kulturen und Altersklassen, mit verschiedenen Fähigkeiten und Eigenheiten stellen diese und ähnliche Fragen tänzerisch, sprachlich und musikalisch dar. Dabei geben sie Einblicke in ihre persönlichen Erfahrungen und weben daraus ihre ganz eigene Antwort auf die Frage nach dem Glück. "smile" ist nicht nur ein Stück, es kann jeder und alles sein: ein Moment, eine Begegnung, ein Zufluchtsort, eine besondere Fähigkeit, die beste Erinnerung eines Lebens oder auch ein Wesen, das mit einer Extraportion smile geboren wurde.

Mehr als ein halbes Jahr lang arbeitete eine Gruppe von 40 unterschiedlichen Menschen zusammen am Theaterhaus an einem Tanzstück. Unter der Leitung von William Sánchez H. und Timo Gmeiner, künstlerische Leiter der inklusiven Tanzkompanie SZENE 2WEI, entstand ein Stück, das Menschen mit und ohne Behinderung zusammenbringt. Unterstützt wird die Gruppe von TänzerInnen des SZENE 2WEI-Ensembles, die auch auf der Bühne mit dabei sein werden.

In Zusammenarbeit mit SZENE 2WEI inklusive tanzkompanie & Christopherus Lebens- und Arbeitsgemeinschaft Welzheim.

 
 

WENN SIE TANZT...
Oktober 2016 bis März 2017

"Wenn sie tanzt..." befasst sich mit der Lebensrealität der beteiligten Jugendlichen: Mit Flucht und Vertreibung und der Auseinandersetzung mit einer neuen Lebenssituation. Rund 40 Jugendliche aus dem Großraum Stuttgart und geflüchtete Jugendliche erzählen gemeinsam tanzend und theaterspielend die Geschichte der 14-jährigen Farasha, deren sehnlichster Wunsch es ist, Tänzerin zu sein. Flucht vor Krieg und Terror reißen sie aus ihrem Leben, weg von den Eltern, weg von der Heimat. Auf sich allein gestellt lernt sie, auf eigenen Beinen zu stehen. Der Tanz wird ihr Zufluchtsort erweist sich aber auch als Fluch… Charles Ways Märchenadaption „Die blutroten Schuhe“ ist Grundlage für die gemeinsame Erarbeitung von "Wenn sie tanzt..." und wurde durch viele Ideen und Geschichten der beteiligten Jugendlichen angereichert.

Die THEATERHAUS+PLUS-Produktion "Wenn sie tanzt…" wurde mit dem Landesamateurtheaterpreis Baden-Württemberg LAMATHEA 2017 ausgezeichnet.

 
 

IDENTITY
Ein Jugendprojekt im Rahmen von Dance for Good! 2016
Eine Initiative der Mercedes-Benz Bank

Im Sommer 2016 präsentierte das Theaterhaus Stuttgart die Ergebnisse des Tanz- und Theaterprojekts Dance for Good! Hier kamen rund 50 junge Menschen zusammen und zeigten vor und hinter der Bühne, dass ein Zusammenleben mit den derzeit nach Deutschland geflüchteten Menschen kreativ gestaltet werden kann. Das Theaterhaus nutzte seine jahrzehntelang gewachsene interkulturelle Kompetenz und stellte sich dieser Aufgabe: Tanz und Theater als Mittel ethnische und sprachliche Differenzen zu bewältigen, gemeinsam einen Weg des Zusammenlebens finden.                            

Das Theaterhaus lieferte dazu ein Gesamtpaket bestehend aus drei Teilen:

•    ein kultureller Sprachkurs schuf für geflüchtete Jugendliche die Basis zur Projektteilnahme.
•    Bei speziellen Jugendvorstellungen des Theaterhaus-Schauspielensembles und der Theaterhaus Tanzcompany Gauthier Dance wurden Schüler aus dem Großraum Stuttgart angesprochen. Diese wurden durch vorbereitende praktische Workshops ergänzt.
•    Drei Monate lang erarbeiten Schüler und Geflüchtete gemeinsam unter der Federführung von Eric Gauthier und Theaterhaus-Kulturvermittlern in wöchentlichen Tanz- und Theaterworkshops ein Stück, das sie Ende Juli 2016 in zwei öffentlichen Aufführungen auf der Bühne präsentierten.

Entstanden ist diese Aktion aus der Dance for Good! – Initiative der Mercedes-Benz Bank während des COLOURS International Dance Festival 2015, bei dem eine Summe für ein soziales Kulturprojekt ertanzt wurde. Das Theaterhaus zeichnet sich dabei für die Ausgestaltung und Umsetzung des Projektes verantwortlich.